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KNOSSOS AUF KRETA
Die Wiege der europäischen Kultur

   

von Harald Kother

Vor über 4.000 Jahren, als die Menschen in Mitteleuropa noch "auf den Bäumen hockten", entwickelte sich im östlichen Mittelmeer die minoische Hochkultur. Über viele Jahrtausende blieben von dieser Kultur nur Legenden - bis auf Kreta die Ruinen von Knossos entdeckt wurden.

Heute weiß man, dass die Minoer von dort aus mit den alten Ägyptern und den biblischen Völkern in Mesopotamien handelten. Und mittlerweile steht auch fest: Kreta war die Wiege der europäischen Kultur.

Knossos auf Kreta - Ruinen
Auf den sensationellen Ruinen wachsen knorrige Olivenbäume
© Harald Kother


Kein Wunder also, dass der Palast von Knossos die meistbesuchte Touristenattraktion Kretas ist. Die Ausgrabungstätte gehört zu den bedeutendsten archäologischen Fundstätten Europas, ja der ganzen Welt. Jahrtausende vor Christi Geburt entwickelte sich in Knossos ein hochentwickeltes Gemeindewesen - viele hundert Jahre, bevor die griechischen Stadtstaaten Athen und Sparta entstanden. Die Minoer trieben Handel mit dem gesamten östlichen Mittelmeerraum, vor allem mit dem Pharaonenreich in Ägypten.


Ruinen Knossos auf Kreta
Stahlbeton verstärkt die Mauern.
Trotzdem strömen die Massen
© Harald Kother

Handwerkskunst aus dem östlichen Mittelmeer
Kreta war damals ein wichtiges Handwerkerzentrum. Töpferwaren, Elfenbeinschnitzereien und Goldschmiedearbeiten waren wegen ihrer hervorragenden Qualität überall geschätzt.

Um 1500 vor Christus ging das Reich der Minoer jedoch unter. Warum, ist nach wie vor ein wissenschaftliches Rätsel, aber Forscher vermuten, dass es zum Bruderkrieg kam, dass die kleineren minoischen Paläste gegen das übermächtige Knossos rebellierten. In den folgenden Jahrhunderten geriet diese Hochkultur fast vollständig in Vergessenheit. Allein in den Versen der griechischen Dichter wie Homer lebten die Geschichten von König Minos und seinen Getreuen weiter.


Verblüffende Ruinen einer unbekannten Kultur

Über 2000 Jahre galten diese Erzählungen als reine Sagen. Erst Forscher wie Heinrich Schliemann, der das legendäre Troja entdeckte, vermuteten hinter den alten Geschichten einen wahren Kern. Schliemann war es auch, der als erster auf dem Gelände von Knossos eine untergegangene Stadt witterte. Allerdings durfte er dort nicht graben, weil er sich mit dem Landeigentümer nicht einigen konnte.

Das gelang erst dem Engländer Sir Arthur Evans: Er war es schließlich, der die Sensation auf seinem Konto verbuchen konnte: Evans entdeckte im Jahre 1900 die Ruinen das Palastes von Knossos. Dabei legte Evans nicht nur die alten Steine frei, sondern stabilisierte und ergänzte so manches nach seinen Vorstellungen in Beton - ein Alptraum für heutige Archäologen. Doch Evans‘ Fund verblüffte die damalige Fachwelt: Kein Wissenschaftler hatte eine so frühe europäische Hochkultur auf der Rechnung.

Die meisten Reiseführer schreiben, für die Besichtigung solle man vier Stunden einplanen. Vermutlich hat das mal irgendein Bildungsbürger behauptet und die Autoren der Reiseliteratur haben das übernommen, um nicht als Kulturbanausen dazustehen.

Aber nach zwei Stunden hat man alles Wesentliche gesehen und tut gut daran, sich lieber noch ein bisschen Zeit für das Archäologische Museum in Heraklion zu nehmen. Denn dort liegt, steht und hängt eigentlich alles, was man in Knossos und anderen Ausgrabungsstätten gefunden hat: Tonkrüge, Wandmalereien, Skulpturen und Goldschmuck. Sowohl für Knossos und das Museum ist es ratsam, sich einer Führung anzuschließen. Denn die Ausgrabungsstätte und die Museumsschau sind fast gar nicht durch Tafeln erläutert.

Heraklion: viel Beton, wenig Historisches
Neben dem Museum und Knossos bietet die heutige Inselhauptstadt nur wenig Sehenswürdiglkeiten. Zwar ist der alte Stadtkern von einer mittelalterlichen Befestigungsanlage umschlossen, aber hinter wie vor den Mauern dominieren hässliche Nachkriegsbauten. Während des Zweiten Weltkriegs versank zwei Drittel der Stadt in Schutt und Asche.

Trotzdem gibt es ein paar Highlights: Am Hafen haben die Venezianer ein Fort und einige Arsenale hinterlassen. Auch in der Innenstadt entdeckt man venezianische Spuren, zum Beispiel die Loggia, heutzutage ein Teil des Rathauses. Daneben sind der Bembo- und der Morosini-Brunnen sowie die Tituskirche, die Kleine Minaskirche und die Große Minaskirche sehenswert.


Reiseführer Kreta

>> Leseprobe I
>> Leseprobe II


Unsere Literaturempfehlung:
KRETA - Der Reiseführer von Eberhard Fohrer


"Die Keimzelle europäischer Kultur wartet mit eindrucksvollen Zeugnissen einer großen Geschichte auf: Dabei sind sowohl der minoische Palast von Knossos, die alte römische Inselhauptstadt Gortis und das Kloster Arkadi, das an die Zeit der Türkenherrschaft und an den Widerstand der Kreter erinnert, von Bedeutung. Aber auch Individualreisende kommen durchaus auf ihre Kosten - es gibt sie noch, die unbebauten Strände und malerischen Buchten, vor allem im Südteil der Insel Kreta. Wer sich die Mühe macht, das Inselinnere, etwa zum Wandern, aufzusuchen, kann in den Bergdörfern noch heute gelebte Traditionen vorfinden.
Über 100.000 Leser bereisten schon die Insel mit dem Kompendium von Eberhard Fohrer im Reisegepäck. Viele von ihnen haben mit ihren Tipps und Anregungen mitgeholfen, ein Buch zu schaffen, über das die Stiftung Warentest bereits urteilte: ""Der mit Abstand informationsreichste Kretaführer für Individualtouristen jeder Art""."

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