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UMBRIEN Das Herz Italiens mit einem Herz für Kunst
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UMBRIEN
Das Herz Italiens mit einem Herz für Kunst

   

von Friederike Reth

Grüne Wälder, Hügel, Ruhe, Assisi. Das sind die üblichen Assoziationen mit Umbrien. Wenn man überhaupt welche hat. Doch Umbrien kann auch anders. Nahezu unbemerkt hat sich die Region in Mittelitalien in den letzten Jahren von der Region des Franz von Assisi und der Renaissancekunst zu einem Geheimtipp zeitgenössischer Kunst gewandelt.

Im Nordosten der Region können in alten Tabakhallen Gemälde und Skulpturen Alberto Burris besichtigt werden, Galgata, südöstlich davon, lädt ein, selber Kunst zu schaffen. In Trevi wird Kunst nicht nur ausgestellt, sondern auch aktiv von Schülern mitgestaltet. Zwischen Montegiove und Montegabbione kann man die ideale Stadt des Architekten Tomaso Buzzi besichtigen.

 

I seccatoi
I seccatoi
© Fondazione Alberto Burri

 

Die Sammlung Alberto Burri
Città di Castello liegt im nördlichsten Eck Umbriens an der Grenze zur Toskana und den Marken. Im Geburtsort Alberto Burris kann man die umfassende Sammlung seiner Kunst gleich an zwei Orten besichtigen: im Palazzo Albizzini sowie in den Trockenräumen einer ehemaligen Tabakfabrik.
Der 1915 geborene Maler rief 1978 selbst die Stiftung Palazzo Albizzini „Collezione Burri“ ins Leben. Seit 1981 beherbergt der Palazzo Albizzini in zwanzig Sälen etwa 130 zwischen 1948 und 1989 entstandene Werke. Darunter Gemälde, Skulpturen, Grafiken sowie Entwürfe für Bühnenbilder. Die Arbeiten sind sowohl chronologisch, als auch nach Materialien sortiert: Teer, Säcke, Hölzer, Eisen, Tüten der 50er Jahre, geschmolzenes Plastik der 60er. Im Palazzo Albizzini befinden sich nicht nur die Ausstellung, sondern auch eine Bibliothek mit dem Schwerpunkt auf moderner und zeitgenössischer Kunst, sowie eine Fotothek und das Archiv mit einer großen Bibliographie des Künstlers.
Die Ausstellungsräume in der ehemaligen Tabakfabrik wurden 1990, fünf Jahre vor dem Tod Burris, eröffnet. Der Künstler nutzte die in den 50er Jahren erbauten Hallen ab 1978 als Atelier, um großformatige Werke zu erstellen. 1989 erwarb die Stiftung Palazzo Albizzini „Collezione Burri“ den gesamten Komplex. Zwischen noch leicht nach Teer riechenden Wänden sind hier die Großformate, die Burri zwischen 1974 und 1993 anfertigte, ausgestellt.



Galgata
Galgata
© Matthias Pätzold

Palazzo Lucarini
Ausstellung Premiata Officina Trevana 2006
© Palazzo Lucarini Contemporary

Galgata
Galgata, eine kleine Ansammlung halbverfallener Häuser zwischen Perugia und Gubbio, wurde 1997 durch eine Gruppe Künstler wieder zum Leben erweckt. Die Gruppe nennt sich ri...Galgata, um damit sowohl die Notwendigkeit einer Rückkehr zu alten Orten und gleichzeitig auch die Notwendigkeit, Neues zu schaffen, zu unterstreichen.
Kunst wird hier im Einklang mit der Natur gemacht und verstanden. Wenn ein Busch in ein Kunstwerk hineinwächst, oder ein Tier es umstößt, wird es nicht als Zerstörung sondern als Veränderung gesehen. 1996 fand hier die erste „Festa della Primavera“, also Frühlingsfest, statt. Seitdem wird jedes Jahr wieder eine Woche gemeinsam in der Natur gelebt, gearbeitet und gefeiert. Jedes Jahr wieder ist es eine Mischung aus Gemeinschaftsausstellung und Performance Art, künstlerischem Happening und Fest unter alten und neuen Freunden, eingebunden in die wunderschöne umbrische Landschaft.

Palazzo Lucarini Contemporary
Palazzo Lucarini Contemporary befindet sich in einem alten Palast aus dem 15. Jahrhundert mitten in Trevi. Der Nachfolger des Trevi Flash Art Museums mit Fokus auf moderne und zeitgenössische Kunst verfügt über keine Dauerausstellung, sondern organisiert seit seiner Gründung im Januar 2007 etwa vier Ausstellungen pro Jahr und ergänzend dazu Veranstaltungen wie Tagungen und Workshops. Mit seinem Programm OFFICINE DELL’ UMBRIA fördert der Palazzo Lucarini seit 2004 Kunst und Kultur bereits in der Schule. Internationale Künstler erarbeiten gemeinsam mit Schülern aus der Region eine Ausstellung: Zwei Monate lang machen die Organisatoren des Projektes die Schüler mit zeitgenössischer Kunst vertraut. Im Anschluss daran veranstalten die Künstler einen dreitägigen Workshop in den Schulen. Zwei Ausstellungen krönen das Projekt: In der einen stellen die Schüler die unter der Anleitung der Künstler entstandenen Arbeiten aus, in der zweiten, Premiata Officina Trevana, stellen die Künstler unabhängig davon eigene Werke aus.

 


La scarzuola
Die “città ideale”, die ideale Stadt, erschuf sich zwischen 1957 und 1978 der Mailänder Tomaso Buzzi. Nachdem der 1900 geborene Architekt u.a. die italienischen Botschaften in Berlin und Addis Abeba renoviert hatte, Paläste entworfen und Villen ausgestattet hatte, zog er sich 1957 von der Öffentlichkeit zurück, um in aller Stille seinen Lebenstraum zu verwirklichen: Er kaufte La scarzuola, ein ursprünglich von Franz von Assisi 1218 gegründetes Kloster, und baute es nach seinen Plänen um.
Aus einem baufälligen Kloster wurde eine Architekturlandschaft aus Tempeln, Toren, Türmen und Gärten. Buzzi errichtete sieben Theaterbühnen, umgeben von der Akropolis, dem Kolosseum, dem Triumphbogen, dem Tempelberg etc. Der Architekt vereinte hier Gebäude verschiedener Kulturen zu einer, seiner, idealen Stadt. Selber schrieb er jedoch: Das Symbolische von La Scarzuola amüsiert mich ein bisschen, ich nehme es nämlich nicht allzu ernst.


La scarzuola
La Scarzuola
© Servizio Turismo Provincia di Terni

Buzzi starb 1981, sein Werk blieb unvollendet. Sein Neffe, der das Erbe antrat, nachdem drei andere es bereits ausgeschlagen hatten, baut seitdem weiter, immer min dem Gedanken, die Wünsche und Pläne seines Onkels zu verstehen und zu realisieren.


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