Athen: Kulturmetropole und urbanes Laboratorium

Architektur von Bauhaus bis heute, aktuelle Kunstszene, Robert Wilson in Epidaurus

Herzlichen Dank für die Fotos. Sie sind eine schöne Erinnerung an die gelungene Reise, voller Eindrücke und dennoch erholsam aufgrund eurer umsichtigen Organisation.
Alles Gute, herzliche Grüße

- Edith W. (Köln)

drp Kulturtours ist es phänomenal gelungen, Athen durch einen seit fast 5 Jahre vor Ort lebenden Kunsthistoriker, so einmalig anders zu präsentieren, das ich zutiefst beeindruckt bin. Ingo Starz hat mit seinem fundiertem Wissen die Kulturstätten, die Baukunst, das Kulturleben/die Kunstszene und die von uns besuchten sozialen Projekte aussergewöhnlich lebendig und nah werden lassen. Dank an Ingo und dem Team von drp. Die Reise wird noch lange NACHWIRKUNGEN haben!

- Stefan E.

Es war schon etwas Besonderes bei unseren Architekturrundgängen in den unterschiedlichen Stadtteilen Athens nicht nur die architektonischen Besonderheiten der verschiedenen Epochen, zB. Verbindung von antiken Formen mit neuer Formensprache oder Einflüsse des Bauhauses, kennenzulernen, sondern gleichzeitig damit wichtige Epochen der griechischen Geschichte von der Unabhängigkeit 1837 bis heute aufgeblättert zu bekommen. Das Studenten- und Künstlerviertel Exarcia mit seine eindrucksvollen Graffiti und kleinen von rotem Oleander gesäumten Gassen wie das neue Szeneviertel Gazi am Rande der Stadt, in dem auch das neue Benaki-Museum liegt, konnten wir kennenlernen. Unser wunderbarer Guide brachte uns auch in Kontakt mit drei Community-Zentren, die sich für Begegnung und Integration, für Frauenrechte in der Gesellschaft oder für kleine, neugegründete Projekte einsetzen. Wir konnten mit den meist ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen sprechen. Ebenso wußte unser Guide jeden Tag über die neueste Ausstellungseröffnung Bescheid, und wir konnten moderner griechischer Kunst begegnen, von der man hier so wenig weiß. Überhaupt war auch die deutsch-griechische Beziehung immer wieder Begleitthema: Otto I., der erste König nach der Unabhängigkeit, war bayerischer Prinz, der Einfluß des Bauhauses, die schreckliche Okkupation Griechenlands im 2.Weltkrieg, die Gastarbeiter im Nachkriegsdeutschland,. Zwei ganz besondere kulturelle Höhepunkte erlebten wir: Einmal eine Aufführung von Ödipus Rex in der Inszenierung von Robert Wilson in den riesigen antiken Amphitheater im Heiligtum von Epidauros. Unter dem schwarzen Nachthimmel vollzog sich die sehr komprimierte Aufführung der Tragödie wie ein altes Ritual. Am nächsten Abend saßen wir in Athen im Odeion des Herodes Atticos unterhalb der Akropolis und hörten ein Konzert der Wiener Philharmoniker. Und um die Fülle komplet zu machen, fuhren wir noch an einem Spätnachmittag zum Festival der Stavros Niarchos Foundation mit Austellungen, viel Musik im modernen von Renz Piano erbauten Kulturzentrum der Stiftung außerhalb des Zentrums. Am Ende hatte ich das Gefühl, ich habe diese Mal Athen etwas von innen wahrgenommen.

- Brigitte E.
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