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Basel Eine Stadt im Zeichen der Architektur
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BASEL
Eine Stadt im Zeichen der Architektur

   

von Meika Sternkopf

Außergewöhnliche Architektur und die Stadt Basel gehörten schon immer eng zusammen. Spannungsreich stehen sich klassische Gebäude und moderne Bauten gegenüber und bilden ein reichhaltiges wie abwechslungsreiches Spektrum an Architektur. Gerade die Fülle an hochkarätiger Gegenwartsarchitektur macht die Stadt zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Ein wahres Mekka für Architekturinteressierte stellt der Vitra Campus dar. Architekten wie Frank Gehry, Zaha Hadid, Jean Pouvré und selbstverständlich das Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron sind mit eigenen Werken auf dem Campus vertreten, welcher Vitra, einem Schweizer Unternehmen für die Herstellung und den Handel mit Wohn- und Büromöbeln gehört.

Eines der herausragendsten Gebäude des Campus ist das Vitra Haus von Herzog & de Meuron. Es beherbergt die Vitra Home Collection und sticht durch die zwölf verschachtelten Satteldachhäuser hervor, die auf fünf Etagen verteilt sind. Weil es sich beim Vitra Haus um ein Gebäude handelt, in dem Wohnmöbel präsentiert werden, nahmen die Architekten die Idee des Urhauses auf. Die Proportionen und Dimensionen der Räume erinnern so an vertraute Raumsituationen. Auf fünf Ebenen übereinandergeschichtet und zum Teil bis zu 15 Meter auskragend, ergeben die zwölf Häuser, die jeweils in die Giebelbereiche der darunter befindlichen Ebene einschneiden, ein fast chaotisches Ganzes.

Basel Eine Stadt im Zeichen der Architektur
Das Zentralstellwerk von dem
Basler Architekturbüro
Herzog & de Meuron
© Roland Zumbühl / Wikipedia

Ein weiteres außergewöhnliches Werk auf dem Vitra Campus ist das Vitra Design Museum. Es wurde 1989 von dem amerikanischen Architekten Frank Gehry erbaut und beherbergt die Möbel- und Stuhlsammlung von Vitra. Das entstandene Museum ist als unabhängige Stiftung entstanden und widmet sich der Erforschung und Popularisierung von Design und Architektur. Das Gebäude ist mit seinen Türmen, Rampen und Kuben ein typisches Werk des Dekonstruktivismus. Seine Formen sind nicht willkürlich, sondern durch ihre Funktion und Lichtführung bestimmt. Die Ausstellungsflächen sind auf zwei Etagen verteilt und das Tageslicht tritt durch große Fensteröffnungen im Dachbereich ein.
Die hinter dem Ausstellungsgebäude liegende Fabrikhalle ist mit Rampen und Türmen formal mit dem Museum verbunden. In der Halle finden sich neben den Produktionsräumen auch ein Showroom, das Testcenter, die Kantine und Büros.


Basel Eine Stadt im Zeichen der Architektur
Das Vitra Haus von Herzog & de Meuron
© Taxiarchos22 / Wikipedia

Basel Eine Stadt im Zeichen der Architektur
Frank Gehrys Vitra Design Museum
© Sandstein / Wikipedia

Basel Eine Stadt im Zeichen der Architektur
Das Tinguely Museum von Mario Botta
© Wattewyl / Wikipedia


Mit dem Konferenzpavillon von Tadao Ando wurde 1993 dessen erstes Bauwerk außerhalb Japans fertiggestellt. Er ist ebenfalls auf dem Vitra Campus zu finden und zeichnet sich durch seine stille Zurückhaltung aus. Er weist eine sehr geordnete Gliederung vor und einen großen Teil seiner Ausdehnung verbirgt der Baukörper unter Bodenhöhe. Bemerkenswert ist der zum Pavillon führende Pfad, der an Meditationswege in japanischen Klostergärten erinnert.

Aber der Großraum Basel birgt auch außerhalb des „Architekturcampus“ bemerkenswerte Bauwerke. Ein einzigartiges Beispiel für organische Architektur ist das Goetheanum von Rudolf Steiner. Nachdem dieser schon 1914 angefangen hatte, das erste Goetheanum zu errichten, welches vollständig aus Holz war, beschloss er 1923, nachdem das erste komplett durch einen Brand zerstört worden war, ein zweites, diesmal aus Beton, zu bauen. Die Bauarbeiten begannen 1924. An der Ausgestaltung der Innenräume war Rudolf Steiner nur in der Anfangsphase beteiligt. An der Ausführung des Baus konnte er nicht mehr mitwirken, da er im Frühjahr 1925 verstarb. Neben dem Hauptgebäude gibt es eine Reihe von Nebengebäuden, die ebenfalls von Steiner entworfen und in der unmittelbaren Nähe gebaut wurden. Sie bilden eine Einheit mit dem Hauptgebäude und mit der Geländegestaltung, die auch zum großen Teil von Steiner stammt.

Wo avantgardistische Architektur solch eine Tradition hat, dürfen internationale als auch nationale Stararchitekten natürlich nicht fehlen. So ist das Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron ist in der Stadt am Drei-Ländereck neben vielen anderen Bauten, mit dem kupfernen Stellwerk, dem Lokomotivdepot und dem Glaspalast Elsässertor vertreten. Die Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron sind beide in Basel geboren und genießen durch Bauten wie der Allianz Arena in München oder dem Caixa-Forum in Madrid weltweite Annerkennung.

In der Nähe des Zentralstellwerks steht das Peter-Merian-Haus von Zwimpfer & Partner mit einer spektakulären, smaragdgrünen Fassade des Künstlers Donald Judd sowie das Jakob Burckhardt Haus von Zwimpfer & Partner und Jakob Steib.


In den letzten zwei Jahrzehnten konnten dank privater Geldgeber wegweisende Museumsbauten realisiert werden: Das monumentale Schaulager in Münchenstein von Herzog & de Meuron, die Fondation Beyeler von Renzo Piano in Riehen und das Museum Jean Tinguely von Mario Botta.

Zu den jüngsten architektonischen Höhepunkten Basels gehört auch der 105 Meter hohe Messeturm von der Architektengemeinschaft Morger Degelo Marques. Bereits in Realisation ist der Novartis Campus mit Beteiligung renommierter Architekten, zum Beispiel Diener & Diener, Adolf Krischanitz, Kazuyo Sejima und Ryue Nishizawa (Büro SAANA). Kurz vor einem Neubau steht die Messe Schweiz nach Plänen von Herzog & de Meuron.

Bei dieser ungewöhnlichen Vielfalt von bekannten Bauten, darf natürlich ein Architekturmuseum nicht fehlen. Das einzige Architekturmuseum der Schweiz ist als Stiftung ein privat getragenes Ausstellungshaus und wurde von Peter Merkli entworfen. Dem Ausstellungsprogramm liegen drei inhaltliche Schwerpunkte zugrunde: die Schweizer Architektur der klassischen Moderne, internationale zeitgenössische Architektur und die Beziehung zwischen Architektur und Kunst. So wurde Basel mehr und mehr zur Architekturhauptstadt der Schweiz, was die Konzentration von international operierenden Architekturbüros und eine junge, lebendige Architekturszene belegen.

 





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