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NORMANDIE
Geschichte, Kunst und Weltkultur

   

von Meike Stegkemper

Die geschichtsträchtige Provinz an der französischen Kanalküste vereint Weltkultur und Naturschönheiten. Neben dem Mont-Saint-Michel gehören Omaha Beach, die Kreidefelsen von Etretat und der Garten Claude Monets zu den herausragendsten Wahrzeichen der Region.

Neben Schlössern, Burgen und historischen und religiösen Bauwerken, wie die Kathedralen von Lisieux, Bayeux und Bernay, lohnt sich eine Reise durch die Normandie auch wegen der zahlreichen Häfen, Altstädte, Parks und Gärten. Die meisten Reisenden steuern die Region jedoch wegen des Mont-Saint-Michel an.

Der Mont-Saint-Michel
Der Mont-Saint-Michel
© Dirk Ortlinghaus/ pixelio.de


Mont-Saint-Michel

Auf dem Mont-Saint-Michel – eine Insel im Wattenmeer des Ärmelkanals – thront ein Benedikterkloster. Die ersten Klostergebäude auf dem Berg entstanden um 907. Die erste Kirche wurde 993 im vorromanischen Stil errichtet. Im Jahr 965/966 erfolgte die Gründung des Klosters durch einige Benediktermönche. Unter Abt Hildebert II. wurde im Jahr 1017 mit dem Bau der zentralen Klosteranlage begonnen. Der König von Frankreich, Philippe August, ließ das Kloster im 13. Jahrhundert im gotischen Stil ausbauen. Im Zuge der Reformation verlor der Mont-Saint-Michel an Bedeutung und im Jahr 1790 verließen die Benediktermönche das Kloster.

Während der Französischen Revolution wurde die Abtei als Gefängnis genutzt – der historische Tiefpunkt des Klosters. Es verlor seinen Ruf als Pilgerstätte und die Gebäude verfielen.

Die Romantiker entdeckten das Mont-Saint-Michel wieder. 1863 wurde das Gefängnis geschlossen und seit 1874 steht das Gebäude unter staatlichem Denkmalschutz.

In den Folgejahren wurden verschiedene Architekten mit der umfangreichen Restauration der Gebäude beauftragt. 1877 wurde ein Damm gebaut, der die Insel mit dem Festland verbinden sollte, um die Insel unabhängig von den Gezeiten erreichen zu können.

Seit 1969 leben wieder Mönche in dem Kloster, das 1979 von der Unesco in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde.


Die Kreidefelsen von Etretat
Die Kreidefelsen von Etretat
© Bildpixel/ pixelio.de


Omaha Beach

Omaha Beach ist der Küstenabschnitt der Haute-Normandie, an dem am 06. Juni 1944 die Alliierten für die geplante Invasion des westeuropäischen Festlandes einfielen. Heute ist an dem Küstengebiet bei Colleville-sur-Mer der 1956 eingeweihte amerikanische Soldatenfriedhof Colleville zu besichtigen. Auf dem 70 Hektar großen Gelände erinnern eindrucksvoll über 9.000 weiße Kreuze an die Ereignisse des D-Days.

Falaises d’Etretat
Die weißen Kreidefelsen von Etretat vor dem Hintergrund des türkisfarbenen Meeres und dem grünen Hinterland gehören zu den herausragendsten Naturschönheiten der Normandie. Die Klippenformationen, die vom Meer aus den Kreidefelsen „gemeißelt“ wurden, tragen fantasievolle Namen. Das Felstor Porte d’Aval wird auch als Elefantenrüssel bezeichnet. Vor dem Felstor befindet sich die Felsnadel, die l’Aiguille. Die beeindruckende Kulisse an der 100 Meter hohen Steilküste lockte viele Maler an die Küste der Normandie – darunter Claude Monet und Gustave Courbet.


Monets Seerosen

In Giverny am rechten Seine-Ufer liegt der Garten und das Haus von Claude Monet. Der Künstler lebte von 1883 bis zu seinem Tod 1926 dort. Er ließ sich von dem Garten mit den zahlreichen Teichen und japanische Brücken inspirieren. Die prachtvolle Farbpalette der Pflanzen und Blüten fing er in seinen weltberühmten Werken ein. Der Garten ist heute Anlaufstelle für Kunstliebhaber aus der ganzen Welt.

Unweit des einstigen Anwesens Monets eröffnete im Mai 2009 das „Musée des Impressionismes“. Mit dem Impressionismus-Museum in den ehemaligen Räumen des Museums für amerikanische Kunst erinnert Giverny an Monet und die Berühmtheit, die er der Stadt bescherte.


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