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PARIS: ÎLE DE LA CITÉ
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PARIS: ÎLE DE LA CITÉ
Der Stadtkern auf dem Wasser

   

von Julia Marhenke

Sie ist der älteste Teil der Stadt Paris. Die älteste Brücke der Stadt, die Pont Neuf, führt zu ihr. Und eine der bekanntesten Kathedralen, Notre-Dame de Paris, befindet sich auf ihr: Die Île de la Cité.

Etwa ein Drittel der Inselfläche wird vom Palais de Justice eingenommen. Ein hohes schmiedeeisernes Tor aus Zeiten Ludwig des 16. ziert den Eingang. Dahinter liegt ein kleiner Vorplatz und die Treppe ins Gebäude, die wiederum von vier Säulen gekrönt wird. Ursprünglich war das Justizgebäude Teil der königlichen Residenz, wurde ab dem 16. Jahrhundert allerdings zum Obersten Gerichtshof umfunktioniert.

Ebenfalls Teil der ehemaligen Residenz ist die Conciergerie. Um 1300 wurde sie im gotischen Stil errichtet, sechs Jahrhunderte später jedoch neugotisch umgestaltet. 1371 befestigte man hier zudem die erste öffentliche Uhr der Stadt.

PARIS: ÎLE DE LA CITÉ
Notre-Dame de Paris mit dem überarbeiteten Querhaus
© Binche /wikimedia


Gefängnis für Marie Antoinette und Robespierre
In erster Linie handelte es sich bei dem Gebäude jedoch um ein Gefängnis. Ihren Namen hat die Conciergerie dabei dem Concierge zu verdanken, der die Gefangenen bei ihrer Ankunft registrierte. Zu den berühmtesten Gefangenen zählten Marie Antoinette – eine Nachbildung ihrer Zelle kann innen besichtigt werden – und Maximilien de Robespierre. Außerdem befindet sich hier der älteste europäische Saal des Mittelalters. Dutzende Säulen unterteilen den gotischen Salle des Gens d’Armes. Mit etwa 65 Meter Länge und 27 Meter Breite diente er sowohl als Essraum für die Bediensteten als auch als Theatersaal.

Leuchtende Kapelle
Besonders sehenswert bei diesem Gebäudeensemble ist aber die frühere Palastkapelle Sainte-Chapelle. Sie wurde Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut, um die Passionsreliquien aufzunehmen. Im Innern der zweistöckigen Kapelle zeigt sich, wie das Licht in der Gotik als architektonisches Mittel verwendet wurde. Ein Großteil der Wände besteht aus Buntglasfenstern, die den Raum zwar auch bei Sonnenschein nicht dafür sorgen, dass der Raum mit Tageslicht durchflutet wird., dafür aber für eine besondere Farbigkeit sorgen. Unterstützt wird diese zudem von dem leuchtend bunten Anstrich.


PARIS: ÎLE DE LA CITÉ
Palais de Justice
© MarkusMark /wikimedia

PARIS: ÎLE DE LA CITÉ
Farbenfrohe Kapelle
© Didier B. /wikimedia

PARIS: ÎLE DE LA CITÉ
Salle de Gens d'Arms
© Beckstet /wikimedia


Notre-Dame de Paris
Ein Gebäude aber überragt alle anderen: Notre-Dame de Paris. 69 Meter hoch erheben sich ihre Türme. Im 12. Jahrhundert begannen die Bauarbeiten für die Kathedrale und dauerten fast 200 Jahre. Immer wieder kam es zu Umbauten, Abrissen einiger Teile und Zerstörungen. Die Schäden, die durch die Revolution und durch das Desinteresse der Bevölkerung am Gebäude entstanden, führten mit der Zeit zu einem leichten Verfall. Dieser wurde erst durch Victor Hugos Roman „Der Glöckner von Notre-Dame“ aufgehalten, da die Pariser sich wieder ihrer Schönheit besannen und mit einer umfassenden Restaurierung begannen. Unter anderem wurden dabei fehlende oder beschädigte Skulpturen ersetzt und mehrere Gräber in der erzbischöflichen Grabkammer freigelegt.

Über der Portalzone befindet sich die Königsgalerie. Zwar handelt es sich bei den überlebensgroßen Figuren nur um Nachbildungen – sie wurden wie so vieles während der Französischen Revolution zerstört –, dennoch sind sie durchaus beeindruckend. Notre-Dame de Paris war eine der ersten, die die Reihe der Könige an der Kathedrale nutzte, um die Vereinigung von Kirche und Monarchie darzustellen.

Das damals neu erfundene Strebewerk trug zusammen mit den Spitzbögen und dem Kreuzrippengewölbe im Innern dazu bei, dass das Mittelschiff auf die zu der Zeit als unerreichbar geltende Höhe von 32,5 Meter hochgebaut werden konnte. Das Gewicht des Gewölbes wird dabei von den Kreuzrippen zu den Säulen beziehungsweise Pfeilern geleitet, die vom außen befestigten Strebewerk zusätzlich unterstützt werden. Damit dies gelingen konnte, mussten die Schubpunkte innen und außen genauestens aufeinander abgestimmt werden.

Groteske Figuren
Wer den Kopf in den Nacken legt, kann weit oben zudem die Grotesken sehen, die böse Zauber abwehren sollten. Vielen sind sie wohl als die Wasserspeier aus den Verfilmungen von Victor Hugos Klassiker bekannt. Allerdings handelt es sich auch bei ihnen nur um Kopien beziehungsweise Neuschöpfungen aus dem 19. Jahrhundert. Kurz zuvor hatten die Originale angefangen zu bröckeln. Teile stürzten aus großer Höhe auf die Straße. Und wer will schon einen Wasserspeier auf dem Kopf landen haben?


Feinstes Maßwerk
Die Fassade des Querhauses wurde hingegen schon im 13. Jahrhundert erneuert, da diese im restlichen Bau nahezu verloren ging. Um das Querhaus optisch hervorzuheben, wurde es daher nach oben hin verlängert, sodass es über die umliegenden Fassaden hinausragt. Feinstes, strahlenförmiges Maßwerk ziert seitdem die riesigen Fenster. Diese in Steinprofile umgesetzten filigranen geometrischen Muster zählen zu den besten und bedeutendsten ihrer Art.

Der Innenraum der Kathedrale zeigt sich schließlich als eine Mischung aus romanischen und gotischen Elementen. So sind die das Hauptschiff begrenzenden Säulen romanischen Ursprungs, die darauf sitzenden schlanken Halbsäulen gotisch. Gut 9000 Menschen finden hier Platz.

 

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