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JAZZ FESTIVAL MONTREUX
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JAZZ FESTIVAL MONTREUX
Intimer Rahmen für internationale Musik

   

von Friederike Reth

Das Montreux-Jazz-Festival sieht sich, trotz seines Namens, nicht als Jazz-, sondern vielmehr als Musikfestival, bzw. Festival aller Musiken. Musikalische Grenzen verschwimmen jedes Jahr Anfang Juli in der Stadt am Genfer See, Jazzer jammen mit Rockern, Hip Hopper rocken mit Popmusikern. Was alle verbindet, ist der Spaß an der und die Leidenschaft zur Musik.

Herbie Hancock, Quincy Jones & Claude Nobs
Herbie Hancock, Quincy Jones & Claude Nobs
© Daniel Balmat - Montreux Festival Foundation


1967 wurde das Festival, das inzwischen das größte Musikfestival der Schweiz und eines der bekanntesten weltweit ist, gegründet. Lediglich drei Tage dauerte es damals, einer der ersten Musiker, der dort auftrat war Keith Jarrett als Mitglied des Charles Lloyd Quartetts. Festivalleiter damals wie heute: Claude Nobs. Der damalige stellvertretende Direktor des Fremdenverkehrsvereins Montreux gründete zusammen mit dem Pianisten Géo Vournad und dem Radio-Journalisten Lance Tschannen das Festival. Ihr Konzept ging auf, das Festival vergrößerte sich jährlich. Aus drei Tagen wurden innerhalb von zehn Jahren drei Wochen. Inzwischen hat es sich bei etwa 16 Tagen eingependelt. Auch immer mehr Zuschauer fanden den Weg in die Westschweiz. Während 1980 75.000 Musikliebhaber kamen, drängten sich 1994 bereits 120.000 und 1999 200.000 durch die Straßen des kleinen Städtchens am Genfer See, in denen normalerweise rund 25.000 Einwohner leben.


Montreux bei Nacht
Montreux bei Nacht
© wikipedia / braegel

 

Montreux Jazz Festival
Montreux Jazz Festival
© 2008 Lionel Flusin - Montreux Jazz Festival Foundation

Das Festival im Wandel der Zeit
Ursprünglicher Austragungsort des Festivals war von Beginn an das sogenannte Casino. 1971 brannte es komplett ab. Während der Wiederaufbauarbeiten fand das Festival bis 1975 an verschiedenen Spielstätten in der Stadt statt. Ab 1975 diente das Casino wieder als reguläres Konzerthaus. Um immer mehr Besuchern ein nach wie vor optimales Konzertvergnügen bieten zu können, folgte 1993 der Umzug ins Convention Centre, in dem sich das Stravinsky Auditorium und die Miles Davis Hall befinden. Seit 2006 findet das Festival sowohl im Convention Centre als auch im Casino statt. Auch das Montreux Jazz Café und verschiedene kleinere Bühnen befinden sich in unmittelbarer Umgebung. Auf Booten, die über den Genfer See kreuzen, finden vereinzelte Shows zu Themen wie Bahia oder Blues statt. Workshops runden das Programm ab.


Im Laufe der Zeit veränderte sich das Festival. Der Fokus verlagerte sich von Jazzmusik auf Musik im Allgemeinen. Musiker nahezu aller Genres spielen jedes Jahr in Genf, häufig auf sanften Druck von Claude Nobs nicht nur nacheinander, sondern auch miteinander. Das Montreux Jazz Festival ist ein Garant für mitreißende Live-Aufnahmen und überraschende Sessions. „Under Pressure“ beispielsweise, die Kollaboration von David Bowie und Queen entstand im Rahmen des Festivals. Inspiration der etwas anderen Art fanden hier Deep Purple. Bei Plattenaufnahmen 1971 beobachteten sie, wie das Casino während des Konzertes von Frank Zappa & the Mothers of Invention in Flammen aufging und sich der Rauch über dem Genfer See ausbreitete. Daraufhin schrieben sie einen ihrer bekanntesten Songs: „Smoke on the Water“


Beeindruckend am Montreux Jazz Festival sind nicht alleine die Zuschauerzahlen, die Anzahl der Bühnen und das Line-up, das jedes Jahr aufs Neue die hochkarätigsten Musiker verschiedener Stile und Epochen vereint. Prince gab 2009 zwei Konzerte direkt nacheinander. Marvin Gaye trat hier auf, Deep Purple, Ray Charles, Johnny Cash, Wyclef Jean. Billy Idol und Vanessa Paradis wollen 2010 das Publikum verzücken.


Nähe und Intimität
Beeindruckend und beispielhaft sind die Spielfreude der Musiker und die Freude an der Begegnung zwischen Musikern und Publikum. 2007 fanden zahlreiche Workshops statt, die unter anderem eine persönliche Begegnung mit Größen wie Solomon Burke ermöglichten. Auch Quincy Jones bot einen Workshop für 300 Besucher an. Bemerkenswert ist die für Festivals ungewöhnliche Intimität, die Nähe zwischen Künstler und Publikum. Die Konzerte finden zum Großteil nicht auf öffentlichen Plätzen, sondern in kleinen Hallen mit maximal 3500 Zuschauern statt. Diese Konzerte in vergleichsweise intimem Rahmen machen das Festival in Montreux Jahr für Jahr zu etwas Einzigartigem in Europas Festivallandschaft.


 


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