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ART COLOGNE - KUNSTMARKT SEIT 1967
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ART COLOGNE
Kunstmarkt seit 1967

   

von Julia Marhenke

Wer an Köln denkt, dem fällt zuerst der Kölner Dom ein oder auch der Kölner Karneval. Wer aber an Köln und Kunst denkt, der kommt auf die „Art Cologne“.

Zeitgenössische und moderne Kunst in all ihren Spielarten gibt es hier zu sehen und zu kaufen: Bilder, Plastiken, Grafiken, Fotografien oder auch Videos. Künstler bewegen sich zwischen Galeristen, Sammler zwischen Kuratoren und Liebhaber drängen sich neben Auktionatoren. Rund 60.000 Besucher waren allein 2011 auf dem Internationalen Kunstmarkt in Köln anzutreffen.

ART COLOGNE - KUNSTMARKT SEIT 1967
Kunst an jeder Wand
© Matthias Pätzold


1967 aus der Not heraus entstanden – der deutsche Kunsthandel verbuchte nicht die besten Umsätze –, hat sich die damals noch unter dem Namen „Kunstmarkt Köln“ bekannte Messe zu einer nicht mehr wegzudenkenden Institution entwickelt. Denn auch wenn ihr im Laufe der Zeit mehrmals ein baldiges Ende vorausgesagt wurde, sind viele Galeristen ihr treu geblieben. Und wichtige Aussteller konnten in den letzten Jahren zurück- und dazugewonnen werden.

Internationale Galerien
Aus der ganzen Welt kommen sie ins Rheinland. 2012 darf sich die Art Cologne über etwa 200 internationale Galerien aus 24 Ländern freuen. Da wäre zum Beispiel die Galerie Johannes Faber aus Österreich, Deweer aus Belgien, Guy Pieters aus Frankreich, Ancient & Modern aus England, SCQ aus Spanien, 1301 PE aus den USA, Roslyn Oxley 9 aus Australien, Ben Brown Fine Arts aus China, Nature Morte aus Indien oder auch Akira Ikeda aus Japan. Nicht zu vergessen die große Anzahl deutscher Galerien à la Eigen + Art oder Häusler Contemporary.


ART COLOGNE - KUNSTMARKT SEIT 1967
Auf der Art Cologne trifft der Besucher
nicht nur auf Bilder
© Matthias Pätzold

ART COLOGNE - KUNSTMARKT SEIT 1967
Kunst aus einem anderen Blickwinkel
© Matthias Pätzold


Zwischen alteingesessenen bietet die Art Cologne aber seit über zehn Jahren auch Raum für junge Galerien. Hier können sie sich dem internationalen Markt präsentieren und zusätzliche Aufmerksamkeit durch eine Preisverleihung gewinnen. Neben den Galerien erhalten natürlich auch junge Künstler eine Plattform. Seit 30 Jahren unterstützt die Art Cologne Talente aus dem In- und Ausland mit Präsentationsplatz und Preisen.

Die Messe erfindet sich laufend neu
Erstmalig wird dieses Jahr auch die NADA, die New Art Dealers Alliance, aus den USA auf der Messe vertreten sein. Als eigenständige Sektion mit eigener Jury soll sie zur Internationalisierung und Verjüngung der Art Cologne beitragen. Zu ihren Gunsten wurde das „Open Space“-Projekt der letzten Jahre aufgegeben.

Dass die Art Cologne mit Konzepten experimentiert, ist nichts Ungewohntes. So unternahm die Messe 2007 einen Ausflug nach Palma. Doch die „Art Cologne Palma de Mallorca“ floppte. Die ursprünglich geplante Wiederholung hat nie statt gefunden.

Auch die Bereitschaft immer wieder neues auszuprobieren und sich an geänderte Begebenheiten anzupassen, mag ein Grund dafür sein, dass die Art Cologne verschiedene Krisen überwunden hat.


Vor allem aber der Messestandort hat sich als wesentlicher Erfolgsfaktor erwiesen. Zwar galt und gilt Köln nicht unbedingt als der Ort, wo die Kunstszene besonders lebendig und international ist. Dafür gibt es in der Region und den angrenzenden Metropolen eine lebendige und vor allem zahlungskräftige Sammler-Gemeinde. Brüssel, Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam sind nicht weit, ganz zu schweigen von den deutschen Wirtschaftszentren Düsseldorf, Essen und Frankfurt. Und auf kaufbereite Sammler ist der Kunstmarkt angewiesen. Sie sorgen auf der Art Cologne für einen jährlichen Gesamtumsatz im oberen achtstelligen Bereich.

Kunst für großes und kleines Geld
Den höchsten Einzelverkaufswert hatte 2011 die Galerie Klaus Benden aus Köln mit Tom Wesselmanns „Smoker“. Dieser wechselte für 2,3 Millionen Euro den Besitzer. Die Galerie Eigen + Art verkaufte unter anderem Neo Rauchs „Zähmung“ für 680.000 an eine britische Stiftung. Mehrere Skulpturen von Tony Cragg fanden ein neues Zuhause, ebenso Werke von John Miller und Fotografien von Walter Dahn. Arbeiten von Gerard Richter gingen für Preise zwischen 12.000 und 110.000 Euro über den Tisch. Und die Galerie Gisela Capitain verkaufte unter anderem Barbara Blooms „Girls’ Footprints“ für 20.000 Dollar.

Aber auch für den kleineren Geldbeutel wurde Kunst angeboten. Manch ein Objekt war schon für einige Hundert Euro zu erwerben. So zum Beispiel eine Fotoedition von Walter Dahn für 500 Euro oder Zeichnungen der Krieg-Schülerin Tatjana Doll aus der Serie „Girls“ ab 900 Euro. Somit konnten fast alle Galerien Erfolge verzeichnen.

 

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