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AAA: ARLES, AIX, ANTIBES Triple A für die Kultur in der Provence
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AAA: ARLES, AIX, ANTIBES
Triple A für die Kultur in der Provence

   

von Friederike Reth

Sommerzeit ist Festivalzeit in der Provence. Jedes Jahr wieder verwandeln sich die drei Städte Arles und Aix-en-Provence und Avignon in Kulturhochburgen und ziehen aus Frankreich und ganz Europa Kulturbegeisterte, -interessierte, und Künstler an.
Theater, Tanz, Musik, Gesang und Fotografie, das sind die Schwerpunkte der drei unabhängig voneinander stattfindenden Festivals.

Mick Jagger, Paris, 1966
Mick Jagger, Paris, 1966
© Jean-Marie Périer / Rencontres d'Arles


Das jüngste der Provence-Festivals ist das Fotografie-Festival in Arles: Rencontres d’Arles. Einer der Haus- und Hoffotografen Picassos, Lucien Clergue, gründete 1969 zusammen mit dem Schriftsteller Michel Tournier und dem Historiker Jean-Maurice Roquette das Festival.
In sechs verschiedenen so genannten „Promenades“, historischen Gebäuden der Stadt, werden Arbeiten zu verschiedenen Themen ausgestellt. Eine der Promenades 2010 widmet sich der Rock-Fotografie. Neben zahlreichen Bildern von Mick Jagger, die seine langjährige Karriere dokumentieren, findet man hier Werke von Jean Pigozzi, die die Beziehung zwischen Rockmusik und Photographie belegen. 2008 stand das Festival unter der Leitung des Gastkurators Christian Lacroix im Zeichen der Mode, 2009 war eine Ausstellung der Fragmentfotografie des Festivalgründers Lucien Clergue gewidmet.



Open Air Bühne Aix en Provence
Open Air Bühne Aix-en-Provence
© Festival d'Aix

 

Off Festival Avignon
Off-Festival Parade in Avignon
© JP. Campomar / OT Avignon

Fotografie in Arles
Die Vielfalt der Fotografie spiegelt sich in Arles auch in den Teilnehmern wieder. Aus über zwanzig Ländern kamen 2009 die ausstellenden Fotografen. Doch nicht nur international bekannte Künstler stellen hier aus, unbekannten Nachwuchstalenten dient das Festival häufig als Karrieresprungbrett. In mehreren Ausstellungen finden sich auch Werke der Studenten der ansässigen Fotografiehochschule ENSP.
Auch wenn der Schwerpunkt auf den Ausstellungen liegt, sie sind nicht der einzige Programmpunkt. An den ersten zehn Tagen werden zahlreiche Workshops, Kolloquien und Seminare angeboten. Debatten und Signierstunden machen dieses Festival zu etwas einzigartigem. Nicht nur Kunstinteressierte strömen jedes Jahr in die kleine südfranzösische Stadt, vor allem zahlreiche Fotografen, professionelle und solche die es werden wollen, kommen, um sich in den Seminaren und Workshops mit Profis über neue Techniken und Wissen auszutauschen. 2009 zählte man während des Festivals 72.000 Besucher, die während des Sommers die Einwohnerzahl Arles mehr als verdoppelten.
Bekannte Künstler, die seit der Gründung des Festivals hier ausstellten: David LaChapelle, Elger Esser, Peter Lindbergh, Sophie Calle, Judy Dater, Henri Cartier-Besson, Man Ray, Nan Goldin, Martin Parr, Paul Graham und viele weitere.

Aix-en-Provence, die Geburtsstadt von Cézanne, widmet ihr Festival der Musik und dem Gesang. Festival international d’art lyrique ist der Titel. Oper und Musik werden unter freiem Himmel dargeboten und ziehen innerhalb von drei Wochen 50.000 Zuschauer an, davon etwa ein fünftel aus dem Ausland. 1948 wurde das Festival als Fest der Oper und der klassischen Musik gegründet, der Schwerpunkt lag damals wie heute auf Mozart. Zahlreiche Aufführungen finden vielerorts in der Stadt unter freiem Himmel statt. Der Hof des Erzbistums bildet das Herz der Festspiele.
2006 – 2009 gab es eine Koproduktion mit den Salzburger Osterfestspielen. Unter der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle wurde mit dem Berliner Philharmonieorchester „Der Ring“ von Richard Wagner aufgeführt. Die Oper wurde zunächst in Aix-en-Provence vorgestellt und im darauffolgenden Jahr im Frühjahr in Salzburg wieder aufgenommen.


Theater in Avignon
Rund 500.000 Besucher strömen jedes Jahr im Juli nach Avignon, um in den quirligen kleinen Altstadtgassen zu tanzen, zu feiern und das Leben zu genießen. 1947 wurde das Festival d’Avignon gegründet und hat sich seitdem immer wieder neu erfunden. Das Besondere daran: Neben zahlreichen französischen und europäischen „In-„ Aufführungen, die von öffentlichen Einrichtungen organisiert werden, lebt das Festival vor allem von seinem „Off“-Programm: Private Theatergruppen organisieren sich selbst und treten an verschiedensten Plätzen der Stadt auf. Sie bieten Theater und Tanz in Hinterhöfen und auf den Straßen dar.
Dem Publikum sagen Schauspieler und Regisseure nach, dass es bereit sei, jeden experimentellen Weg mit zu gehen. Unter anderem John Neumeier und Pina Bausch inszenierten hier. Jeanne Moreau gehört zu den bekanntesten Schauspielern der Anfangszeit. Rund 500.000 Besucher lockt das reichhaltige Angebot von 600 Veranstaltungen jedes Jahr an, darunter etwa 40 internationale Veranstaltungen. 2010 gibt es alleine 16 Uraufführungen. Autorenlesungen, Podiumsdiskussionen, Konzerte und Ausstellungen runden das Festival ab.


 


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