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DIE BIENNALE IN VENEDIG
Neue Kunst in alten Gemäuern

   

von Friederike Reth

Die Kunst ist zeitgenössisch, das Ambiente zumeist historisch. Bei der Biennale in Venedig treffen Gegensätze aufeinander. Installationen wie der Tote im Pool (ein Werk des norwegisch-dänischen Künstlerduos Elmgreen und Dragset) treffen auf die Stadt, die sonst häufig scheint, als sei in ihr die Zeit stehen geblieben.

Biennale Venezia
Biennale Venezia
© Matthias Pätzold


1895 hatte der damalige Bürgermeister von Venedig, Riccardo Selvatico, die Idee einer Weltausstellung der Bildenden Künste. Damit wollte er vermehrt kunstinteressiertes, kaufkräftiges Publikum in die Stadt locken. Die „I Internationale Kunstausstellung der Stadt Venedig“ wurde ein voller Erfolg. Etwa 224000 Besucher schauten sich die Künstler aus aller Welt an. Das Prinzip war damals bereits das selbe wie heute: Einzelne Länder stellen in jeweils eigenen Pavillons Kunst und Künstler aus. Einzige Vorgaben sind der Ort und die Zeit. Hinzu kommt die Ausstellung zu einem übergeordneten Thema. Aus anfangs neun Pavillons und fünfzehn teilnehmenden Ländern wurden, in mehr als hundert Jahren, 28 Pavillons und über 70 Länder.


Deutscher Pavillon 2009
Deutscher Pavillon 2009
© Matthias Pätzold

Die Ausstellungsorte
Die Pavillons von damals zählen noch heute zu den Ausstellungsorten. 1999 vergrößerte sich das Areal um das so genannte Arsenale, alte Schiffswerften aus dem 16. Jahrhundert, die inzwischen ein Marinemuseum und die Führungsakademie der italienischen Marine beherbergen. In den riesigen Hallen werden jetzt drei Monate im Jahr Kunstwerke geschaffen und ausgestellt. Außerdem hat die Biennale in den vergangenen Jahren noch Kirchen, Paläste sowie Botschaften in der gesamten Stadt als zusätzliche Ausstellungsorte hinzugewonnen.

Genau wie die Ausstellungsfläche vergrößerte sich auch das Spektrum des Festivals im Laufe der Jahre. 1895 als Kunstausstellung gegründet wurde die Biennale nach und nach um die zweijährlich stattfindenden Festivals für Musik (1930), Theater (1934) und Tanz (1999) sowie 1932 um die jährlich stattfindenden, bekannten internationalen Filmfestspiele von Venedig erweitert. Als Anlehnung an die Filmfestspiele werden auch bei der Biennale Goldene Löwen als Auszeichnung verliehen. Des weiteren findet seit 1980 alternierend zur Kunstbiennale im Zweijahresrhythmus die Architekturbiennale statt.

Lediglich zweimal fiel die Biennale aus: Nachdem 1942 gerade mal zehn Länder teilnahmen, wurde sie für die Jahre 1944 und 1946 komplett abgesagt. Deutschland nahm mit Ausnahme der Jahre 1920 und 1932 immer teil. Ausstellende Künstler im deutschen Pavillon waren unter anderem Otto Dix (1948), Joseph Beuys (1976), Anselm Kiefer (1980), Hans Haacke (1993), Nam June Paik (1993) und Martin Kippenberger (2003).


Das Prinzip Biennale
Das Prinzip Biennale ist simpel und doch raffiniert: Wechselnde Kuratoren haben ein Jahr Zeit, um das größte Künstlertreffen der Welt zu organisieren. Der Etat beträgt mit weniger als 2 Millionen Euro knapp ein Zehntel dessen, was für die Documenta zur Verfügung steht. Der Kurator kümmert sich um Sponsoren, benennt ein Motto, zu dem es eine Ausstellung gibt, und wählt, zusammen mit einem kleinen Team aus maximal fünf bis zehn Mitarbeitern, aus Tausenden von Einsendungen die teilnehmenden Künstler aus. Die teilnehmenden Länder hingegen besetzen unabhängig davon selbst Kuratoren, die ihre Länder präsentieren. Diese Idee der Länderpräsentation unterliegt jedoch einem Wandel. Längst stehen nicht immer nur nationale Künstler Pate für ihr Land. 2009 wählte der Kurator des deutschen Pavillons beispielsweise den britischen Künstler Liam Gillick aus, den Pavillon zu bespielen. 2011 wird diese Ehre wieder einem deutschen Künstler zuteil: Die Kuratorin des Pavillons, Susanne Gaensheimer, übertrug die Verantwortung an Christoph Schlingensief.


 


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Unsere Literaturempfehlung:
VENEDIG- Der Reiseführer von Michael Machatchek


Nichts spricht dafür, dass es Venedig geben könnte! Bei einer Kanalfahrt mit dem Wasserbus und in fünf Spaziergängen präsentiert der Autor die schönsten Ecken und Winkel dieser "unwahrscheinlichen Stadt" (Massimo Cacciari) - mal im Touristenstrom, mal auf stillen, eher abseits gelegenen Wegen. Und wer Ausflüge auf die Laguneninseln und zu den venezianischen Villen am Brenta-Kanal unternehmen will, wird ebenfalls ausreichend informiert.

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