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ANTWERPEN - STADT MIT VIELEN GESICHTERN
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ANTWERPEN
Stadt mit vielen Gesichtern

   

von Julia Marhenke

Glitzernde Steinchen, einer der größten Häfen weltweit und eine gut erhaltene Altstadt. Antwerpen bietet für jeden Besucher und jeden Geschmack das Richtige.

Schon die Ankunft am Bahnhof von Antwerpen ist beeindruckend. Schlanke Säulen, abgerundete Durchgänge, eine neobarocke Treppe, über die man die mit einem Glasdach überspannte Gleishalle verlässt. Die sogenannte Eisenbahnkathedrale wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und vereint mehrere Stilrichtungen in sich. Eine Kuppel thront über dem Gebäude.

Ein blinkendes Viertel
Aus dem Bahnhof getreten, ist man fast sofort im Diamantenviertel. Mehr als 1500 Diamantfirmen sind hier ansässig. Überall blitzt und blinkt es: Ketten, Ringe, Armbänder. Die Auslagen der Schaufenster versuchen sich gegenseitig zu übertrumpfen. Nicht zu unrecht kommt man sich beim Bummel durch das Gebiet beobachtet vor, denn überall stehen Kameras.

ANTWERPEN - STADT MIT VIELEN GESICHTERN
"Die Kreuzabnahme" von Peter
Paul Rubens hängt in der
Liebfrauenkirche


Immerhin ist Antwerpen die wichtigste Stadt im Diamanthandel weltweit. Rund 70 Prozent der auf dem Markt befindlichen Diamanten gehen hier über den Tisch. 30 Milliarden Euro Jahresumsatz werden so gemacht.

Gleichzeitig ist das Diamantenviertel auch Heimat einer der größten jüdischen Gemeinden Europas. Ihre Geschichte ist eng mit den Diamanten hier verknüpft. Etliche der eingewanderten Juden im 16. Jahrhundert widmeten sich dem Handel mit den wertvollen Steinen und trugen so zu dessen Wachstum in Antwerpen bei.


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Die Eisenbahnkathedrale
© Rafael Delaedt/ wikimedia

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Der Turm der Liebfrauenkathedrale ragt
123 Meter in die Höhe
© Ad Meskens/ wikimedia


Im Diamantmuseum kann man sich nach dem Bummel durchs Viertel dann die einzelnen Schritte vom Fund der Rohdiamanten bis zum letzten Feinschliff zeigen und erklären lassen. Und in einer gut gesicherten Kammer wird Schmuck vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart präsentiert.

Peter Paul Rubens und die Liebfrauenkathedrale
Doch so wichtig sie auch sein mögen, Diamanten sind nicht alles in Antwerpen. Auch für Kunstliebhaber bietet die Stadt ihre Höhepunkte. Immerhin lebte der Barock-Meister Peter Paul Rubens in der Stadt. Und noch heute wird hier von ihm Zeugnis getragen. So befindet sich im Rubenshaus, das der Künstler 1610 kaufte, ein Museum mit seinen Bildern und Möbeln. Im Stil eines italienischen Palazzos ließ er damals zudem ein Atelier anbauen.

Auch in der Liebfrauenkathedrale befinden sich vier von Rubens Gemälden. Unter ihnen auch das Werk „Die Kreuzabnahme“ von 1612, eines der bedeutendsten Arbeiten der Epoche. Das relativ dunkle Bild zeigt, wie der leblose Jesus – umringt von mehreren Personen – vom Kreuz genommen wird.

Die Kathedrale selbst ist ebenfalls sehenswert. 1521 fertiggestellt gehörte sie zu den größten gotischen Bauten der damaligen Niederlande und ist heute Teil des Unesco-Weltkulturerbe. Der schlanke Nordturm ragt 123 Meter über der Stadt auf und ist so nur schwer zu übersehen.


Der Grote Markt
Zudem ist er nur knapp 200 Meter Fußweg vom Grote Markt und dem Rathaus entfernt. Mitten auf dem Platz steht dort der Brabobrunnen, eine bildliche Darstellung der Legende um die Stadtentstehung. Dutzende Zunfthäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert stehen um den Grote Markt herum.

Eine Seite des Platzes wird allerdings von dem 76 Meter langen Rathaus eingenommen. Während die Dachluken und Giebel flämische Elemente darstellen, erinnern beispielsweise die Pfeiler zwischen den Fenstern und die Nischen an die italienische Renaissance. Die dreieckige Form des Grote Marktes hingegen ist typisch für das Mittelalter in dieser Gegend.

Keine Brücken für Antwerpen
Im 9. Jahrhundert hatte Antwerpen sich zudem bis zur Schelde hin ausgebreitet. Durch diese günstige Lage konnte die Stadt sich schnell entwickeln. Inzwischen besitzt sie den größten Hafen Belgiens und zugleich einen der größten der Welt. Schon im Mittelalter war der Hafen durch seine zentrale Lage innerhalb Europas von großer Bedeutung.

Dies ist auch der Grund, warum man in Antwerpen vergeblich nach Brücken Ausschau hält. Um die Schifffahrt nicht zu behindern, wurden stattdessen Tunnel gebaut, um von einer Seite der Schelde auf die andere gelangen zu können.

 

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