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GENT - DAS HISTORISCHE HERZ FLANDERNS
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GENT - DAS HISTORISCHE HERZ FLANDERNS
Stadt mit mittelalterlichem Flair

   

von Julia Marhenke

Kaum eine andere Stadt bietet so viel mittelalterliches Flair. Historische Bauten reihen sich aneinander und über allem thronen die drei Türme und der Drache von Gent.

Mittelalterliche Fassaden, Staffelgiebel, hier und da schlichte Verzierungen an den Häusern. Am alten Hafen sitzen Jung und Alt entspannt beim Kaffee zusammen oder flanieren die Graslei hinunter. Im Fluss spiegeln sich die Gebäude, das Bild wird nur von einem der gelegentlich vorbeiziehenden Boote gewellt.

Gent ist das historische Herz Flanderns. Die gut erhaltene mittelalterliche Innenstadt lockt Touristen von Nah und Fern. Beliebter Aussichtspunkt ist die St. Michaelbrücke, denn nirgends sonst sieht man so viele Sehenswürdigkeiten auf einmal. Vor allem aber hat man von hier einen ungetrübten Blick auf die drei Türme, die so charakteristisch für das Genter Stadtbild sind.

GENT - DAS HISTORISCHE HERZ FLANDERNS
Die drei Türme (v.l.n.r.): St. Nikolauskirche, Belfried, St. Bavokathedrale
© Jiel Beaumadier/ wikimedia


Die drei Türme
Links die St. Nikolauskirche. Erbaut wurde sie zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert und ist ein Musterbeispiel für die Scheldegotik: Schlanke Säulen, hohe schmale Fenster, Kreuzrippengewölbe und Spitzbögen. Besonders auffällig auch der Laternenturm, der sich über der Kreuzung zwischen Lang- und Seitenschiff befindet.

Die Mitte der drei bildet der Belfried, das Unabhängigkeitssymbol der Stadt. In dem 95 Meter hohen Turm werden noch immer die Stadtprivilegien von 1180 aufbewahrt. Auf den Ecktürmen stehen vier Wächterfiguren. Zusätzlich wacht von der Spitze aus der Drache von Gent.


GENT - DAS HISTORISCHE HERZ FLANDERNS
Der Genter Altar der Gebrüder Van Eyck

GENT - DAS HISTORISCHE HERZ FLANDERNS
Das Grafenschloss am Wasser
© Michielverbeek/ wikimedia


Die Anbetung des Lamm Gottes
Der dritte Turm der Stadt schließlich gehört zur St. Bavokathedrale. Sie vereint romanische, hoch- und spätgotische Elemente. Im Innern befindet sich nicht nur ein Meisterwerk von Rubens, sondern auch der berühmte Genter Altar.

Im 15. Jahrhundert von den Brüdern Van Eyck gefertigt steht er für den Höhepunkt des Werks der altniederländischen Malerei. Der Flügelalter zeigt, wenn er aufgeklappt ist, die Anbetung des Lamm Gottes, die Schlussszene der Apokalypse des Johannes. Verschiedene Personengruppen – Jungfrauen, Engel, Klerus, Patriarchat – knien vor dem Lamm oder schreiten auf es zu. Nach seiner Fertigung ging das Altarbild durch viele Hände, bis es schließlich 1989 wieder seinen Weg in die Bavokathedrale fand.

Zentrum des Tuchhandels
Zurück am Belfried findet man die Tuchhalle, ebenfalls ein gotischer Bau. Im Mittelalter war sie das Zentrum des Genter Tuchhandels. Durch diesen zählte Gent zu den größten Städten Nordeuropas, war bis ins 16. Jahrhundert sogar die größte Stadt der Niederlande. 1425 wurde die Halle erbaut, fertiggestellt allerdings erst Jahrhunderte später, da der Tuchhandel während der Bauphase seinen Höhepunkt überschritten hatte und die Halle daher nicht mehr dafür benötigt wurde.


Im 17. Jahrhundert zogen daher die Schirmschule und die Königliche und Ritterliche Hauptgilde in das Gebäude. Heute befindet sich im 2. Stock ein Museum, während die anderen Räumlichkeiten noch für Übungsstunden der Gilde genutzt werden.

Das Grafenschloss
Nach Sonnenuntergang lohnt sich im Anschluss der Weg zum Grafenschloss, denn dann wird es – wie auch der Rest der Stadt – mittels einer raffinierten Beleuchtung in Szene gesetzt. 1180 bis 1200 wurde es direkt am Wasser im Stile eines Kreuzritter-Forts erbaut. Heute befindet sich im Innern ein Gerichts- und Waffenmuseum, in dem unter anderem Folterinstrumente gezeigt werden.

Vom Schloss aus ist es dann nicht weit ins Patershol, das besonders gut den gemütlichen Flair der mittelalterlichen Umgebung widerspiegelt. Dutzende Restaurants und Cafés laden in kleinen Gässchen zum Verweilen ein, sodass man in aller Ruhe den Tag im historischen Herzen Flanderns ausklingen lassen kann.


 

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