Kosovo: Manifesta 14 in Pristina

Von Pristina nach Skopje: 'Common space' und visionäre Architektur

Reise zu den beiden Hauptstädten Pristina und Skopje, die uns einiges über Kultur, Identität und Geschichte dieser Region zeigen

Was wissen wir in Westeuropa eigentlich von unseren Nachbarn im Südosten des Kontinents? Der Kosovo macht Schlagzeilen wegen andauernder politischer Konflikte mit Serbien, Nordmazedonien ist im Streit mit Bulgarien wegen unterschiedlicher Auffassungen von gemeinsamer Sprache und Geschichte. Beide Länder befinden sich in einer schwierigen ökonomischen Situation, junge Menschen wandern ab. Ein Blick auf die beiden Hauptstädte Pristina und Skopje kann dem Besucher einiges über Kultur, Identität und Geschichte dieser Region lehren.

Die Reise möchte das Augenmerk auf städtebauliche Planung und verborgene architektonische Schätze lenken. Die Teilnehmer treffen Künstler und Architekten und tauchen ein in die lokalen Debatten über die Zukunft der Stadt. Die Manifesta 14, welche vom 22. Juli bis 30. Oktober in Pristina stattfindet, ist der Anlass für diese Erkundung. Die als Biennale durchgeführte Wanderausstellung macht europäische Städte zum Objekt künstlerischer Stadtforschung. Die Manifesta untersucht und diskutiert die ökonomischen und sozialen Bedingungen im urbanen Raum.

Besonderheiten dieser Reise

  • Manifesta 14
  • Osmanisches Erbe in Pristina
  • Bahnfahrt nach Nordmazedonien
  • Stadtplanung in Skopje

1. Tag (Di., 06.09.): Anreise in den Kosovo nach Pristina
Je nachdem, ob Sie mit dem Flugzeug oder der Bahn anreisen, erreichen Sie Pristina - die Hauptstadt des Kosovo - am Vormittag oder dem frühen Abend.

Die Anreise auf dem Landweg könnte z.B. so erfolgen:
So. 04.09. Nachtzug ab München 23:35 Uhr - Ankunft in Budapest 09:09 Uhr (+1Tag)
Mo. 05.09. Bus ab Budapest 11:45 Uhr - Ankunft in Belgrad 18:00 Uhr / Bus ab Belgrad 21:30 - Ankunft in Pristina 03:00 (+1Tag)
Oder:  Mo. 05.09. Nachtzug ab Budapest 22:30 - Ankunft in Belgrad 06:30 Uhr (+1Tag)
Di. 06.09. Bus ab Belgrad 12:00 - Ankunft in Pristina 17:30 Uhr.
Achtung: Bei Ein- und Ausreise über Land unbedingt die aktuellen Ein- und Ausreisebestimmungen von Serbien zum Kosovo beachten (siehe unten!)

Am Abend treffen wir uns zum Kennenlernen bei einem ersten gemeinsamen Abendessen.

2. bis 4. Tag (Mi., 07. - Fr., 09.09.): Manifesta 14 - Osmanisches Erbe - Jugoslawische Moderne
Pristina verfügt über ein beachtliches architektonisches Erbe aus der ottomanischen Zeit, die bis 1912 währte. Daneben steht die moderne Stadt, welche von den jüngsten politischen und sozialen Konflikten gezeichnet ist.

Die Manifesta 14 möchte unter dem Titel "it matters what worlds world worlds: how to tell stories otherwise" die Bürger ermutigen, ihr Recht auf die Stadt wahrzunehmen. Ein Center for Narrative Practice in der Hivzi Sylejmani-Bücherei fungiert als zentraler Ort der Ausstellung, von wo aus sich künstlerische Aktivitäten durch die Stadt ziehen.
Dabei konzentriert sich die Manifesta 14 darauf, gemeinsam mit lokalen und regionalen Gemeinschaften alternative Modelle des soziokulturellen, städtischen und künstlerischen Engagements zu schaffen. Außerdem  werden künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum als Teil des 100-tägigen biennalen Programms präsentiert.
Unser Besuch in Pristina legt ein besonderes Augenmerk auf die lokale Kunstszene und deren Interaktion mit der Manifesta. Er wird abgerundet durch einen Ausflug zum nahegelegenen serbisch-orthodoxen Kloster Gračanica, das für seine Fresken aus dem 14. Jahrhundert berühmt ist und zum Weltkulturerbe zählt.

5. Tag (Sa., 10.09.): Bahnfahrt nach Nordmazedonien - Skopje
Früh am Morgen fahren wir von Pristina mit dem Zug nach Skopje, die Hauptstadt Nordmazedoniens.
Die Zugfahrt mit den "historischen" Wagen in der morgendlichen Stimmung durch die kosovarischen Hügel und Schluchten ist ein ganz eigenes Erlebnis auf dieser Reise.
In Skopje angekommen, verweist bereits der Bahnhof auf das eminent bedeutende architektonische Erbe der späten 1960er bis frühen 1980er Jahre. Nach dem schweren Erdbeben von 1963, das 80% der Stadt zerstörte und mehr als 1000 Menschen das Leben kostete, wurde ab 1965 unter Leitung der UNO eine moderne Stadt geplant. Der japanische Architekt Kenzō Tange fungierte als Stadtplaner und schuf selbst den neuen Bahnhof.
Architekten aus unterschiedlichen Ländern entwarfen Gebäude für Skopje. So entstanden etwa das visionäre Studentenhaus von Goce Delčev, die als organische Betonskulptur angelegte Post von Janko Konstantinov oder das zum Fluss Vardar hin gelegene Opernhaus des slowenischen Büros 77. Skopje wurde in diesen Jahren ein Zentrum sozialutopischen Städtebaus.
Sie entdecken während unseres Aufenthalts architektonische Perlen der Moderne und sehen daneben Bauten der ottomanischen Zeit und solche der jüngsten Vergangenheit

Außerdem besuchen wir das Museum für zeitgenössische Kunst mit seiner ebenfalls mit dem Erdbeben von 1963 verbundenen Geschichte: nach den massiven Zerstörungen rief die Versammlung der International Association of the Plastic Arts im Oktober 1963 in New York dazu auf, der Stadt eine neue Kunstsammlung zu geben.
Nach dem Beschluss des Stadtrats von Skopje, ein neues Museum zu gründen, folgte ein Architektur-Wettbewerb, den die polnischen Architekten J. Mokrzynski, E. Wierzbicki und W. Klyzewski gewannen. Seit der Eröffnung des Hauses 1970 gehören zur Sammlung des Museums nationale und internationale Meisterwerke moderner und zeitgenössischer Kunst. Einen Schwerpunkt bildet die Kunst der 1950er, 1960er und 1970er Jahre, darunter Arbeiten von Pablo Picasso, Victor Vasarely, Alexander Calder, Pierre Soulages, Christo, und Georg Baselitz.

6. Tag (So. 11.09.): Heimreise oder Verlängerung in Skopje
Je nachdem, wann Ihr Flieger oder die Bahn für die Heimreise startet, nutzen Sie den Tag für individuelle Erkundungen. Ober bleiben Sie doch einfach noch eine Nacht in dieser spannenden Stadt.

Die Heimreise auf dem Landweg könnte z.B. so aussehen:
So. 11.09. Nachtzug ab Skopje 22:19 Uhr - Ankunft in Belgrad 08:00 Uhr (+1Tag)
Mo. 12.09. Bus ab Belgrad 12:30 - Ankunft in Budapest 19:00 Uhr.
Mo 12.09. Nachtzug ab Budapest 20:40 - Ankunft in München 06:10 Uhr (+1Tag)
Achtung: Bei Ein- und Ausreise über Land unbedingt die aktuellen Ein- und Ausreisebestimmungen von Serbien zum Kosovo beachten (siehe unten!)

Teilnehmerzahl: min. 6 / max. 15 Personen
Bei Unterschreiten der Mindestteilnehmerzahl kann der Reiseveranstalter bis 30 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten.

Nach Buchungsabschluss ist eine Anzahlung in Höhe von 20 Prozent des Reisepreises zu leisten. Der Restbetrag wird 28 Tage vor Reisebeginn fällig.

Klicken Sie auf einen Termin um die Zimmer und Preise zu sehen.

Zimmer Preis Bemerkung
Einzelzimmer 1.170 €
Doppelzimmer 995 €

Verbindliche Buchung

Hotel City-Inn Pristina

Das CITY INN ist erst 2019 neu eröffnet worden. Das 18-Zimmer-Boutique-Hotel mit moderner Ausstattung und elegantem Design befindet sich in bester Lage im pulsierenden Herzen der Stadt, nur wenige Gehminuten von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt entfernt liegt.
Als Doppelzimmer haben wir für Sie die etwas größere Deluxe-Kategorie reserviert. Als Einzelreisender wohnen Sie im Standard-Doppelzimmer.

Hotel Senigallia Skopje

Skopje liegt auf 240m Höhe und das nächste Meer - die Adria - liegt rund 150 km Luftlinie entfernt. Was macht also ein Schiffshotel in Form einer nachgebauten Galleone im Fluß Vardar mitten in der Stadt?
Zumindest passt das Schiff mit seinen Zimmern im konsequent maritimen Flair irgendwie in das teils recht skurrile Stadtbild aus neo-antiken Prunkgebäuden und zu groß geratenen Heldenskulpturen allemal.
Das sehr freundliche und humorvolle Personal, die gemütlichen Zimmer und das Frühstück an Deck des Schiffes überzeugen ebenfalls.

  • 4x Übernachtung mit Frühstück in Pristina (Hotel City-Inn)
  • 1x Übernachtung mit Frühstück in Skopje (Hotel Senigallia)
  • 5x Abendessen in ausgewählten Restaurants (ohne Getränke)
  • Bahnfahrt Pristina - Skopje
  • Transfers während der Führungen mit dem ÖPNV/Taxi
  • Alle Eintritte während der Führungen
  • Eintrittskarte Manifesta 14
  • Umfangreiches Führungsprogramm an vier Tagen (Tag 2 - bis 5) mit dem Kunsthistoriker und Journalisten Ingo Starz

  • Durchgängige Reisebegleitung (ab Pristina / bis Skopje) durch drp Kulturtours

  • 100% CO2-Kompensation der Flüge durch atmosfair

  • Anreise. Wir machen Ihnen gerne ein Angebot für den Flug nach Pristina und zurück ab Skopje. Alternativ Landanreise mit der Bahn/dem Bus über Budapest und Belgrad (Gesamtreisezeit ca. 48h)

  • Reiseverlängerung in Skopje (je Nacht 40 € p.P. im DZ / 60 € im EZ)
  • Reiseschutz: Wir empfehlen grundsätzlich einen Reiseschutz, der eine Reiserücktritt (RRV)-, Reiseabbruch- (RAB) und Reisekrankenversicherung beinhaltet und machen Ihnen unverbindlich dazu ein Angebot.

  • Trinkgelder

Diese Reise ist grundsätzlich nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Sollten Sie in Ihrer Mobilität eingeschränkt sein, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit uns auf. Wir klären dann individuell, inwiefern eine Teilnahme für Sie an dieser Reise möglich ist. ARB des Reiseveranstalters als PDF

Darauf können Sie sich besonders freuen

Manifesta 14 Pristina Manifesta 14 Pristina © Manifesta

Die Manifesta

Die Manifesta entstand in den frühen 90er Jahren als Reaktion auf die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen nach dem Ende des Kalten Krieges und den darauffolgenden Schritten der europäischen Integration. Seitdem hat sich die Manifesta zu einer reisenden Plattform entwickelt, die sich auf den Dialog zwischen Kunst und Gesellschaft in Europa konzentriert.
Der nomadische Charakter der Manifesta liegt in dem Wunsch, das psychologische und geografische Territorium Europas zu erkunden. Sie präsentiert in jeder Ausgabe Künstler*innen, Kurator*innen und Young Professionals aus bis zu 40 verschiedenen Ländern, stellt Verbindungen zu Europas Nachbarn in Asien, dem östlichen Mittelmeerraum und Nordafrika her und konzentriert sich darauf, die Perspektiven von Minderheitengruppen und Kulturen innerhalb Europas selbst einzubeziehen.

Kloster Gračanica Kloster Gračanica © Ardian Lumi, CC BY-SA 4.0

Kloster Gračanica

Das serbisch-orthodoxe Kloster, das vom serbischen König Uroš II. Milutin 1321 gegründet wurde, ist aufgrund seiner in der mittelalterlichen serbischen Kunstgeschichte einzigartigen Architektur und der Lage auf dem Amselfeld, eines der bekanntesten Klöster der serbisch-orthodoxen Kirche. Die Klosterkirche liegt im gleichnamigen Dorf Gračanica rund zehn Kilometer von Pristina entfernt.
Während eines Ausflugs besuchen wir die Kreuzkuppelkirche, die mit ihren fünf Kuppeln ein herausragendes sakrales Bauwerk der sog. Mazedonischen Schule und eines der bekanntesten Bauwerke der byzantinischen Kunst ist. Die im höfischen Stil ausgeführten Fresken im Inneren sind die bedeutendsten der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts in Serbien.

Museum für zeitgenössische Kunst Skopje Museum für zeitgenössische Kunst Skopje © Tamara Saveska, CC BY-SA 3.0

Museum für zeitgenössische Kunst Skopje

Im Rahmen des Wiederaufbaus der Stadt nach dem verheerenden Erdbeben von 1963 wurde in New York von der Versammlung der International Association of the Plastic Arts dazu aufgerufen, Skopje eine neue Kunstsammlung zu schenken.
Es folgte ein Architektur-Wettbewerb, den die polnischen Architekten J. Mokrzynski, E. Wierzbicki und W. Klyzewski gewannen. Seit der Eröffnung des Hauses 1970 gehören zur Sammlung des Museums nationale und internationale Meisterwerke moderner und zeitgenössischer Kunst. Einen Schwerpunkt bildet die Kunst der 1950er, 1960er und 1970er Jahre, darunter Arbeiten von Pablo Picasso, Victor Vasarely, Alexander Calder, Pierre Soulages, Christo, und Georg Baselitz.


Kosovo Reisewissen und Informationen


Ortszeit
Mitteleuropäische Zeit (keine Zeitverschiebung)
Währung
Euro (EUR). Bargeldabhebung sowie Zahlung mit Kredit- und EC-Karte möglich.
Sprache

Landessprache ist Albanisch und Serbisch, in einigen Gemeinden auch Türkisch, Bosnisch und Romanes. Da viele Kosovaren in Deutschland, Österreich oder der Schweiz leben, wird öfters Deutsch gesprochen.

Im Kosovo herrscht wegen seiner Binnenlage vorwiegend Kontinentalklima. Je nach geographischer Lage sind die kontinentalen Klimaeigenschaften jedoch unterschiedlich ausgeprägt.

Im Gebiet der östlichen Landeshälfte mit der Hauptstadt Pristina sind die Winter mit einer Durchschnittstemperatur von −10 °C kalt, die Sommer hingegen sind sehr warm und trocken mit einer Durchschnittstemperatur von 20 - 35 °C.
In der westlichen Landeshälfte wird das Kontinentalklima stark von den warmen Luftmassen des Mittelmeeres beeinflusst. Im Winter werden hier kaum Minustemperaturen erreicht, wenn auch starke Schneefälle typisch sind.
Die dritte klimatische Region umfasst die Gebirgsregionen zu Montenegro, Albanien und Nordmazedonien sowie die bewaldeten Teile des Hügel- und Berglandes im Zentrum und im Norden des Kosovo. Im Gegensatz zu den anderen zwei Regionen fällt hier mehr Niederschlag. Und während die Sommer ziemlich kurz und mild sind, ist es im Winter meist kalt und niederschlagsreich.
Für den gesamten Kosovo gilt, dass der Dezember und der Januar zu den kältesten Monaten und der Juli und der August zu den wärmsten Monaten des Jahres zählen. Der meiste Niederschlag fällt zwischen Oktober und Dezember.

Die kosovarische Küche wird von den ethnischen Gruppen im Land - Albaner, Serben, Türken, Roma, Bosnier, Goranen - beeinflusst. Kosovarische Spezialitäten sind zum Beispiel Gjyveç (Eintopf mit Gemüse und Fleisch), Burek (abgeleitet von Börek), Flia (eine Art gefüllte, gebackene Pastete) und Kebap.
Milchprodukte spielen ebenfalls eine große Rolle: Sharr-Käse, Hüttenkäse, Kuhmilch, Ziegenmilch und Ziegenkäse sind weit verbreitete Molkereiprodukte. Außerdem ist Körnerbrot sehr bekannt, es wird Leqenik genannt und ist meist mit Spinat oder Käse gefüllt.
Die lange Tradition des Weinanbaus wurde durch die Kriegswirren unterbrochen. Der Amselfelder war früher besonders in Deutschland beliebt.

Eine medizinische Versorgung nach deutschem Standard ist in Kosovo nicht gewährleistet. Auch Krankenhäuser verfügen nicht immer über adäquate Ausstattung und sind mitunter nicht in der Lage, Patienten mit bestimmten Krankheitsbildern angemessen medizinisch zu versorgen. Die Medikamente müssen in jedem Fall privat erworben werden. Ärzte bieten häufig verbesserte Privatbehandlung an, sofern man den gewünschten Preis zahlt.

Empfehlung: Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Krankenversicherung ab, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden (z. B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken).

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit Reisepass oder Personalausweis möglich. Die Dokumente müssen mindestens drei Monate ab Einreise gültig sein.

Schweizer und österreichische Staatsangehörige wenden sich bitte an die entsprechende Landesvertretung in der Schweiz bzw. Österreich für weitere Informationen zur Einreise.

Wichtige Hinweise für die Ein- und Ausreise über den Landweg:
Da die serbischen Behörden an der Grenze zwischen Kosovo und Serbien keine Einreisestempel erteilen, können Sie aus Kosovo kommend nur dann über Serbien ausreisen, wenn Sie vorher auch auf dem Landweg aus Serbien eingereist sind und die Gesamtreisedauer drei Monate nicht übersteigt. Der serbische Einreisestempel wird auch vor Ablauf der Drei-Monats-Frist ungültig, wenn Sie zwischenzeitlich in einen Drittstaat ausgereist sind und die Rückreise aus diesem Drittstaat über Kosovo und nicht unmittelbar über Serbien erfolgt.

Kosovarische Grenzübertrittstempel werden von den serbischen Behörden nicht anerkannt und von ihnen zumeist unkenntlich gemacht.

Sofern Sie nicht wünschen, dass Ihr Reisepass einen kosovarischen Einreisestempel erhält, teilen Sie dies der kosovarischen Grenzpolizei bei Einreise mit. Im Übrigen können Sie mit dem deutschen Personalausweis nach Serbien einreisen.

Nordmazedonien Reisewissen und Informationen


Ortszeit
Mitteleuropäische Zeit (keine Zeitverschiebung)
Währung
1 Denar (MKD) = 100 Deni. 1 Denar = 0,15 Euro. Bargeldabhebung sowie Zahlung mit Kredit- und EC-Karte möglich.
Sprache

Landessprache ist Mazedonisch und Albanisch. Mit Englisch können Sie sich fast überall verständigen.

Nordmazedonien liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.

Das Klima ist kontinental mit sehr heißen Sommern und kalten und feuchten Wintern.

In den Sommermonaten kommt es aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Reisende sollten auf entsprechende Meldungen in den Medien und ggf. Hinweise der lokalen Behörden achten.

Die mazedonische Küche wird dominiert von mediterranen und orientalischen Einflüssen und ist recht defitg.  Börek aus Yufkateig mit Schafskäse und Shopska Salat gibt es allerorten.

Außerdem typisch ist das Nationalgericht Tavche Gravche, eine Art vegetarischer Bohnengulasch oder die berühmte Ohrid-Forelle aus dem gleichnahmigen Ort. Generell beinhaltet die mazedonische Küche viele Speisen, die man auch aus der Türkei, aus Griechenland und Bulgarien kennt.

Die medizinische Versorgung in der Hauptstadt Skopje ist im privaten Sektor sehr gut und auch im öffentlichen Sektor in vielen Bereichen gut oder sehr gut. Deutschsprachige Ärzte sind häufig anzutreffen. Außerhalb der Hauptstadt ist die medizinische Versorgung jedoch oft problematisch und vielfach technisch, apparativ und / oder hygienisch nicht auf dem neuesten Stand Personalmangel vor allem im Pflegebereich ist ein häufiges Problem.

Empfehlung: Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Krankenversicherung ab, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden (z. B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken).

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit Reisepass oder Personalausweis möglich. Die Dokumente müssen mindestens 6 Monate ab Einreise gültig sein.

Schweizer und österreichische Staatsangehörige wenden sich bitte an die entsprechende Landesvertretung in der Schweiz bzw. Österreich für weitere Informationen zur Einreise.


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