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DIE WARTBURG UND EISENACH
Ein bedeutendender Einblick in die deutsche Geschichte

   

von Kora Thomas

Am nordwestlichen Ende des Thüringer Waldes liegt eine der historisch bedeutungsvollsten deutschen Burgen: die Wartburg. Um 1067 durch Ludwig den Springer gegründet wird ihr heutiges Erscheinungsbild vornehmlich durch den Bergfried und den langen Fachwerkwehrgang charakteristisch geprägt. Auf einem nur sehr schmalen Felsgrat liegt die Burg auf etwa 220 Metern über der Lutherstadt Eisenach. Massive Wände, kleine Räume und eine weite Aussicht geben einen Vorgeschmack auf 1000 Jahre deutsche Geschichte.

Wartburg und Eisenach
Die Wartburg © Lencer / Wikipedia


Zunächst war die Wartburg Stammsitz des Adelsgeschlechtes der Ludowinger. Dann, in den frühen Jahren des 13. Jahrhunderts Wohn- und Aufenthaltsort der später heilig gesprochenen Elisabeth von Thüringen. Auch Sängerwettstreite sollen während dieser Zeit stattgefunden haben. Goethe besuchte die Wartburg zu Lebzeiten mehrmals und auch im Kampf um ein bürgerliches, geeintes Deutschland wurde die Wartburg mit dem Wartburgfest 1817 ein wichtiger Wegbereiter für die Deutsche Revolution von 1848/49. Oft wurde die Wartburg belagert. Erobert wurde sie jedoch nie.


Wartburg und Eisenach
Die Lutherstube © Ingersoll / Wikimedia

Wartburg und Eisenach
Lutherhaus Eisenach
© Ameins /
CC BY-SA 3.0


Die Wartburg und Martin Luther
Zu ihrem größten und nachhaltigsten Ruhm sollte ihr jedoch der Reformator Martin Luther verhelfen. Bis heute ist dessen Werk untrennbar mit der Wartburg verbunden.
In den Jahren 1521 und 1522 lebt Martin Luther hier als „Junker Jörg“ zurückgezogen und versteckt. Nach der Verhörung im Reichstag zu Worms, in der er seine Thesen widerrufen sollte, wird Luther als Ketzer beschimpft und für vogelfrei erklärt. Gegenüber potentiellen Angreifern ist er damit schutzlos ausgesetzt. Nur durch eine List und einen vorgetäuschten Überfall, der im Auftrag von Luthers Freund und Helfer, Friedrich dem Weisen, ausgeführt wird, gelingt es, Luther auf die Wartburg zu bringen und über den Zeitraum von einem Jahr versteckt zu halten.
In dieser Zeit übersetzte Luther das „Neue Testament“ ins Deutsche. Luther wird hier zum wichtigsten Wegbereiter einer einheitlichen deutschen Schriftsprache und damit des heutigen Hochdeutsch, indem er die Inhalte der Bibel erstmalig quasi nebenbei einer breiten Masse von Gläubigen zugänglich macht.

Auf der Wartburg sind noch heute die Zimmer zu besichtigen, in denen Martin Luther einst während seines Aufenthaltes dort hoch oben über Eisenach lebte.


Die Wach- und Wächterburg

Die Wartburg verdankt ihren Namen dem Begriff „Warte“, der soviel wie „Wach- oder Wächterburg“ bedeutet. Seit ihrer Gründung wurden hauptsächlich im 19. und 20. Jahrhundert zahlreiche Veränderungen an ihr vorgenommen. Heute präsentiert sie sich in einem Mix aus Gotik, Romanik, Renaissance und Historismus.
Über eine Zugbrücke und die Torhalle erhält man Zugang. Besonders der Burghof und der Festsaal geben einen Eindruck davon, wie das Burgleben auf der Wartburg ausgesehen haben muss. Der Palas ist der Wohn- und Repräsentativbau der Landgrafen gewesen. Dort befindet sich die Elisabethkemenate, die mit einem prachtvollen Mosaik einen wahrhaftigen Kulturschatz beherbergt. Der Südturm, der sich am anderen Ende der Burganlage befindet und zugleich Zugang zum Verließ bietet, bietet schließlich eine weite Aussicht auf die Landschaft des Thüringer Waldes.
Seit 1999 zählt die Wartburg zum Weltkulturerbe der Unesco.

Eisenach
Unterhalb der Wartburg bietet die Lutherstadt Eisenach eine Reihe kultureller Sehenswürdigkeiten. Nicht allein die Spuren Luthers sind hier zu verfolgen. Denn auch Johann Sebastian Bach wurde 1685 in Eisenach geboren. Das Bach- und das Lutherhaus sind daher unbedingt einen Besuch wert.
Die um 1180 erbaute Georgenkirche ist die Hauptkirche im Zentrum Eisenachs. Sie ist eine der Predigerkirchen Luthers und die Taufkirche Johann Sebastian Bachs.

 


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