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CHARLES RENNIE MACKINTOSH
Ein Stück der Geschichte Glasgows

   

von Meike Stegkemper

Der schottische Architekt, Designer und Maler Charles Rennie Mackintosh (1868-1928) gilt als einer der führenden Persönlichkeiten der Art Nouveau-Bewegung und als einer der bedeutsamsten Talente des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Er leistete einen wichtigen Beitrag zum europäischen Jugendstil.

Mackintosh absolvierte sein Studium an der Kunstakademie in Glasgow und kreierte bereits als 24-Jähriger bedeutsame Möbelentwürfe, die sich durch eine deutliche Orientierung am Jugendstil auszeichneten.

St. Enoch
Der ehemalige Bahnhof St. Enoch in Glasgow
© Kulturtours


Unter dem Namen „The Four“ präsentierte Mackintosh seine Werke gemeinsam mit seiner späteren Frau Margaret MacDonald, deren Schwester Frances und ihrem Mann James Herbert MacNair auf verschiedenen auch internationalen Ausstellungen. Die Gruppierung leistete einen erheblichen Beitrag an der Herausbildung der Glasgower Schule, die Teil der Arts- and Crafts- und der Jugendstil-Bewegung in Glasgow war.

Mackintoshs bedeutsamsten Werke
Im Jahr 1900 nahm Mackintosh gemeinsam mit den „Glasgow Four“ mit seinen Jugendstil-Möbeln an der Ausstellung der Wiener Secession teil, erlangte internationale Bekanntheit und stieg in die Riege der europäischen Top-Designer auf.

Seine zunehmende Berühmtheit hatte einen Anstieg der Auftragslage zur Folge. Der Glasgower Designer fertigte zwischen 1887 und 1905 über 400 Möbelstücke. Prägend für Mackintoshs Stil ist das Zusammenspiel von dekorativen Jugendstil-Elementen und strengen Formen.

Von 1902-1904 wurden seine Entwürfe zum Bau der Villa Hill-House in Helensburgh, 50 Kilometer nordwestlich von Glasgow, umgesetzt. Die Villa Hill-House ist mit zahlreichen Mackintosh-Möbeln ausgestattet und kann besichtigt werden.

Im Jahr 1904 gestaltete der schottische Designer das Interieur der Willow-Tearooms in Glasgow und verwirklichte gemeinsam mit Catherine Cranston, Tochter eines Glasgower Teehändlers, deren Ziel, künstlerisch eingerichtete Tearooms zu eröffnen. Nach umfangreichen und originalgetreuen Renovierungen Anfang der 1980er Jahre, wurden die Willow-Tearooms 1983 wiedereröffnet und können heute in der Glasgower Innenstadt besichtigt werden.

Insbesondere die von Mackintosh entworfenen Stühle wurden schnell zu Klassikern des beginnenden 20. Jahrhunderts. So z.B. der Stuhl „Argyle“ aus dem Jahr 1898 oder der Entwurf „Hill House“ von 1904. Bei beiden Modellen handelt es sich um klassische Stühle in schwarzer Lackierung aus Massivholz, die mit typischen Jugendstilelementen ausgezeichnet sind.

Zu seinen herausragendsten Werken gehört der Bau der Glasgow School of Art (1896-1909). Auffallend an dem rechteckigen Bau, für den Mackintosh große Anerkennung erfuhr, ist die Dominanz der geraden Linien und rechten Winkel. Der Anbau der Bibliothek (1907-1909) beruhte einschließlich der Inneneinrichtung ebenfalls auf Mackintoshs Entwürfen.

Im Jahr 1916 zog Mackintosh von Glasgow nach London. Nach dem Ersten Weltkrieg blieben die Aufträge aus und Mackintosh zog in die Bretagne, wo er sich primär der Malerei widmete. Nach seiner Rückkehr nach London starb der schottische Designer im Jahr 1928.

In der Hunterian Art Gallery in Glasgow kann eine Rekonstruktion des Hauses, in dem Mackintosh mit seiner Frau lebte, besichtigt werden. Neben der Eingangshalle und dem Speisezimmer, sind Nachbildungen des Zeichenstudios und zweier Schlafzimmer ausgestellt. Alle Räume sind mit Einrichtungsgegenständen und Werken von Mackintosh ausgestattet.


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