Modular Music Tours: Blues, Country & Rock’n‘Roll

Südstaaten USA – Etappen II und III

Besuchen Sie mit uns Johnny Cash, Elvis Presley, B.B. King! Sie gehören zu den ganz großen und stilbildenden Musikern Amerikas – weit über ihr Genre hinaus.

Damit einem einzelnen Musiker ganze Museen gewidmet werden, bedarf es mehr als nur zahlreicher Grammys und goldener Schallplatten. Er bzw. sie muss eine Stilrichtung und damit auch eine ganze Generation entscheidend mitgeprägt haben. Das ist zweifellos bei Johnny Cash, Elvis Presley und B.B. King der Fall. Und so unterschiedlich ihre Persönlichkeit und ihre musikalische Entwicklung auch sein mag: Geografisch stammen sie aus europäischer Perspektive betrachtet aus einer Ecke. Ausgangspunkt für ihre jeweilige Karriere war Memphis, Tennessee.

Bei dieser Kombinationsreise unserer Modular Music Tours bringen wir Sie zu Orten, die für diese und viele andere Musiker entscheidende Lebensstationen waren: die Heimatorte der genannten Superstars, die Grand Ole Opry in Nashville, wo Johnny Cash legendäre Auftritte hatte, Graceland, die opulent ausgestattete Villa von Elvis, und schließlich das Mississippi Blues Delta, in dem ein ganzes Genre seinen Ursprung hat.

Die Reise endet schließlich in New Orleans, der traditionsreichsten und einst wichtigsten Metropole der Südstaaten. Hier widmen wir uns selbstverständlich auch den Ursprüngen des Jazz, der von der charmanten Stadt aus seinen Siegeszug in die Welt antrat.

1. Tag: Anreise nach Nashville, Tennessee
Flug nach Nashville und Transfer zum Hotel bzw. individuelle Anreise. Wir treffen uns abends in der Hotellobby und machen uns zu einem ersten gemeinsamen Streifzug durch die Music City auf.

2. und 3. Tag: Music City Nashville
Nashville, das Mekka der Country-Music, ist Heimat der Grand Ole Opry. Die legendäre, live übertragene Radioshow machte und macht seit 1925 zahlreiche talentierte Musiker einem breiten Publikum bekannt. Wir haben Plätze reserviert! Außerdem besuchen wir die Country Music Hall of Fame und das Johnny Cash Museum.
Selbstverständlich besuchen wir auch die anderen Höhepunkte der Music City – und wer könnte in dieser Stadt ein besserer Guide sein als ein echter Songwriter? Er führt uns ein ins kreative musikalische Milieu der Hauptstadt des US-Bundesstaats Tennessee. Neben Country-Music begegnen wir in Kneipen und Bars dem Blues, dem Folk und dem Rock. Nashville ist längst nicht nur eine Hochburg des klassischen Countrys, sondern Plattform für Crossover-Stilen wie dem Americana, der quasi alles in sich trägt, was der nordamerikanische Kontinent hervorgebracht hat.

4. Tag: Muscle Shoals und seine Sound Studios
Über eine der schönsten Straßen Nordamerikas geht es in den Norden Alabamas: den Natchez Trace Parkway. Die Straße folgt für 440 Meilen ehemaligen indianischen Jagd- und Handelswegen – von Nashville, Tennessee bis nach Natchez, Mississippi. Als Parkway bezeichnete Überlandrouten wurden so angelegt, dass sie sich harmonisch in die Landschaft schmiegen – vorbei an Wäldern, Wiesen und Auen, über Hügel und Täler.
In Muscle Shoals, Alabama, spielten die Rolling Stones „Brown Sugar“, „Wild Horses“ und „You Gotta Move“ ein. Auch andere Weltstars fanden in dem abgeschieden gelegenen Ort Ruhe und Inspiration für erstklassige Aufnahmen: Aretha Franklin, Wilson Pickett, Lynryd Skynryd, Joe Cocker, Paul Simon, Bob Seger, Rod Stewart, Cat Stevens, Cher und viele andere. 1 Übernachtung in Muscle Shoals oder dem benachbarten Florence.

5. Tag: Tupelo und Beale Street, Memphis
Heute führt uns der Natchez Trace Parkway direkt zu einer musikhistorisch bedeutenden Stätte: dem Geburtsort von Elvis Presley. Geburtshaus und Kirche, in der Elvis von klein auf mit Musik in Berührung kam, sind erhalten. Gospelgesänge sollen den Jungen von klein auf fasziniert haben – und der Gemeindepfarrer zeigte ihm die ersten Akkorde auf der Gitarre...
Weiterfahrt nach Memphis. 2 Übernachtungen. Rundgang über die legendäre Beale Street, die in Memphis dem Blues eine Heimat gegeben hat. Die Clubs hier hatten einen wesentlichen Anteil daran, der schwarzen Musik der USA zum Durchbruch zu verhelfen. Louis Armstrong, Muddy Waters und B.B. King werden hier zwar nicht erneut auftreten – dafür aber andere erstklassige Musiker.

6. Tag: Sun Studio
Memphis war auch der erste musikalische Anlaufpunkt für Elvis Presley und Johnny Cash. Beide begannen ihre Karriere im Sun Studio – und wurden dort entdeckt. Bevor wir am Nachmittag das legendäre Studio besuchen, erkunden wir jedoch zunächst den Heimatort eines gewissen J.R. Cash, der sich später Johnny nennen sollte. Die Familie Cash stammt von der anderen Seite des „Großen Flusses“ – nichts anderes bedeutet Mississippi in der Sprache der Indianer – und somit aus Arkansas. Johnny wuchs in einfachen Verhältnissen in Dyess auf – eine für verarmte Familien unter Präsident Roosevelt gegründete Kolonie.
Später geht es noch zur Gibson Guitar Factory – also jenem Unternehmen, das die erste E-Gitarre produzierte. Nach wie vor zählt Gibson zu den führenden Herstellern dieser und vieler anderer Musikinstrumente. In der Produktionshalle verfolgen wir mit eigenen Augen, wie die wertvollen Stücke in Handarbeit entstehen.

7. Tag: Graceland und Crossroads
Kein Memphis-Besuch ohne Besuch in Elvis‘ Villa Graceland! Das opulent eingerichtete Anwesen zieht auch Besucher in den Bann, die nicht zu den eingefleischten Fans des King of Rock’n’Roll zählen. Spätestens der Raum, dessen Wände von Goldenen und Platin-Schallplatten regelrecht gepflastert sind, macht klar: Elvis ist und bleibt für alle Zeiten einer der größten Musiker, Songwriter und Entertainer.
Fest steht aber auch: Für diesen Erfolg hat der Blues erst die Grundlage geschaffen. Und das Blues Delta liegt quasi um die Ecke. Wir fahren also nach Clarksdale, wo sich die US-Highways 49 und 61 kreuzen. An genau dieser Stelle, den berühmten Crossroads, soll einst Robert Johnson dem Teufel seine Seele verkauft haben, um den wahren Blues spielen zu können.
Nach dem obligatorischen Fotostopp an der berüchtigten Kreuzung besuchen wir das Delta Blues Museum – eine der besten Adressen für die Geschichte dieses Genres. Anschließend schlendern wir zum direkt gegenüber liegenden Ground Zero Blues Club. Morgan Freeman betreibt den Club mit Geschäftspartnern – und vielleicht begegnen wir dem Hausherrn und Oscar-Preisträger.
1 Übernachtung im Raum Clarksdale / Cleveland.

8. Tag: Dockery Farms, B.B. King und Grammy Museum
Kein anderer US-Bundesstaat wie Mississippi hat so viele Grammy-Preisträger hervorgebracht. Robert Johnson, B.B. King, Muddy Waters, John Lee Hooker, Elvis Presley sind nur die berühmtesten Namen. Um den musikalischen Reichtum entsprechend zu würdigen, hat sich die National Academy of Recording Arts and Sciences entschlossen, in Cleveland und somit im Herzen des Mississippi Deltas eine Filiale „ihres“ Grammy Museums Los Angeles zu eröffnen. Die vielen interaktiven Hörstationen werden Sie in den Bann ziehen.
Unweit von Cleveland befinden sich die Dockery Farms. Auf dieser gewaltigen ehemaligen Plantage wuchs Charley Patton auf – der erste Blues-Musiker, der jemals auf Platte gebannt wurde und zahllose Nachfolger inspirierte. Seine Karriere als Musiker begann genau hier – zwischen den Baumwollfeldern und den Wohnhäusern der anderen schwarzen Lohnarbeiter. Sein wimmerndes Gitarrenspiel und einprägsamer Gesang sorgte für eine willkommene Abwechslung auf der 60 Quadratkilometer großen Plantage.
Der Plantageneigentümer Will Dockery störte sich nicht an der sonderbaren Musik und dem wachsenden Interesse über die Farm hinaus. Der Ort entwickelte sich zum Hotspot der neuartigen Musikrichtung. Bald verlangten die Protagonisten Eintritt – und wurden so zu Profi-Musikern. Weitere Talente wurden angezogen, darunter Son House und Robert Johnson auf.
Weiterfahrt nach Indianola, dem Heimatort von B.B. King. Wir besuchen das beeindruckende Musiker, das dem „King of the Blues“ gewidmet wurde und zugleich seine letzte Ruhestätte ist. Nach Weiterfahrt nach Vicksburg. 1 Übernachtung.

9. Tag: Frogmore Plantation
Der Blues entstand nicht aus dem Nichts, sondern hatte Vorläufer. Stilbildend waren insbesondere die Worksongs, die die harte Arbeit und das entbehrungsreiche Leben der Sklaven auf den Baumwoll-Plantagen erträglicher machten. Das Schicksal der unfreiwilligen Einwanderer lässt sich besonders gut auf der Frogmore Plantation im Norden des Bundesstaats Louisiana nachempfinden. Im Anschluss der Besichtigung direkte Fahrt nach New Orleans. 3 Übernachtungen in einem zentral gelegenen Hotel.

10. und 11. Tag: New Orleans
Auch der Jazz fußt auf musikalischen Traditionen aus Afrika. Und New Orleans gilt als Geburtsort des Jazz. Hier trafen sich von Anbeginn unterschiedlichste Traditionen. Die französischen Wurzeln und spanischen Einflüsse haben sich ins Stadtbild eingeprägt. Der auf den ringsum gelegenen Plantagen erwirtschaftete Reichtum machte die Stadt schnell zum wichtigsten Zentrum der Südstaaten der USA.
Auch die militärische Niederlage der Konföderation schadete der Metropole nicht dauerhaft. Vielmehr brachte dies einen entscheidenden Wendepunkt für die kulturelle Entwicklung. Die Sklaven waren plötzlich frei – und konnten sich erstmalig musikalisch entfalten. Da mit dem Untergang der konföderierten Armee zahlreiche Militärkapellen aufgelöst wurden, standen zudem plötzlich reichlich Musikinstrumente zur Verfügung. Daran versuchten sich die neuen Bürger. Es bildeten sich die typischen Marching Bands – woraus der Jazz entstand.
Ein ortskundiger Guide zeigt uns die Orte, die für die Entwicklung von New Orleans als Musik-Metropole entscheidend waren. Musik ist in New Orleans überall präsent, so dass es Sinn und Spaß macht sich durch die Straßen und Clubs der Stadt treiben zu lassen. Außerdem besuchen wir ein Konzert in der Preservation Hall, einem der traditionsreichsten Jazz-Schuppen der Stadt, nehmen an einem Jazz-Brunch teil und schippern auf einem typischen Radampfer über den Mississippi, begleitet von Jazz-Klängen.

12. Tag: Heimreise oder Verlängerung in New Orleans
Am Vormittag geht es zum Flughafen von New Orleans – wenn Sie sich nicht dazu entschließen, noch ein paar Tage länger in „The Big Easy“ zu verbringen…

Teilnehmerzahl: min. 8 / max. 15 Personen
Bei Unterschreiten der Mindestteilnehmerzahl kann der Reiseveranstalter bis 30 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten.

Nach Buchungsabschluss ist eine Anzahlung in Höhe von 20 Prozent des Reisepreises zu leisten - bei Konzert- und Opernreisen abweichend 50 Prozent. Der Restbetrag wird 28 Tage vor Reisebeginn fällig.

Klicken Sie auf einen Termin um die Zimmer und Preise zu sehen.


Unverbindliche Buchungsanfrage
  • 3x Übernachtung mit Frühstück in Nashville
  • 1x Übernachtung mit Frühstück in Muscle Shoals / Florence
  • 2x Übernachtung mit Frühstück in Memphis
  • 1x Übernachtung mit Frühstück im Raum Clarksdale/Cleveland
  • 1x Übernachtung mit Frühstück in Vicksburg
  • 3x Übernachtungen mit Frühstück in einem zentral gelegenen Hotel in New Orleans
  • Tour durch Nashville mit Songwriter
  • Besuch der Grand Ole Opry und des Johnny Cash Museums in Nashville
  • Tribute to the King Show in Nashville
  • Besichtigung der Muscle Shoals Sound Studios und der Fame Studios in Alabama
  • Eintritt für Elvis Presley Birthplace & Museum
  • Halbtagesausflug zur Dyess Colony inkl. Besichtigung des Kindheitshauses von Johnny Cash
  • Eintritte für Sun Studio, Graceland, Gibson Guitar Factory, Teilnahme an der örtlichen Tour / Audio-Guide
  • Besuch des Ground Zero Blues Clubs in Clarksdale
  • Eintritte für das Delta Blues Museum, Grammy Museum und B.B. King Museum im Mississippi Delta
  • Lunch in Cleveland: typische Südstaaten-Küche
  • Besichtigung der Frogmore Plantation
  • New Orleans Power Pass - 2 Tage
  • 2x Tageskarte für die Straßenbahn in New Orleans
  • Besuch eines Konzerts in der Preservation Hall in New Orleans
  • Jazz Brunch in New Orleans
  • Stadtrundgang durch New Orleans mit einem örtlichen Kenner der Musikszene
  • Busreise Nashville-Memphis-Mississippi Delta-New Orleans

  • Flughafentransfers
  • Anreise: Gerne buchen wir den Flug in die USA
  • Reiseschutz: Wir raten zu einer Reiserücktritt-, Reiseabbruch- und Auslandsreisekrankenversicherung und machen ein unverbindliches Angebot

Dieses Angebot kombiniert die Etappen II und III unserer „Modular Music Tours – Südstaaten USA“. Diese Touren spannen den Bogen quer durch den historischen Süden der USA. Von den „Blauen Bergen“ an der Ostküste geht es dabei über die weiten Ebenen links und rechts des Mississippi hinein in die Sumpflandschaften am Golf von Mexiko. So unterschiedlich wie die Landschaften und Siedlungstraditionen sind auch die Musikstile, die die Bewohner mit- bzw. hervorgebracht haben. Während der Bluegrass nicht ohne die Traditionen des Irish Folk etc. denkbar wäre, sind Blues, Gospel und Jazz untrennbar mit dem Schicksal der aus Afrika verschleppten Sklaven verbunden. Eine regionale Besonderheit wiederum stellen die kreolischen Klänge des Cajun & Zydeco dar, bei denen das Akkordeon und französische Wurzeln eine tragende Rolle spielen. All diese Stile haben sich gegenseitig beeinflusst – und zahlreiche Musiker zu Neuschöpfungen inspiriert. So entstanden Rock’n’Roll, Country und Americana.

Jede Etappe kann für sich gebucht werden. Am Start- bzw. Endpunkt überlappt sich jeweils das Programm, wodurch spürbare Kostenvorteile entstehen, die wir an Sie weitergeben. Außerdem ist so ein fließender Übergang gewährleistet – für all jene, die Etappen miteinander kombinieren möchten:

Weitere Kombinationsangebote:

Für deutsche Staatsangehörige ist eine Einreise in die USA zu touristischen Zwecken ohne Visum möglich, sofern der Reisende im Besitz eines elektronischen Reisepasses (e-Pass mit Chip), einer gültigen elektronischen Einreisegenehmigung (ESTA) sowie eines gültigen Rück- oder Weiterflugtickets ist. (US-Visa Waiver Programm)

Die ESTA-Beantragung ist gebührenpflichtig (derzeit 14,- US-$). Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis gilt für beliebig viele Einreisen für die Dauer von jeweils max. 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen US-Behörden empfehlen, den Antrag gemäß ESTA nach Möglichkeit mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen.

Deutsche Staatsangehörige, die neben der deutschen Staatsangehörigkeit noch die Staatangehörigkeit von Iran, Irak, Syrien oder Sudan besitzen oder sich seit dem 01.03.2011 privat oder geschäftlich in einem dieser Länder bzw. in Libyen, Jemen oder Somalia aufgehalten haben, sind vom US-Visa Waiver Programm ausgeschlossen und müssen ebenfalls (unabhängig vom Zweck der Reise) ein Visum für die USA beantragen. Ausnahmen gelten lediglich für Regierungsbedienstete und Angehörige des Militärs.

Das jeweilige Visum ist bei der zuständigen US-Auslandsvertretung zu beantragen. Ausführliche Hinweise zu den US-Einreisebestimmungen und zum Visumverfahren erteilen die US-Botschaft und -Konsulate in Deutschland.

Weder eine gültige ESTA-Genehmigung noch ein gültiges US-Visum begründen einen Anspruch auf Einreise in die USA. Die endgültige Entscheidung über die Einreise trifft der zuständige US-Grenzbeamte. Gegen die Entscheidung ist kein Rechtsbehelf zugelassen und es ist den deutschen Auslandsvertretungen nicht möglich, auf die Grenzbeamten einzuwirken, eine Einreiseverweigerung rückgängig zu machen.


Diese Reise ist grundsätzlich nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Sollten Sie in Ihrer Mobilität eingeschränkt sein, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit uns auf. Wir klären dann individuell, inwiefern eine Teilnahme für Sie an dieser Reise möglich ist. ARB des Reiseveranstalters als PDF
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