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Coburg
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VESTE COBURG
Eine Krone über Franken

   

von Kora Thomas

Die „Veste Coburg“ liegt am bayrischen Grenzgebiet zu Thüringen. Wegen ihrer beherrschenden Lage auch als „Fränkische Krone“ bezeichnet, zählt sie zu den größten Burganlagen Deutschlands und thront mit 167 Höhenmetern in einer imposanten Lage über dem Stadtkern Coburgs. Prächtig und erhaben ist der Eindruck, den sie auf ihre Betrachter ausstrahlt. Von oben wiederum ermöglicht sie einen herrlichen Blick auf Coburg und die Ausläufer des Thüringer Waldes.


Coburg
Luftansicht der Veste Coburg
© Presse03 / CC BY-SA 3.0

„Veste“ ist nach dem Mittelhochdeutschen eine ältere Bezeichnung für Burg. Erstmals wurde die „Veste Coburg“ 1225 urkundlich erwähnt. Vermutlich bestand sie zu dieser Zeit lediglich aus einer Hauptburg, die im Laufe der Jahre allmählich erweitert wurde. 1500 nahm der alte Fürstenbau der Burg durch Brände erheblichen Schaden. Er wurde anschließend in der heutigen Form neu errichtet. Einige Zeit später wurde die Veste schließlich zur Landesfestung ausgebaut. Heute gelangt man durch das 1860 hinzugefügte Haupttor und eine steinerne Brücke in die prächtige Burganlage.

Zur Abwehr von Gegnern verfügt die „Veste Coburg“ über einen Turmerker, von dem aus man potentielle Angreifer mit Pech übergießen konnte. Auch ein voll eingehauster und damit geschützter Wehrgang hat die Bewachung der Burg erleichtert.
Im Inneren der Burganlage angekommen löst vor allem die vollständig holzvertäfelte Prunkstube Erstaunen aus. Eine große Hofstube und den 1504 fertig gestellten Festsaal gilt es neben der Kapelle der Burg ebenfalls zu besichtigen.

Coburg
Lutherkapelle und Fürstenbau
in der Veste Coburg © Mike aus
dem Bayerwald / CC BY-SA 2.0

Coburg
Rathaus mit dem
"Coburger Erker"
© Störfix / CC BY-SA 3.0

Ein Zimmer für Martin Luther
Eines der wohl bedeutendsten Zimmer der Burg ist das des Reformators Martin Luther. 1530 hielt dieser sich zum Schutz einige Monate lang auf der Festung und damit am südlichsten Zipfel des Kurfürstentums Sachsen auf, wo er sich auf die durch Friedrich den Weisen gewährleistete Sicherheit verlassen konnte. Von hier aus verfasste er etliche Briefe, sowie Bekenntnis- und Streitschriften, mit denen er unter anderem seine Anhänger auf dem Reichstag zu Augsburg unterstützte, an dem er selbst wegen der über ihm verhängten Reichsacht nicht teilnehmen konnte. Noch heute kann man im Rahmen einer Burgführung sein Zimmer besichtigen.

Die Ausstellung der Festung zeigt darüber hinaus einige Kunst- und Kulturschätze: darunter eine außergewöhnliche Sammlung von Kriegswaffen und Kutschen vergangener Zeiten sowie kostbares Kunsthandwerk und Bilder von Dürer, Cranach dem Älteren und Grünewald.


Coburg: von Erkern und Schlössern
Doch nicht nur die prächtige Burganlage ist in Coburg sehenswert. Durch das Judentor, das zur früheren Stadtmauer Coburgs gehörte, gelangt man in die Altstadt Coburgs. Der Marktplatz wird mit dem Stadthaus und dem Rathaus von zwei Prunkbauten umrahmt. 1577 wurde das Rathaus mit einem imposanten Erker errichtet, den es so nur in Coburg zu sehen gibt. Besonders an diesem so genannten „Coburger Erker“ ist eine tragende Säule vor der Hausecke, eine zweigeschossige Konstruktion und der Abschluss durch eine Haube. In den Jahren 1750 und 1903 wurde das Rathaus einigen Umbauten unterzogen. Damit erhielt es seinen heutigen Glanz. Das gegenüberliegende Stadthaus stammt aus der Spätrenaissance und wird von vielfarbigen Wandmalerein geschmückt.

Gleich neben dem Marktplatz, am Fuße des Festungsberges, liegt der Schlossplatz mit der 1543 errichteten Ehrenburg. Die Alte Residenz wurde von Herzog Johann Ernst von Sachsen begründet und in den Jahren 1623 bis 1627 von Herzog Johann Casimir zu einem prächtigen Renaissanceschloss erweitert. Später wurde die Fassade nach dem Stil der englischen Neugotik umgestaltet. Heute fungiert die Ehrenburg als Landesbibliothek und Museum.


In der Pfarrgasse 7 befindet sich, hinter der Ehrenburg gelegen, die Stadtkirche St. Moriz. Sie steht auf Fundamentresten einer Basilika aus dem 12. Jahrhundert und wird im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Während seines Aufenthaltes auf der „Veste Coburg“ nutzte Martin Luther die Morizkirche für seine Predigten in der Stadt.

 


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