Country & Rock'n'Roll-Legenden

Elvis, Johnny Cash, Rolling Stones

Wo sind Elvis und Johnny Cash aufgewachsen? Wo entstanden ihre ersten Aufnahmen? Wo haben die Stones Hits eingespielt? Diese Reise zeigt Ihnen legendäre Orte!

Wussten Sie, dass die Karrieren von Elvis, dem King of Rock’n’Roll, und Johnny Cash, dem Großmeister des Country, in ein und demselben Aufnahmestudio in Tennessee begann? Und wussten Sie, dass die Rolling Stones im Nachbarstaat Alabama einige ihrer größten Hits eingespielt haben? Selbst wenn die Antwort „ja“ lautet: Wozu ist dieses abstrakte Wissen gut… Besser ist es, mit Leib und Seele in die magische Atmosphäre dieser Orte einzutauchen, die die Sounds einer ganzen Generation mitgeprägt haben. Nicht nur eingefleischte Fans werden dort eine Gänsehaut bekommen!

Was für die berühmten Aufnahmestudios gilt, gilt erst recht für die Orte, an denen Elvis und J.R. Cash aufwuchsen. Bei dieser Reise begeben wir uns über eine rein musikalische Spurensuche hinaus. Neben den Stätten, an denen weltberühmte Songs aufgezeichnet, abgemischt und letztlich entstanden sind, lernen Sie insbesondere das Milieu kennen, dem zwei der größten Musiker und Songwriter des 20. Jahrhunderts entstammen. Wer mit eigenen Augen gesehen hat, wo und in welchen Verhältnissen Elvis Presley und J.R., der spätere Johnny Cash aufgewachsen sind, wird so manchen Song anders und tiefgründiger wahrnehmen.

Die Route führt von Nashville, der „Music City“ in den Norden Alabamas, wo in den legendären Muscle Shoals Sound Studios zahlreiche Größen des Blues, Country, Soul und Rock gearbeitet haben. Ein Schlenker auf dem Weg nach Memphis bringt uns dann nach Tupelo, dem Geburtsort Elvis Presleys. Von Memphis überqueren wir dann den mächtigsten Strom der Vereinigten Staaten: den Mississippi. Denn von der anderen Seite, der Agrarlandschaft des US-Bundesstaats Arkansas, wurde J.R. Cash geprägt. Die Tour endet schließlich in Memphis.

Bitte beachten Sie, dass wir aktuell insgesamt vier verschiedene Musiktouren mit unterschiedlichen Schwerpunkten anbieten, die jeweils auch kombinierbar sind. Auf unserer Seite Modular Music Tours können Sie sich über alle Touren und Kombinationen informieren.

1. Tag: Anreise nach Nashville, Tennessee
Flug bzw. individuelle Anreise nach Nashville, der Hauptstadt des US-Bundessstaates Tennessee. Am Abend trifft sich die Gruppe im Hotel, um sich zu einem ersten gemeinsamen Streifzug durch die Music City aufzumachen.

2. und 3. Tag: Music City Nashville
Nashville gilt als das Mekka der Country-Music. Einen entscheidenden Beitrag hierzu lieferte die Grand Ole Opry, also jene legendäre, live übertragene Radioshow, die seit 1925 zahlreiche hochtalentierte Musiker und spätere Stars einem breiten Publikum bekannt macht. Der Radiosender WSM, der die Show mit einem leistungsstarken Mittelwellensender in mehrere US-Bundesstaaten überträgt, hat von Anbeginn dafür gesorgt, dass sich seit Jahrzehnten zig Talente aus dem ganzen Land nach Nashville aufmachten – und sich genau dort zahlreiche Talent-Scouts, Produzenten und Labels niederließen.
Nicht nur im Country führt kaum ein Weg an Nashville vorbei. Auch bei diversen Crossover-Stilen ist die Szene der „Music City“ führend – insbesondere dem so genannten Americana, einer Melange aus Blues, Folk und Rock, die letztlich alle Stile in sich trägt, die der nordamerikanische Kontinent hervorgebracht hat. Und wer könnte all dies besser erklären als ein echter, ortsansässiger Songwriter? Umso besser, dass genau solch einer uns die Stadt zeigen wird.
Unser musikalischer Guide zeigt uns diverse musikalische Hot-Spots. Und selbstverständlich werden wir einige legendäre und herausragende Orte ausführlich würdigen, darunter die Grand Ole Opry, die Country Music Hall of Fame und das Johnny Cash Museum.

4. Tag: Muscle Shoals und seine Sound Studios
Am nächsten Tag brechen wir zeitig auf und fahren über eine der schönsten Routen in den Norden Alabamas: den Natchez Trace Parkway. Diese für Lastwagen gesperrte Straße wird vom National Park Service der Vereinigten Staaten verwaltet und folgt für 440 Meilen ehemaligen indianischen Jagd- und Handelswegen – von Nashville, Tennessee bis nach Natchez, Mississippi. Die Bezeichnung Parkway ist wörtlich zu nehmen. Die Straße ist so angelegt, dass sie sich harmonisch in die Landschaft schmiegt. Sanft geschwungen führt die Route vorbei an Wäldern, Wiesen und Auen, sowie über Hügel und Täler.
Wir erreichen Muscle Shoals. In den gleichnamigen Sound Studios spielten die Rolling Stones „Brown Sugar“, „Wild Horses“ und „You Gotta Move“ ein. Hier, im dünn besiedelten nördlichen Alabama konnten die Weltstars in Ruhe arbeiten. Und nicht nur sie. Auch Aretha Franklin, Wilson Pickett, Lynryd Skynryd, Joe Cocker, Paul Simon, Bob Seger, Rod Stewart, Cat Stevens und Cher gaben sich hier ein Stelldichein.
Erstaunlich, welche Welthits einem kleinen, bescheidenen, Bungalow-artigen Gebäude im ländlichen Alabama entsprangen. Der Ort erlebte in den 1960er- und 1970er-Jahren als Aufnahmezentrum eine Blüte. Mit den Cypress Moon Studios und den Fame Recording Studios gesellten sich weitere Aufnahmestätten dazu. 1 Übernachtung in Muscle Shoals oder dem benachbarten Florence.

5. Tag: Tupelo und Beale Street, Memphis
Am Morgen geht es erneut über den Natchez Trace Parkway. Die historische Route führt direkt an einer musikhistorisch bedeutenden Stätte vorbei: dem Geburtsort von Elvis Presley. Neben dem eigentlichen Geburtshaus ist auch die Kirche erhalten, in der Elvis von klein auf mit Musik in Berührung kam.
Die typischen Gospelgesänge der Südstaaten faszinierten den kleinen Jungen. Schon bald wollte er selbst Gitarre spielen – und der Pastor brachte ihm die ersten Akkorde bei. Heute sind Kirche und Geburtshaus Teil eines Museumsareals, eingerahmt von einem Park, der zum Innehalten einlädt.
Am Nachmittag Weiterfahrt nach Memphis. 2 Übernachtungen. Am Abend erkunden wir die legendäre Beale Street. In Memphis gilt die Straße als „Home of the Blues“ – auch wenn das die tatsächliche Entstehungsgeschichte des Blues arg verkürzt. Ohne Zweifel hatten jedoch die Clubs dieser Straße einen wesentlichen Anteil daran, der schwarzen Musik der USA zum Durchbruch zu verhelfen. Louis Armstrong, Muddy Waters, B.B. King traten hier regelmäßig auf. Und nach wie vor sind die Blues- und Soulklänge nicht zu überhören, die aus den Bars hinaus auf die Straße dringen.

6. Tag: Sun Studio, Dyess Colony
Am Vormittag fahren wir auf die andere Seite des Mississippi, hinüber nach Arkansas. Dort, in einem ehemaligen Schwemmland des großen Flusses, befand sich die Dyess Colony, in der J.R. Cash aufwuchs. Dyess entstand in den 1930er-Jahren als Antwort auf die Große Depression und bot rund 500 verarmten Familien ein neues Zuhause. Jede erhielt ein Stück Land, das sie im Gegenzug urbar machen und über mehrere Jahre abzahlen sollte. Dyess Colony war in weiten Teilen genossenschaftlich organisiert – und gilt als soziales Experiment innerhalb der USA. Die Gemeinschaft und das harte Leben als Baumwoll-Farmer haben den jungen J.R., der sich später Johnny nennen sollte, zweifellos stark geprägt.
Im Ortskern von Dyess erzählt ein Besucherzentrum von der Gemeinschaft, ihren Glanzzeiten, Problemen – und letztlich der Auflösung. Der Einsatz von großen landwirtschaftlichen Maschinen machte die kleinteilige Kolonie nach dem Zweiten Weltkrieg obsolet. Von den 500 ursprünglichen Familienheimen ist nur ein einziges erhalten geblieben: das Haus der Familie Cash, das noch weitgehend so eingerichtet ist, wie vor bald 100 Jahren.
Bei der Rückfahrt schlagen wir in Memphis denselben Weg ein wie damals Johnny Cash. Wir machen eine Tour durch Sun Studio, jenes legendäre Aufnahmestudio, in dem Johnny und Elvis entdeckt wurden. Im Anschluss bleibt noch Zeit für einen Rundgang durch die Gibson Guitar Factory.

7. Tag: Graceland, Heim- oder Weiterreise
An unserem letzten Tag in Memphis steht ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: Graceland – die ehemalige Villa von Elvis und Priscilla Presley. Das opulent eingerichtete Wohnhaus zieht nicht nur eingefleischte Elvis-Fans in seinen Bann. Spätestens im Nebengebäude, das von Goldenen und Platin-Schallplatten regelrecht gepflastert ist, werden Sie vor Ehrfurcht erstarren – und sind entsprechend vorbereitet für die Begegnung mit der letzten Ruhestätte des King of Rock’n’Roll, die sich seitlich des Anwesens befindet. Wir nehmen uns außerdem Zeit für die Automobil- und Flugzeug-Sammlung des Superstars.
Graceland befindet sich ganz in der Nähe des Flughafens von Memphis, dem Endpunkt der II. Etappe unserer Modular Music Tours. Von hier können Sie Ihre Heim- oder Weiterreise antreten – oder Sie kommen mit auf Etappe III, ins Mississippi Delta und nach New Orleans.

Teilnehmerzahl: min. 8 / max. 15 Personen
Bei Unterschreiten der Mindestteilnehmerzahl kann der Reiseveranstalter bis 30 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten.

Nach Buchungsabschluss ist eine Anzahlung in Höhe von 20 Prozent des Reisepreises zu leisten - bei Konzert- und Opernreisen abweichend 50 Prozent. Der Restbetrag wird 28 Tage vor Reisebeginn fällig.

Klicken Sie auf einen Termin um die Zimmer und Preise zu sehen.

Zimmer Preis Bemerkung
Einzelzimmer 2.410 €
Doppelzimmer 1.980 €

Unverbindliche Buchungsanfrage
  • 3x Übernachtung mit Frühstück in Nashville
  • 1x Übernachtung mit Frühstück in Muscle Shoals / Florence
  • 2x Übernachtung mit Frühstück in Memphis
  • Tour durch Nashville mit Songwriter
  • Besuch der Grand Ole Opry und des Johnny Cash Museums in Nashville
  • Tribute to the King Show in Nashville
  • Besichtigung der Muscle Shoals Sound Studios und der Fame Studios in Alabama
  • Eintritt für Elvis Presley Birthplace & Museum
  • Halbtagesausflug zur Dyess Colony inkl. Besichtigung des Kindheitshauses von Johnny Cash
  • Eintritte für Sun Studio, Graceland, Gibson Guitar Factory, Teilnahme an der örtlichen Tour / Audio-Guide
  • Busreise Nashville-Muscle Shoals-Memphis

  • Flughafentransfers
  • durchgängige Kulturtours-Reiseleitung
  • Anreise: Gerne buchen wir den Flug in die USA
  • Reiseschutz: Wir raten zu einer Reiserücktritt-, Reiseabbruch- und Auslandsreisekrankenversicherung und machen ein unverbindliches Angebot

Dieses Angebot ist Etappe II der „Modular Music Tours – Südstaaten USA“. Diese Touren spannen den Bogen quer durch den historischen Süden der USA. Von den „Blauen Bergen“ an der Ostküste geht es dabei über die weiten Ebenen links und rechts des Mississippi hinein in die Sumpflandschaften am Golf von Mexiko. So unterschiedlich wie die Landschaften und Siedlungstraditionen sind auch die Musikstile, die die Bewohner mit- bzw. hervorgebracht haben. Während der Bluegrass nicht ohne die Traditionen des Irish Folk etc. denkbar wäre, sind Blues, Gospel und Jazz untrennbar mit dem Schicksal der aus Afrika verschleppten Sklaven verbunden. Eine regionale Besonderheit wiederum stellen die kreolischen Klänge des Cajun & Zydeco dar, bei denen das Akkordeon und französische Wurzeln eine tragende Rolle spielen. All diese Stile haben sich gegenseitig beeinflusst – und zahlreiche Musiker zu Neuschöpfungen inspiriert. So entstanden Rock’n’Roll, Country und Americana.

Neben der hier vorgestellten Reise bieten wir entsprechend weitere Etappen an:

Jede Etappe kann für sich gebucht werden. Am Start- bzw. Endpunkt überlappt sich jeweils das Programm, wodurch spürbare Kostenvorteile entstehen, die wir an Sie weitergeben. Außerdem ist so ein fließender Übergang gewährleistet – für all jene, die Etappen miteinander kombinieren möchten:

Für deutsche Staatsangehörige ist eine Einreise in die USA zu touristischen Zwecken ohne Visum möglich, sofern der Reisende im Besitz eines elektronischen Reisepasses (e-Pass mit Chip), einer gültigen elektronischen Einreisegenehmigung (ESTA) sowie eines gültigen Rück- oder Weiterflugtickets ist. (US-Visa Waiver Programm)

Die ESTA-Beantragung ist gebührenpflichtig (derzeit 14,- US-$). Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis gilt für beliebig viele Einreisen für die Dauer von jeweils max. 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen US-Behörden empfehlen, den Antrag gemäß ESTA nach Möglichkeit mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen.

Deutsche Staatsangehörige, die neben der deutschen Staatsangehörigkeit noch die Staatangehörigkeit von Iran, Irak, Syrien oder Sudan besitzen oder sich seit dem 01.03.2011 privat oder geschäftlich in einem dieser Länder bzw. in Libyen, Jemen oder Somalia aufgehalten haben, sind vom US-Visa Waiver Programm ausgeschlossen und müssen ebenfalls (unabhängig vom Zweck der Reise) ein Visum für die USA beantragen. Ausnahmen gelten lediglich für Regierungsbedienstete und Angehörige des Militärs.

Das jeweilige Visum ist bei der zuständigen US-Auslandsvertretung zu beantragen. Ausführliche Hinweise zu den US-Einreisebestimmungen und zum Visumverfahren erteilen die US-Botschaft und -Konsulate in Deutschland.

Weder eine gültige ESTA-Genehmigung noch ein gültiges US-Visum begründen einen Anspruch auf Einreise in die USA. Die endgültige Entscheidung über die Einreise trifft der zuständige US-Grenzbeamte. Gegen die Entscheidung ist kein Rechtsbehelf zugelassen und es ist den deutschen Auslandsvertretungen nicht möglich, auf die Grenzbeamten einzuwirken, eine Einreiseverweigerung rückgängig zu machen.


Diese Reise ist grundsätzlich nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Sollten Sie in Ihrer Mobilität eingeschränkt sein, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit uns auf. Wir klären dann individuell, inwiefern eine Teilnahme für Sie an dieser Reise möglich ist. ARB des Reiseveranstalters als PDF
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