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Eine Stadt in der Stadt, vom Wasser umgeben

   

von Julia Marhenke

Eine Brücke, zwei Brücken, drei Brücken, ... Bei all diesen Wasserüberquerungsmöglichkeiten hat man gleich den Karat-Song „Über sieben Brücken musst du gehen“ im Kopf. Na gut, gehen muss man hier nicht über so viele. Eine reicht erst einmal. Nicht, dass man in der Hamburger Hafencity nicht über so viele Brücken laufen könnte, wenn man wollte.

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Architektonische Vielfalt am Dalmannkai
© Julia Marhenke

Informationszentrum im Kesselhaus
Nachdem man zumindest schon einmal eine Brücke hinter sich gebracht hat, ist die erste Anlaufstelle für all jene, die sich hier nicht auskennen, das Kesselhaus. Direkt am Sandtorkai gelegen fallen einem die zwei Türme der ehemaligen Energiezentrale der Speicherstadt schon aus der Entfernung auf.

Hier kann man sich zum einen mit Informations- und Kartenmaterial eindecken, zum anderen gibt es ein etwa acht mal vier Meter großes Modell, das einen ersten Eindruck der Hafencity vermittelt. Regelmäßig wird es aktualisiert und gibt so die Bausituation des Gebiets gut wieder. 49 Projekte sind inzwischen fertig gestellt, 39 weitere entweder schon im Bau oder noch in der Planung.

Tradition und Zukunft
Die Speicherstadt bildet dabei den Eingang zur Hafencity. Einerseits durch Straßenzüge von dieser abgegrenzt, findet sich ihr Einfluss andererseits durchaus im Gebiet des neuen Stadtteils wieder.

So zum Beispiel am Brooktorkai, wo rot verklinkerte Fassaden auf die Speicherstadt verweisen. Einzeln blieben zudem historische Gebäude erhalten: Im Kaispeicher B am Magdeburger Hafen befindet sich nun das Internationale Maritime Museum und auf dem Kaispeicher A im Westen der Hafencity entsteht die Elbphilharmonie. Tradition und Zukunft verwachsen so zu einer festen Einheit.



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Der Pavillon der Elbphilharmonie auf
den Magellan-Terrassen
© Julia Marhenke

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Balkone wie Schwalbennester -
Zeichen für die vielfältige Architektur
© Julia Marhenke

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Krumm und wie vollgekleckst -
der Sumatrakontor im Überseequartier
© Julia Marhenke

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Unileverzentrale und Marco-Polo-Tower
© Julia Marhenke

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Im Westen fast fertig, im Osten Baustelle
© Julia Marhenke

Magellan-Terrassen und musikalischer Pavillon
Bewaffnet mit einer der kleinen, auf der Rückseite der Prospekte abgedruckten, farbigen Karten, kann die Entdeckungstour durch die Hafencity beginnen. Nur eine Querstraße vom Kesselhaus entfernt befinden sich die Magellan-Terrassen am Traditionsschiffhafen und der Sandtorpark. Die Bezeichnung Park scheint hier ein wenig übertrieben, denn die Grünfläche ist recht überschaubar. Dennoch bietet sie bei schönem Wetter durchaus die Möglichkeit, sich mitten in der Stadt im Grünen zu entspannen.

Auf den Terrassen steht ein würfelförmiger Pavillon, an dem mehrere Trichter angebracht sind. Was auf den ersten Blick eher verwirrend erscheint, erklärt sich mit den Ohren: Aus den Trichtern schallt Musik und lockt einen näher zu kommen. Es ist der Pavillon der Elbphilharmonie, der sich hier auf unerwartete Weise präsentiert und einen Ausschnitte aus diversen Konzerten hören lässt. Im Innern des Kubus kommt man zudem über eine Treppe und eine kleine Leiter zu einem Modell des Konzertsaals. Witzige Idee, auch wenn einem die Stiege ins Modell etwas wackelig vorkommt.

Die Magellan-Terrassen selbst bieten neben dem auf der anderen Straßenseite liegendem Park gute Möglichkeiten zum Sitzen und Entspannen. Zur Mittagszeit füllt sich der Platz mit Angestellten aus den umliegenden Büros. Dazwischen tummeln sich Skateboarder, die neue Tricks üben oder auch nur gemütlich ihre Kurven um die durchdesignten Straßenlaternen ziehen.

Kompakte Vielfalt mit wenig Verkehr
Die Hafencity wirkt wie ein bunt gewürfelter Haufen, der doch irgendwie zusammen passt. Allein die fünfzehn Gebäude am Dalmannkai wurden von 27 Bauherren und 26 Architekturbüros errichtet. Diese Vielfalt zieht sich durch den gesamten Stadtteil. Da gibt es Gebäude, die die Fußwege halb überdachen und damit Wohn- und Büroräume schaffen, wo eigentlich kein Platz war. Häuser, an denen die Balkone wie Schwalbennester kleben. Versteckte Innenhöfe. Fronten, die wie ineinander gesteckt wirken. Und, und, und.

Je weiter südöstlich man sich durch die Hafencity bewegt, desto mehr Baustellen sieht man. Gebaut wird nämlich von West nach Ost und von Nord nach Süd. Wenn der Stadtteil fertig ist, wird die Hamburger City um rund 40 Prozent erweitert sein. Dennoch bleibt es eine eher ruhige Gegend, zumindest was den Verkehr betrifft.

Gerade einmal ein Viertel der Fläche wird für Straßen genutzt – in der Hamburger City ist es fast die Hälfte –, 37 Prozent hingegen für öffentlich zugängliche Freiflächen wie beispielsweise die Terrassen und Parks. Überhaupt läuft man selten neben Autos her. Ein Großteil der Fuß- und Fahrradwege besteht aus Promenaden, Plätzen und Stegen, die für den Autoverkehr nicht zugänglich sind. Man muss beim Blick auf die Karte oder in die Infobroschüren also keine Angst haben, unter die Räder zu kommen.

Die kurzen Entfernungen laden zudem geradezu dazu ein, das Auto stehen zu lassen und sich zu Fuß oder auch per Rad auf den Weg zu machen. Von der Elbphilharmonie aus kann man beispielsweise wunderbar am Wasser entlang flanieren. Kleine Cafés locken hier und da zum Verweilen. Zwischendurch kommt mit dem Wind ein fast verbrannt anmutender Geruch herüber – man riecht, dass noch viel gebaut, gehobelt und geschliffen wird.

Preisgekrönte Gebäude
An den Marco-Polo-Terrassen, stehen zwei preisgekrönte Gebäude. Sie fallen einem schon auf, wenn man von der Elbphilharmonie aus losläuft. Der ineinander verschobene, wellige Marco-Polo-Tower ist ein Wohngebäude, das mit dem Preis der Internationalen Immobilienmesse, dem MIPIM-Award ausgezeichnet wurde, daneben befindet sich die Unilever-Zentrale.


Diese ist mit einer transparenten, netzartigen Hülle umspannt. Auf den ersten Blick könnte man denken, dass sich das Gebäude noch im Bau befindet. Auf den zweiten wirkt das Ganze eher futuristisch. Tatsächlich handelt es sich bei dem Netz um eine Schutzvorrichtung, welche in erster Linie den Wind abfangen soll. Da das Erdgeschoss des Gebäudes öffentlich zugänglich ist, kann man hier auch das lichtdurchflutete Atrium bestaunen

Für seine Bauweise und Effizienz wurde das Gebäude mit Preisen förmlich überschüttet. Da wäre zum Beispiel die Auszeichnung als bestes Bürogebäude der Welt bei den World Architecture Awards oder auch der BEX Award. Unter anderem ist die Unilever-Zentrale als erstes Bauwerk mit dem Umweltzeichen Hafencity in Gold ausgezeichnet.

Umweltzeichen Hafencity
Der Preis gilt als Zertifizierungssystem für nachhaltiges Bauen. Hierbei liegt der Blick vor allem auf Aspekten wie der Reduzierung des Energiebedarfs, dem Einsatz umweltschonender Baustoffe oder auch einer durchgehenden Barrierefreiheit.

Im Nachhaltigkeitspavillon „Osaka 9“ am Magdeburger Hafen kann man sich kostenlos in einer kleinen Ausstellung zu dem Thema informieren. Wer will, kann hier auch Quartettkarten zu verschiedenen Gebäuden und Plätzen sammeln.

Der Magdeburger Hafen selbst markiert momentan noch so etwas wie eine Grenze durch die Hafencity. Östlich der Brücken ist bislang fast alles Baustelle oder leere Fläche. Unter anderem entstehen dort die Hafencity-Universität, der Lohsepark und die Elbarkaden. 2025 soll der Stadtteil voraussichtlich fertiggestellt sein.

 

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