Kulturtours - das Reiseportal zu Kunst und Kultur. Veranstalterunabhängige Auswahl an Kulturreisen, Städtereisen, Studienreisen, Konzertreisen, Rundreisen, Naturreisen und Aktivreisen

Bookmark und Weitersagen Weitersagen & Drucken Empfehlen Sie uns hier weiter

Empfehlen Sie uns weiter

Leitbild Nachhaltigkeit Galerie Agenturen FAQ  Newsletter  AGB  Impressum

 
Katalonien: Jugendstil, Surrealismus und Romanik individuell entdecken
Kulturtours - das Reiseportal zu Kunst und Kultur. Veranstalterunabhängige Auswahl an Kulturreisen, Städtereisen, Studienreisen, Konzertreisen, Rundreisen, Naturreisen und Aktivreisen Kulturtours - Studienreisen und Kulturreisen in die Metropolen Europas Kulturtours - Konzertreisen, Eventreisen, Ausstellungen, Kunstreisen Kulturtours - Land und Leute kennen lernen. Studienreisen, Rundreisen, Kulturreisen
Kulturtours - Kontakt aufnehmenKulturtours - Suche im Reiseangebot

KATALONIENS KULTURSCHÄTZE IN DEN WILDEN PYRENÄEN
Jugendstil, Surrealismus, Romanik, unberührte Natur – und Andorra

Veranstalter:
Kulturtours - Reisen zu Kunst und Kultur

   

Katalonien ist weitaus mehr als Barcelona. Die Region im Nordosten Spaniens ist auch stark von den Pyrenäen geprägt. Und die Pyrenäen beeindrucken nicht nur durch spektakuläre alpine Landschaften. Sie bieten auch eine für ein dünn besiedeltes Hochgebirge beeindruckende Dichte an Kulturschätzen. Nehmen Sie sich Zeit für eine Selbstfahrer-Reise durch die wilden Pyrenäen und entlang der zerklüfteten Costa Brava.

Intensive Einblicke erhalten Sie in eine Stilepoche, die den Nordosten Spaniens intensiv geprägt hat: die katalanische Romanik. Denn gerade in der Abgeschiedenheit der Pyrenäentäler und der damals schwer zugänglichen felsigen Küste entstanden beeindruckende Klöster und sensationelle Kirchenbauten. Nicht ohne Grund gehören die Dorfkirchen des Vall de Boí an der Grenze zu Frankreich zum Welterbe der Unesco! Hinzu kommen Höhepunkte wie das Dalí-Museum in Figueres und ein versteckter Garten des Architektur-Genies Antoni Gaudí.

Die Höhepunkte dieser Reise:

  • Erstklassige und charmante Hotels
  • Geheimtipps für Gaudí
  • Entlegene romanische und modernistische Architektur-Leckerbissen
  • Salvador Dalí in Figueres und Cadaqués
  • Spektakuläre Landschaft der Pyrenäen
  • Hochwertige Reiseunterlagen mit zahlreichen Geheim- und Ausflugstipps

 

Masia Freixa
Masia Freixa - das heutige
Konservatorium Terrassas
© Wikimedia / Enric

romanisches
Typisch Pyrenäen: romanisches
Kirchlein und Pyrenäen-Pferd
© Harald Kother

Wie immer bei drp Kulturtours lässt sich diese Reise individuell auf Ihre Wünsche zuschneiden: gerne etwas kürzer, wenn Sie z.B. maximal eine Woche Zeit haben – oder auch mit Verlängerung vorher oder nachher, am Strand oder in der Metropole Barcelona.
Tipp: Gerne können wir Ihnen diese Tour auch als Wanderreise anbieten. Mit einem orstkundigen Spezialisten vor Ort stellen wir Ihnen passend zu den jeweiligen Stationen dem gewünschten Schwierigkeitsgrad angepasste Wandertouren zusammen.

Selbstverständlich können wir auch – z.B. wenn Sie als kleine Gruppe mit Familie, Freunden, der Firma oder einem Verein reisen möchten – einen kompetenten deutschsprachigen Reiseleiter stellen.

 

Reiseverlauf

 

Die Krypta der Colònia Güell
Die Krypta der Colònia Güell
© Wikimedia / Canaan

1. Tag (Fr.): Anreise, Gaudí-Schatz im Vorort Barcelonas
Sie fliegen vormittags nach Barcelona und erleben fast unmittelbar nach Übernahme des Mietwagens eine erste Architektur-Offenbarung. Denn nur 12 km nördlich des internationalen Flughafens befindet sich ein Meisterwerk Antoni Gaudís: die Krypta der Colònia Güell. Die Colònia – vom industriellen Eusebi Güell gegründet – war als kombinierte Arbeiter- und Industriesiedlung gedacht. Neben anderen modernistischen Architekten erhielt Gaudí hierfür einen Auftrag. Er war für den Entwurf der Kirche verantwortlich.
Das ehrgeizige Projekt sah einen Bau mit einem unteren und einem oberen Kirchenschiff vor, gekrönt von mehreren seitlichen Türmen und einem 40 Meter hohen zentralen Kuppelgewölbe. Dieser Plan nahm in vielerlei Hinsicht Elemente der Sagrada Familia vorweg, wurde jedoch nie vollständig realisiert. Fertiggestellt wurde einzig das untere Kirchenschiff, die heutige „Krypta“, und der Portikus.
Im Anschluss lohnt ein Abstecher ins nur 7 km entfernte Sant Joan Despí. Der Ort bietet nicht nur zahlreiche preiswerte Cafés, Bars und Restaurants für eine Mittagspause, sondern auch herausragende Werke des Architekten Josep M. Jujol: u.a. den Torre de la Creu, auch als Eierturm bekannt.
Am späten Nachmittag Weiterfahrt nach Terrassa / Sabadell. Check-in im Hotel La Mola (35 km). Dieses Hotel schmiegt sich sanft in die Hügel nördlich Barcelonas und zählt in punkto Umweltschutz zu den fortschrittlichsten in Spanien. Unter anderem übernehmen hoteleigene Sonnenkollektoren die Energieversorgung.

Technikmuseums MNATEC
Augen im Dach: Die Dachkonstruktion mit
„Katalanischem Bogen“ des
Technikmuseums MNATEC in
Terrassa
© Wikimedia / Xcaballe

2. Tag (Sa.): Geheimtipps in Terrassa
Terrassa ist stark industriell geprägt. Das macht den Vorort Barcelonas aber gerade zu einem Geheimtipp für Besucher, die die wenig bekannten Seiten des Modernisme entdecken wollen. Denn Gaudí und seine Kollegen entwarfen nicht nur Kirchen und Wohnhäuser, sondern auch Fabriken.
Ein herausragendes Beispiel hierfür ist die ehemalige Textilfabrik von Terrassa. Das Gebäude mit den charakteristischen Oberlichtern wurde von Lluís Muncunill i Parellada entworfen und 1907 bis 1908 erbaut. Heute beherbergt es das Wissenschafts- und Technikmuseum Kataloniens, das so genannte MNATEC.
Ein weiteres modernistisches Schmuckstück Terrassas ist die Masia Freixa. In diesem Gebäude befindet sich heute u.a. das Fremdenverkehrsamt der Stadt. Sehenswert ist außerdem die Escola Industrial, die Ingenieurschule, deren Stil gelegentlich als neoromanisch bezeichnet wird. Beide prachtvollen Bauten wurden wie auch das heutige MNATEC von Muncunill entworfen.
Neben den auffälligen Gebäuden der Wende vom 19. auf das 20. Jahrhundert bietet Terrassa aber auch drei Kirchen aus der Zeit der Romanik - und darunter einen echten original erhaltenen Schatz: die Wandmalereien aus dem 9. und 10. Jahrhundert in der Kirche Sant Pere.
Unser Tipp: Das Hotel La Mola bietet einen Fahrradverleih, so dass Sie für die Erkundungen in Terrassa das Auto stehen lassen können. Die einzelnen Baudenkmäler liegen nur wenige Kilometer auseinander und lassen sich somit bequem im Rahmen einer Radtour besichtigen.
Am späten Nachmittag bietet sich zudem ein Ausflug zum Kloster Montserrat an (47 km). Gegründet wurde die am Hang klebende Benediktinerabtei bereits im 11. Jahrhundert. Der Ort zählt heute zu den wichtigsten Pilgerstätten Spaniens und den bedeutendsten kulturellen Symbolen Kataloniens. Bleiben Sie am Abend noch etwas hier oben am Berg. Denn wenn sich gegen 20 Uhr die Türen der Klosterkirche schließen, ziehen die Besucherströme wieder ab.

Die Fassade der Kathedrale
Die Fassade der Kathedrale
von Girona

© Wikimedia / Cruccone


Die Costa Brava
Die Costa Brava, "wilde Küste",
bei Tossa de Mar
© M. Pfeiffer / Wikimedia

3. Tag (So.): Girona und ein Gespensterschloss
Nach dem Frühstück verlassen Sie das Hotel La Mola und erkunden noch einen weiteren modernistischen Höhepunkt im Großraum Barcelona: den Häuserblock Raspall in La Garriga (40 km)
M. J. Raspall, ein Zeitgenosse Gaudís, war Stadtarchitekt von La Garriga, einem Thermal- und Kurort, der durch den Bau der Eisenbahn einen regelrechten Boom erlebte. Zur Blütezeit des Jugendstil entstanden blockweise vornehme Villen: Wochenend- und Ferienhäuser der reichen Bürger Barcelonas. Aus Raspalls Feder stammen alleine sechs Blocks, von denen einer vollständig erhalten ist. Hier mischen sich ausdrucksstarke Formen mit wundervollen Verglasungen und vielfarbigen Mosaiken. Und all das ist umgeben von einer gepflegten, fast schon parkähnlichen Nachbarschaft. Alle Häuser befinden sich in Privatbesitz, doch der Umweg lohnt sich allein für die Außenbesichtigung.
Anschließend Fahrt nach Girona (84 km). Die Provinzhauptstadt, römischen Ursprungs, spielte schon im frühen Mittelalter zu karolingischer Zeit eine bedeutende Rolle. Mal maurisch, mal christlich war die Stadt Schauplatz vieler Kämpfe. Auch Karl der Große war mit einem Eroberungsfeldzug im Jahre 785 persönlich beteiligt. Diesem großen Vater der Stadt huldigte man in den darauffolgenden Jahrhunderten mit beeindruckenden sakralen Elementen im Stil der Romanik: dem Turm Karls des Großen sowie dem Stuhl Karls des Großen, die beide aus dem 11. Jh. stammen und zur Kathedrale zählen. Ebenfalls ein Musterbeispiel der Romanik stellen der fünfstöckige Glockenturm im lombardischen Stil und der Kreuzgang dar.
Sehr sehenswert ist zudem der Schöpfungsteppich, der auf einmalige Art und Weise die christliche Genesis bebildert - von der Erschaffung Evas aus der Rippe Adams bis hin zu der Szene , in der Adam den Tieren ihren Namen verleiht. Der Teppich befindet sich im TCG, der "Schatzkammer" der Kathedrale.
Doch auch in punkto jüngerer Architekturgeschichte bietet Girona einiges. Denn hier wirkte der modernistische Architekt Rafael Masó, der unter anderem für Mehlfabrik Farinera Teixidor und die Casa Teixidor verantwortlich war.
Bevor Sie sich zu Ihrem heutigen Tagesziel aufmachen, empfehlen wir noch einen Abstecher zum Castell Gala Dalí in Púbol (22 km). Diese Burg kaufte Dalí seiner Geliebten und Ehefrau Gala im Jahre 1968. Gala richtete sie nach eigenen Vorstellungen ein. Mit karger Möblierung und Fackelbeleuchtung schuf sie sich ein „Gespensterschloss“, das ihr Mann nur auf schriftliche Einladung hin betreten durfte. Heute ist es als Museum zugänglich.
Weiterfahrt nach Figueres (39 km) und Check-In im Hotel Duran.

Das Teatre-Museu Dalí in Figueres
Das Teatre-Museu Dalí in Figueres
© Luidger / Wikimedia

Pere de Rodes
Die ehemalige Benediktinerabtei Sant
Pere de Rodes klebt förmlich am Hang
© Igor González Martín / Wikimedia

4. Tag (Mo.): Cap de Creus
Gehen Sie den heutigen Tag entspannt an. Wie wäre es mit einem Sprung ins Meer an der "wilden Küste", der Costa Brava? Zahlreiche geschützte Buchten bieten sich für eine Erfrischung an.
Das Cap de Creus, der östlichste Punkt des spanischen Festlandes, macht wiederum deutlich, wieso die Katalanen diese Küste als "brava", wörtlich wild, klassifizieren: Felsige Ausläufer der Pyrenäen stürzen hier förmlich ins Mittelmeer hinein. Über dem Kap thront die Ruine von Sant Pere de Rodes. Das ehemalige Benediktinerkloster im romanischen Stil bietet einen spektakulären Blick.

5. Tag (Di.): Dalí in Figueres, Strand in Cadaqués
Figueres befindet sich durch ihren berühmtesten Sohn seit Jahrzehnten auf der internationalen Kunst-Landkarte: Salvador Dalí. Unter anderem baute das surrealistische Genie das Stadttheater zu "seinem" Museum um. Im "Teatre-Museu Dalí" befindet sich eine der weltweit umfassendsten Sammlungen des Künstlers. Alleine für dieses Museum lohnt sich schon eine Reise nach Katalonien. Nehmen Sie sich Zeit. Es ist kein Problem, mehrere Stunden hier zu verbringen.
Fahren Sie im Anschluss erneut ans Meer , ins nur 34 km entfernte Cadaqués. Denn auch Cadaqués spielt in der Kunstgeschichte keine unbedeutende Rolle: Dalí verbrachte hier viel Zeit im Ferienhaus der Familie. Die Casa Salvador Dalí im Ortsteil Portlligat ist ebenfalls als Museum zugänglich. Allerdings muss man für einen Besuch Wochen im Voraus reservieren, was wir gerne für Sie übernehmen.
Dalí lockte weitere Künstler an. Stars aus dem Ausland wie André Breton, Marcel Duchamp, Max Ernst, Man Ray, aber auch Landsleute wie Pablo Picasso und Joan Miró machten aus dem Fischerdorf eine Künstlerkolonie. In das vielfach auf Leinwand gebannte - und damit im wahrsten Wortsinne malerische Ortsbild von Cadaqués fügen sich zudem einige erstklassige Beispiele der modernistischen Architektur ein, allen voran die Casa Serinyena direkt am Strand.

Das Portal von Santa Maria de Ripoll
Das Portal von Santa Maria de Ripoll
© Canaan / Wikimedia

Die Serra del Cadí
Die Serra del Cadí
© Ensopegador / Wikimedia

Jardins Artigas
Jardins Artigas
© Harald Kother


Die Kathedrale von La Seu d’Urgell
Burg oder Kirche?
Die Kathedrale von La Seu d’Urgell
© Taitacimu / Wikimedia

6. Tag (Mi.): Romanik in den Pyrenäen
Heute verlassen Sie die Küstenregion und stoßen tief ins Hinterland vor, in die wilden Pyrenäen. Zeigen sich die Berge zunächst noch lieblich und sanft bewaldet, verändert sich der Charakter, je weiter Sie sich der Grenze nach Frankreich nähern. Denn der Gebirgszug erhebt sich auf über 3.000 Meter Höhe.
Schroffe Felsgipfel wechseln sich mit tiefen Canyons ab. Schneefelder glitzern in der Sonne. Hier leben sehr wenig Menschen, dafür aber umso mehr seltene Tiere und Pflanzen. Aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte ist die Natur hier noch weitgehend unberührt.
Nach etwa einer Stunde (75 km) erreichen Sie Ripoll. Keimzelle dieser Kleinstadt ist die ehemalige Benediktiner-Abtei Santa Maria de Ripoll, das zu den herausragendsten spätromanischen Bauwerken auf der iberischen Halbinsel zählt. Besonders außergewöhnlich ist das Eingangsportal: Üppige Reliefs illustrieren biblische Szenen. Und die bildhauerisch herausgearbeiteten Kapitelle des Kreuzgangs scheinen die Figuren-Vielfalt der Gotik vorwegzunehmen.
Vor der Mittagspause sollten Sie La Pobla de Lillet ansteuern. Die Fahrstrecke beträgt nur 27 km, allerdings müssen Sie für die kurvenreiche Strecke knapp eine Stunde Fahrzeit einplanen! Oberhalb des Dorfes befinden sich die Jardins Artigas – eine von Gaudí gestaltete Gartenanlage. Die Gestaltung des Gartens war ein Geschenk an den Textilfabrikanten Joan Artigas i Alart, der Gaudí beherbergte, als er für einen Auftrag in der Gegend weilte. Die Jardins schmiegen sich in das Tal des hier noch rauschenden Gebirgsbaches Llobregat ein und sind eine außergewöhnliche Melange aus Architektur, Gartenbaukunst und Natur.
Die Route führt Sie immer tiefer in die Pyrenäen hinein. Sie durchqueren jetzt die erste mächtige Gebirgskette, die Serra del Cadí und erreichen La Seu d'Urgell (63 km), einem bedeutenden mittelalterlichen Bischofssitz. Die Kathedrale, vom italienischen Baumeister Ramon Llombard errichtet, ist ein gewaltiges Zeugnis kirchlichen Machtanspruchs. Die Formensprache erinnert stellenweise an die einer Burg. Zur Kirche zählt heute ein bedeutendes Diözesanmuseum. Der Ort selbst mit seinen charmanten Arkadengängen und Gassen lädt zum Verweilen ein. Für einen Cafe Cortado – auf katalanisch Tallat – bleibt bestimmt noch Zeit!
Der letzte Teil der Tagesetappe ist bequem zurückgelegt. Auf einer breiten Straße geht es ins benachbarte Andorra (36 km), wo Sie Ihr Quartier für die beiden kommenden Nächte beziehen.

7. Tag (Do.): Andorra. Eine eigene Bergwelt
Der Zwergstaat Andorra ist dank großzügiger Steuernachlässe heute insbesondere ein Shopping-Paradies – und daher bei vielen verschrieen. Allerdings bietet Andorra weitaus mehr. Das Haupttal selbst ist eines der tiefsten und damit beeindruckendsten der Pyrenäen. Und in den ruhigeren Nebentälern stoßen Sie nicht nur auf Kulturschätze wie kleine Kapellen und romanische Bachbrücken. Schon nach einem kurzen Fußmarsch haben Sie die unberührte Natur weitgehend für sich alleine. Auf den hohen und wenig frequentierten Pässen sollen auch heute noch Schmuggler unterwegs sein...

8. Tag (Fr.): Zwei Pyrenäenpässe
Verlassen Sie Andorra, aber vergessen Sie das Volltanken nicht! Gleich hinter der Grenze ist der Sprit wesentlich teurer. Weiter geht es vorbei an La Seu über zwei Pyrenäenpässe. Die Straße quält sich teilweise förmlich en Berg hinauf. Nehmen Sie sich für die Route Zeit und legen Sie Fotostopps ein! Die reine Fahrzeit zu Ihrem heutigen Tagesziel, Caldes de Boí (174 km), beträgt rund vier Stunden.

Dorfkirche Sant Climent de Taüll
Weltkulturerbe mitten in den Bergen:
die Dorfkirche Sant Climent de Taüll
© Wikimedia / PMRMaeyaer


Katalonien: Jugendstil, Surrealismus und Romanik individuell entdeckenDorf vor zerklüftetem Berg
Dorf vor zerklüftetem Berg:
Abellá de la Conca
© Harald Kother


Verwunschener Ort?
Verwunschener Ort?
Jugendstil-Friedhof bei Olius
© Harald Kother


9. & 10. Tag (Sa./So.):
Welterbe am Ende der Welt, Nationalpark

Im Vall de Boí gibt es eine herausragende Dichte einzigartiger romanischer Dorfkirchen. Neun davon zählen zum Weltkulturerbe der Unesco. Nehmen Sie sich den ganzen Tag Zeit, um diese einzigartigen Dorfkirchen sowie die raue und ungeschliffene Bergwelt auf sich wirken zu lassen. Sie befinden sich am Fuße des Parc Nacional d'Aigüestortes i Estany de Sant Maurici. Der größte Teil dieses Nationalparks liegt über 1.000 m, einige Gipfel erreichen Höhen von mehr als als 3.000 m. Da der Nationalpark teilweise schwer zugänglich und schon seit vielen Jahren geschützt ist, ist die Pflanzen- und Tierwelt weitgehend ursprünglich.

11. Tag (Mo.): Bergdorf am Abgrund, Jugendstil-Friedhof
Bevor Sie heute in den Großraum Barcelona zurückkehren, lohnt es sich, weitere Höhepunkte in den Ausläufern der Pyrenäen anzusteuern.
Nur wenige Kilometer weiter südlich wird die Gebirgslandschaft trockener und damit karger. Das Dorf Abellá De La Conca (111 km) scheint regelrecht am nackten Felsen zu kleben. Obwohl es neben einer meist verschlossenen romanischen Dorfkirche und der spektakulären Lage nicht viel zu sehen gibt. lohntr sich der kleine Abstecher auf dem Weg Richtung Barcelona!
Nun werden die Bergspitzen flacher. Schroffen Gipfel weichen sanft geschwungenen Hügeln. Die Fahrt führt dennoch noch über kurvige Nebensträßchen. Es geht quer durchs waldige Pyrenäenvorland bis zu einem besonderen Juwel des katalanischen Jugendstil: dem modernistischen Friedhof von Olius (90 km). Die Gräber sind in eine Landschaft aus umgestürzten Felsen und immergrünen Eichen eingebettet, die das ewige „Stirb und Werde“ symbolisieren. Die unmittelbar benachbarte romanische Kirche Sant Esteve strahlt zudem eine außergewöhnliche mystische Kraft aus.
Hinter Olius werden die Straßen wieder breiter und gerader, bis Sie schließlich die Autobahn erreichen, die Sie nach Barcelona bringt. In Flughafennähe beziehen Sie ein Hotel, so dass Sie am nächsten Tag bequem den Mietwagen abgeben und abreisen können.

12. Tag (Di.): Abreise
Je nach Uhrzeit des Rückfluges bleibt Ihnen noch etwas Zeit für Barcelona.

Alternativ: 12. & 13. Tag (Di./Mi.) Verlängerung in Sitges o.ä.
Zweifellos ist es verlockend, die Reise mit noch ein paar Tagen am Strand zu verlängern. Dafür bietet sich insbesondere der symphatische Küstenort Sitges an, quasi ein Vorort von Barcelona. Sitges bietet einige außergewöhnliche Hotels, darunter Boutique-Hotels in Villen der sog. Americanos. Bei diesen Americanos handelte es sich um Rückkehrer, die in den amerikanischen Kolonien ein Vermögen gemacht hatten.
In Sitges befindet sich außerdem das Museum Cau Ferrat. Einst Wohnhaus des Künstlers und Schriftstellers Santiago Rusiñol - einer der wichtigsten Persönlichkeiten des Modernisme - beherbergt es nun eine sehr schöne Sammlung von Keramiken sowie schmiedeeisernen und Glasarbeiten des Jugendstil.
En route nach Sitges liegt außerdem eines der herausragendsten Bauwerke Gaudís außerhalb der Metropole: der Celler Güell. Das ehemalige Weingut der Industriellenfamilie Güell ist heute als Restaurant frei zugänglich. Vielleicht bietet sich hier noch die Gelegenheit für ein Abschiedsessen, bevor Sie Ihre Heimreise antreten?

 

Reisetermine und Preise pro Person


Fr.

09.06.2017

 - 

Di.

20.06.2017

  ab 

850,00 EUR

 

Fr.

16.06.2017

 - 

Di.

27.06.2017

  ab 

850,00 EUR

 

Fr.

23.06.2017

 - 

Di.

04.07.2017

  ab 

850,00 EUR

 

Fr.

07.07.2017

 - 

Di.

18.07.2017

  ab 

900,00 EUR

 

Fr.

14.07.2017

 - 

Di.

25.07.2017

  ab 

900,00 EUR

 

Fr.

21.07.2017

 - 

Di.

01.08.2017

  ab 

900,00 EUR

 

Fr.

28.07.2017

 - 

Di.

08.08.2017

  ab 

900,00 EUR

 

Fr.

04.08.2017

 - 

Di.

15.08.2017

  ab 

980,00 EUR

 

Fr.

11.08.2017

 - 

Di.

22.08.2017

  ab 

980,00 EUR

 

Fr.

18.08.2017

 - 

Di.

29.08.2017

  ab 

980,00 EUR

 

Fr.

25.08.2017

 - 

Di.

05.09.2017

  ab 

980,00 EUR

 

Fr.

01.09.2017

 - 

Di.

12.09.2017

  ab 

890,00 EUR

 

Fr.

08.09.2017

 - 

Di.

19.09.2017

  ab 

890,00 EUR

 

Fr.

15.09.2017

 - 

Di.

26.09.2017

  ab 

890,00 EUR

 

Fr.

22.09.2017

 - 

Di.

03.10.2017

  ab 

890,00 EUR

 

Fr.

29.09.2017

 - 

Di.

10.10.2017

  ab 

890,00 EUR

 

Fr.

06.10.2017

 - 

Di.

17.10.2017

  ab 

870,00 EUR

 

Fr.

13.10.2017

 - 

Di.

24.10.2017

  ab 

870,00 EUR

 

Fr.

27.10.2017

 - 

Di.

07.11.2017

  ab 

870,00 EUR

 


Weitere Informationen

 

Der Torre de la Creu
Der Torre de la Creu, auch
„Casa dels Ous“ (Eierhaus)
genannt in Sant Joan Despí
© Wikimedia / Gab01

  • Preise pro Person im Doppelzimmer
  • Einzelzimmerzuschlag: auf Anfrage

    Im Reisepreis enthaltene Leistungen
  • 11 Übernachtungen mit Frühstück in hervorragenden Hotels:
    - 2 Nächte im Hotel La Mola, Terrassa (4 Sterne)
    - 3 Nächte im Hotel Duran, Figueres (3 Sterne)
    - 2 Nächte im Hotel Nordic, Andorra (4 Sterne)
    - 3 Nächte im Hotel Hotel Caldes de Boí (4 Sterne)
    - 1 Nacht im Hotel El Castell, Sant Boí de Llobregat
  • Mietwagen ab/bis Barcelona Flughafen für 12 Tage, z.B. Seat Ibiza, inkl.:
    - Vollkasko ohne Selbstbeteiligung
    - Erstattung von Glas- und Reifenschäden
    Achtung: Für die Mietwagenübernahme ist eine gültige Kreditkarte des Fahrers erforderlich.
    Auf Anfrage machen wir gerne auch ein Angebot ohne Mietwagen, falls Sie z.B. mit dem eigenen Wagen / Autozug anreisen möchten.Den Reisebeginn verlegen wir dann nach Girona, in der Nähe zur französischen Grenze.
  • Literatur über die Romanik und den Modernisme in Katalonien
  • Ausführliche Routenbeschreibungen inkl. Ausflugstipps sowie Navi- und GPS-Angaben
  • Straßenkarte

    Nicht enthaltene Leistungen
  • Anreise: Wir machen Ihnen gerne ein Flug-Angebot und übernehmen für Sie die Atmosfair-Ausgleichszahlung für den CO2-Ausstoß
  • Eintrittsgelder bzw. Spenden für Sehenswürdigkeiten, Museen, Kirchen etc.
  • Ortstaxen / Kurtaxen, zahlbar direkt in den Hotels (pro Person insgesamt ca. 20-25 €)
  • Mautgebühren für die spanischen Autobahnen / Tunnel (für PKW ca. 35 €)
  • Reiseschutz: Wir empfehlen eine Reiserücktritt-, Reiseabbruch- und Auslandsreise-Krankenversicherung und unterbreiten Ihnen dazu unverbindlich ein Angebot.

>> Allgemeine Reisebedingungen zu dieser Reise

 

Unverbindliche Buchungsanfrage

Reisedaten

Terminwunsch:

Zimmerwunsch:

Einzelzimmer

Abflughafen- bzw. Bahnhofwunsch:

 

Doppelzimmer


Bemerkungen:


Persönliche Angaben

Anrede:

Vorname:

E-Mail-Adresse:

Nachname:

Telefon:

Strasse:

Fax:

PLZ:

   Ort:

Geburtsdatum:

. . * bitte bei Reisen, die eine Volljährigkeit voraussetzen angeben

Anzahl Erwachsene:    Anzahl Kinder:


Zusatzleistungen

Reiseschutz

Bitte informieren Sie mich über eine Reiserücktrittskosten-Versicherung

Reiseverlängerung

Bitte informieren Sie mich über Möglichkeiten einer Verlängerung der Reise

Mietwagen

Bitte informieren Sie mich über einen Mietwagen am Urlaubsort






< zurück



Der Park Güell in Barcelona

Das Poble Espanyol in Barcelona

Kochkunst aus Katalonien

Gran Teatre del Liceu

Musiktempel in Barcelona

Kundenmeinung

Kulturtours - Über unsKulturtours PartnerlinksKulturtours WerbeinfosKulturtours AGBs

Copyright 2007 * drp Kulturtours * Bogenstraße 5 * 20144 Hamburg
Telefon: (040) 43263466   Fax: (040) 43263465    E-Mail: info@drp-kulturtours.de
Sie dürfen unsere Seiten gerne verlinken: http://www.drp-kulturtours.de