New York: dynamisch, majestätisch, schön

Welt-Museen, bedeutende Galerien, Kleinode in Stadt und Umland, Architekturschätze - Art Déco, Moderne und Gegenwart

Einerseits tonangebend in Kunst und Architektur. Andererseits selbst schon Kultur-Denkmal: New York glänzt mit Art Déco, der Moderne und städtebaulichen Ideen

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich New York City zur Hauptstadt der internationalen Kunstszene. Und für die Architektur war die Stadt am Hudson River seit dem späten 19. Jahrhundert ein bedeutendes Laboratorium. Hier kam es schon früh zu einem Wolkenkratzerboom - und schon bald begann ein neuer Stil die Stadt zu prägen: Art Déco. Dem setzten wiederum die modernen Architekten wie Walter Gropius, Mies van der Rohe und Le Corbusier ihre nüchtern-funktionalen Entwürfe entgegen. In den Nachkriegsjahrzehnten war New York dann Ausgangspunkt gleich mehrerer bedeutender Revolutionen innerhalb der Kunst: Action Painting, Minimal Art, Concept Art und Pop Art.

Bei dieser Reise widmen wir uns sowohl der architektonischen Entwicklung der Metropole, als auch den erstklassigen Museen mit ihren weltweit führenden Sammlungen. Wir verfolgen einerseits die Entwicklung der Baukunst und Stadtplanung von den frühen Anfängen an der Südspitze Manhattans, überschreiten dazu die Brooklyn Bridge, tauchen ins Art Déco ein und besuchen mit der High Line ein aktuell tonangebendes Revitalisierungsprojekt. Andererseits nehmen wir uns Zeit fürs MET, MoMA und Guggenheim.

Zwischendurch bleibt Zeit für Visiten in der ein oder anderen Galerie und legendären Kunststätten, von denen die meisten New York-Besucher noch nie etwas gehört haben. Dazu zählen der New York Earth Room von Walter De Maria und das Elizabeth A. Sackler Centers for Feminist Art. Einen besonderen Charakter erhält diese Reise zusätzlich durch zwei Tagesausflüge ins Umland. Auf dem Programm steht hierbei ein Besuch in jenem Schuppen, in dem ein Großteil der Bilder Jacksons Pollocks entstanden sind. Der Fußboden selbst erinnert stark an die bahnbrechenden Gemälde des Erfinders des Action Paintings...

Besonderheiten dieser Reise

  • Downtown Manhattan
  • Brooklyn Bridge
  • The New York Earth Room
  • Metropolitan Museum
  • Empire State Building
  • Guggenheim Museum
  • High Line
  • Pollock-Krasner Haus
  • Whitney Museum of American Art

1. Tag (Sa.): Anreise
Flug nach New York, voraussichtlich mit British Airways / American Airlines via London Heathrow. Die einzelnen Teilnehmer aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands, Österreich und der Schweiz treffen in London aufeinander. Gemeinsamer Weiterflug nach New York.

Nach Ankunft und Einreise in New York Transfer mit der U-Bahn zum Hotel. Check-in. Wer Lust hat, unternimmt mit der Reiseleitung noch einen kleinen Rundgang durchs Viertel mit Gelegenheit zum Gute-Nacht-Drink.

2. Tag (So.): Brooklyn Bridge, Downtown, 9/11-Memorial, Walter De Maria
Die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und der Ostküste der USA beträgt 5 Stunden. Wenn es in Deutschland 10 Uhr morgens ist, ist es in New York also noch 5 Uhr. Nach deutscher Zeit haben Sie also reichlich Gelegenheit zum Ausschlafen. Dennoch starten wir nach New Yorker Zeit früh in den Tag: Sonntagmorgens ist es sehr ruhig in Downtown Manhattan.

Wir fahren zunächst mit der U-Bahn nach Brooklyn und schlendern durch das Viertel Brooklyn Heights mit seinen eleganten Gründerzeit-Stadtvillen. Von den Straßenzügen, die deutlich erhöht über dem East River liegen, hat man immer wieder grandiose Blicke hinüber nach Downtown Manhattan mit seinen Wolkenkratzern.
Von dort ist es nicht weit zur Brooklyn Bridge. Der Fußweg über die rund 1800 Meter lange Brücke über den East River ist jedes Mal aufs Neue ein besonderes Erlebnis. Links und rechts ergeben sich immer neue beeindruckende Blickwinkel und Fotomotive auf die Wolkenkratzerlandschaft, so dass wir uns hierbei Zeit lassen werden.

Angekommen in Manhattan stechen dann unter anderem das Woolworth Building und das Rathaus ins Auge, die gemeinsam mit der Brooklyn Bridge mittlerweile zu den alten, traditionsreichen Gebäuden zählen. Der Spaziergang führt vorbei an alten und neuen Skyscrapern. Schließlich ist die südliche Landspitze Manhattans mit dem Finanzviertel der Ursprungsort des Wolkenkratzerbooms. In der Wall Street entstand mit dem Manhattan Life Insurance Building das erste Gebäude weltweit, das die 100-Meter-Marke knackte. Zwar musste es längst einem deutlich höheren Neubau weichen. Allerdings lässt sich nach wie vor das Nebeneinander von altehrwürdigen Wolkenkratzern, häufig noch in prunkvoller Beaux-Arts- oder Art déco-Architektur, sowie Hochhäusern in futuristischer Glas-Stahl-Architektur bewundern.

Der Rundgang führt zum neuen One World Trade Center, dem höchsten Gebäude der Vereinigten Staaten. Der Turm, der wie kein anderer den Willen der Amerikaner symbolisiert, sich von den verheerenden Terroranschlägen nicht unterkriegen zu lassen, ist mittlerweile von mehreren kleineren Neubauten umringt. Auch die neue unterirdische U- und S-Bahn-Station, ein Meisterwerk von Santiago Calatrava, atmet diesen Geist. Das mächtige, geschwungene und wie ein Fächer aufgefaltete Dach des Eingangs steht sinnbildlich für Phönix aus der Asche. Das benachbarte 9/11 Memorial mit den laufend in die Tiefe stürzenden Wassermassen ist zudem besonders eindrucksvoll.

Nach diesem ausführlichen Architektur-Spaziergang bleibt dann am Nachmittag noch Zeit für zwei kurze, aber herausragende Kunst-Besuche: die beiden Räume der Dia Art Foundation, die Arbeiten des Land Art-, Concept Art- und Minimal Art-Pioniers Walter De Maria gewidmet sind: The New York Earth Room und The Broken Kilometer. Die beiden kleinen Räume liegen im Herzen von Soho. Das Viertel südlich der Houston Street, also „South of Houston“, galt in der Nachkriegszeit als vernachlässigte Ecke. Immobilien waren günstig, so dass Künstler hier Ateliers bezogen und sich zahlreiche Galerien niederließen. Das hat sich grundlegend geändert. Letztlich war es die Kunstszene selbst, die dafür sorgte, dass das Viertel schick wurde. Einige Jahrzehnte später war es so angesagt, dass sich die meisten Künstler und Galerien die Mieten nicht mehr leisten konnten. Edelboutiquen und teure Restaurants haben übernommen. Einige wenige Urgesteine der ursprünglichen Kunstszene konnten sich jedoch halten – wie die Dia Art Foundation.

Nach dem Besuch der beiden legendären Kunsträume endet das Tagesprogramm. Für ein Abendessen bietet sich ein Bummel in die nahe Chinatown an, wo man gut und günstig essen gehen kann.

3. Tag (Mo.): Art Déco in Midtown, Metropolitan Museum
Was vielen New York-Besuchern gar nicht bewusst ist: Die Stadt an der Ostküste war wie keine andere Zentrum des Art Déco. Dieser Design-, und Architekturstil, der u.a. Einflüsse des geometrischen, mitteleuropäischen Jugendstils und der expressionistischen Architektur in sich vereinte, hatte Ende der 1920-er, Anfang der 1930-er Jahre seine Hochzeit. Genau in dieser Zeit entstanden in New York diverse, das Stadtbild bis heute prägende Bauwerke: das Empire State Building, das Chrysler Building, das Rockefeller Center. Neben diesen Art Déco-Perlen gibt es jedoch in der Nachbarschaft weitere wichtige Beispiele für diesen Stil.

Insbesondere dem Rockefeller Center wollen wir uns intensiv widmen: Das Gebäude-Ensemble wurde auch innen mit opulenten Wandmalereien ausgestattet. Ursprünglich war dabei auch Diego Rivera, der Ehemann Frida Kahlos, beteiligt. Allerdings bildete er – ohne Rücksprache – in einem großflächigen Wandgemälde Lenin ab, was in den USA 1933 für einen Skandal sorgte. Rockefeller bat den Künstler, das Antlitz zu übermalen. Rivera weigerte sich jedoch und wurde infolgedessen ausbezahlt und entlassen.
Vom Dach des Rockefeller Center, dem „Top of the Rock“ ergeben sich zudem erstklassige Ausblicke auf die umliegenden Straßenschluchten und Wolkenkratzer-Silhouetten, darunter das Empire State Building.

Ein weiterer Höhepunkt des Vormittags wird der Besuch in der Radio City Music Hall sein. Dieser 1932 eröffnete Konzertsaal zählt zu den wichtigsten Art Déco-Perlen New Yorks. Bei einer Führung hinter die Kulissen lernen Sie nicht nur das palastartige Foyer, sondern auch die Roxy Suite mit ihrer stilechten Inneneinrichtung kennen.

Für die Mittagspause bietet sich dann das Untergeschoss des Rockefeller Centers an, wo sich diverse Cafés und Restaurants befinden. Außerdem gibt es einen direkten Zugang zur U-Bahn-Station 47-50 Straße – für die schnelle Fahrt zum Metropolitan Museum of Art (Met).

Den Nachmittag verbringen Sie dann im Met, dessen gewaltige Sammlung Sie dank des erstklassigen und mehrsprachigen Audioguides ganz in Ihrem eigenen Tempo erkunden können.

4. Tag (Di.): MoMA und Empire State Building
Am Vormittag geht es ins Museum of Modern Art, dem weltweit wohl bedeutendsten Museum für moderne und zeitgenössische Kunst. Die Ausstellungsräume erstrecken sich über mehrere Etagen. Die Präsentation der Sammlung mit ihren Cézannes, Van Goghs, Chagalls, Mondrians, Pollocks, Giacomettis, Rothkos, Warhols etc. erschlägt einen beinahe. Angesichts der Fülle ist es unmöglich, im Rahmen einer Führung den „richtigen“ Fokus zu wählen, weswegen auch hier der ebenfalls sehr gute Audioguide die bessere Alternative ist.

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, bevor es dann gegen Abend aufs Empire State Building hinauf geht. Während der Dämmerung und sobald das künstliche Lichtermeer erstrahlt ist der Blick von der Aussichtsplattform des 381 Meter hohen Wolkenkratzers besonders beeindruckend.

5. Tag (Mi.): Isamu Noguchi Foundation und Brooklyn Museum
Heute lernen Sie New York jenseits des zentralen Bezirks Manhattan kennen: In Queens befindet sich ein erstklassiges, dem japanisch-stämmigen Künstler Isamu Noguchi gewidmetes Museum. Und in Brooklyn wartet mit dem Elizabeth A. Sackler Center for Feminist Art, also dem Zentrum für Feministische Kunst, im Brooklyn Museum ein weiterer Höhepunkt dieser Kunstreise auf Sie.

Isamu Noguchi, 1904 in Los Angeles geboren, brachte japanische und chinesische Traditionen in die westliche Kunst ein. Dabei wechselte er fortlaufend zwischen Bildhauerei und Design – und betätigte sich genauso als Bühnenbildner und Landschaftsarchitekt. Seine Arbeiten sind nicht nur in der reduzierten Formensprache der Moderne gehalten, sondern strahlen gleichzeitig die für fernöstliche Philosophien typische Konzentration aufs Wesentliche aus. Das Museum, zu dem auch ein Zen-Garten zählt, ist ein angenehmer Ort der Ruhe und Kontemplation im ansonsten überdreht-hektischen New York.

Weiterfahrt mit der U-Bahn nach Brooklyn. Auf dem Weg dorthin Mittagspause.

Im Brooklyn Museum befindet sich die Sammlung des Elizabeth A. Sackler Centers for Feminist Art, inklusive der Installation „The Dinner Party“ von Judy Chicago. Das raumgreifende Kunstwerk feiert das weibliche Erbe der Menschheit, indem auf einer in einem Dreieck angeordneten Tafel insgesamt drei mal 13 Teller berühmten Frauen aus der Weltgeschichte und der Sagenwelt gewidmet werden. Der Bezug zum letzten Abendmahl Jesu Christi‘ und den 12 Jüngern – insgesamt ebenfalls 13 Personen – ist unverkennbar. Allerdings scheute Chicago nicht davor zurück, einige der Teller so zu gestalten, dass sie stark an eine Vagina erinnern. Für das prüde Amerika war das in den 1970er-Jahren selbst in New York zu viel – weswegen die Arbeit fast 30 Jahre lang in den Archiven verschwand…

6. Tag (Do.): High Line, Chelsea Market, Hudson Yards, Guggenheim
Eines der aktuell wichtigsten Kunstviertel New Yorks ist Chelsea. Auch im direkt benachbarten ehemaligen Meatpacking District, quasi dem alten Schlachthof-Areal, befinden sich heute zahlreiche Galerien und Ateliers. Aber auch das von Renzo Piano neu erbaute Whitney Museum of American Art steht hier (Besuch am Freitagabend).
Das Whitney Museum ist Ausgangs- bzw. Endpunkt der High Line, also jener aufgelassenen Hochbahntrasse, die vom Architekturbüro Diller Scofidio + Renfro in einen vielbeachteten Spazierweg und urbanen Garten verwandelt wurde. Die High Line entlang zu flanieren, ist ein großartiges Erlebnis. Getrennt vom Straßenverkehr schwebt man regelrecht über das hektische Manhattan hinweg. Der Blick wechselt vom links und rechts angepflanzten urbanen Grün zu installierten Skulpturen und schließlich zur alten und neuen Architektur. Mal erscheint zwischen den Häuserzeilen hindurch das Empire State Building. Dann springt ein formstarkes Gebäude aus der Feder Zaha Hadids direkt am Wegesrand ins Auge.

Die High Line führt vom historischen Meatpacking District hinein nach Chelsea, wo sich links und rechts Galerien tummeln. Dazu zählt auch die Dia Chelsea Galerie, vor der zwei der berühmten 7000 Eichen von Joseph Beuys stehen – mitsamt Granitblock. Der benachbarte Chelsea Market bietet sich zudem für eine Mittagspause an. Neben diversen Café und Restaurants beherbergt diese Markthalle weitere Galerien und Kunsträume.

Die High Line endet in den Hudson Yards – das jüngste Hochhausquartier Manhattans. Hier sind in den vergangenen Jahren mehrere glasverspiegelte Wolkenkratzer in die Höhe geschossen. Und hier befindet sich die Aussichtsplattform „The Edge“, die in luftiger Höhe aus einem der Gebäude herausragt. Künstlerisch interessanter ist jedoch die begehbare Großskulptur „The Vessel“ des Künstlers Thomas Heatherwick. Dieses Herzstück der Hudson Yards bietet aus verschiedenen Höhen, Winkeln und Blickwinkeln fortlaufend neue Perspektiven auf das umliegende Viertel, den Fluss direkt daneben und darüber hinaus.

Am Nachmittag dann Fahrt mit der U-Bahn zum Solomon R. Guggenheim Museum. Dieser Klassiker der Museumsarchitektur von Frank Lloyd Wright mit der in sich windenden Spirale darf bei einer Kunst- und Architekturreise nach New York selbstverständlich nicht fehlen. Besuch der aktuellen Ausstellung im individuellen Tempo.

7. Tag (Fr.): Dia Beacon, Whitney Museum of American Art
Heute verbringen wir den Tag außerhalb der Metropole – in „Upstate“ New York. Denn in Beacon, rund hundert Kilometer nördlich von Manhattan direkt am River Hudson gelegen, befindet sich mit „Dia Beacon“ die größte Einrichtung der Dia Art Fondation. Es handelt sich um ein Kunstmuseum, das sich in einer etwa 27.000 Quadratmeter großen ehemaligen Fabrik befindet. Das Gebäude, das als wichtiges Beispiel der Industriearchitektur des frühen 20. Jahrhunderts ins Nationale Verzeichnis der Historischen Stätten aufgenommen wurde, ist in eine sanfte Hügellandschaft eingebettet und beherbergt u.a. Arbeiten von Richard Serra, Joseph Beuys, Dan Flavin und Andy Warhol.

Beacon lässt sich leicht mit einer Vorortbahn vom Zentrum Manhattans erreichen. Vom Bahnhof ist es nur ein kurzer Spaziergang bis zum Museum. Die Hin- und Rückfahrt mit dem Zug bietet abwechslungsreiche Perspektiven auf die Metropole, schließlich geht es quer durch Harlem, vorbei an der Bronx und dann immer entlang des Ufers des Hudson.

Die Rückkehr in Manhattan ist für den späten Nachmittag vorgesehen. Nach einer Pause steht dann ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: das Whitney Museum of American Art, das freitags bis 22 Uhr geöffnet ist. Dieses Museum widmet sich der amerikanischen Kunst des. 20. und 21. Jahrhunderts – und hat somit einen weitaus fokussierteren Ausstellungs- und Sammlungsschwerpunkt als das MET oder das MoMA.
Zu sehen gibt es neben wechselnden Sonderausstellungen Arbeiten bedeutender amerikanischer Künstlerinnen und Künstler, darunter Alexander Calder, Helen Frankenthaler, Keith Haring, Edward Hopper, Jasper Johns, Lee Krasner, Barnett Newman, Cindy Sherman. Die Museumsterrasse im oberen Stockwerk bietet zudem einen erstklassigen Blick auf Downtown Manhattan mit dem One World Trade Center.

8. Tag (Sa.): Dan Flavin Institut, Pollock-Krasner Haus, Parrish Art Museum
Check-out aus dem Hotel. Mit einem Bus geht es heute in die Hamptons – jener Region am östlichen Zipfel Long Islands, die auch als Mekka der Superreichen genannt wird. Die Immobilienpreise gehören heute zu den höchsten weltweit. Milliardäre, Stars aus Film und Fernsehens, sowie Industrie- und Finanzmogule haben hier ihre Domizile.

Aber auch Künstler haben sich in früheren Zeiten hierher verirrt. Dazu zählt der Minimal Art- und Lichtkunst-Pionier Dan Flavin. In Bridgehampton hatte der Künstler Gelegenheit, in einer umgebauten Feuerwache seine typischen Neonlicht-Skulpturen zu installieren. Das Dan Flavin Institut zählt zu den ungewöhnlichsten Kunstorten Nordamerikas.

Das gleiche lässt sich auch über das Pollock-Krasner House & Study Center sagen, das sich nur ein paar Meilen entfernt befindet. Es handelt sich um das ehemalige Atelier des Künstlerpaares Jackson Pollock und Lee Krasner. Pollock ist Kunstfreunden weltweit als Begründer des Action Painting bekannt. Viele seiner Arbeiten entstanden genau hier. Und da seine Arbeitsweise des „Drippings“ auch auf dem Boden zahlreiche Spuren hinterließ, gleicht dieser heute einem großen Werk des legendären Avantgardisten. Seine Frau Lee Krasner stand jahrzehntelang im Schatten, auch nach dessen Unfalltod infolge Alkohols am Steuer. Heute sieht die Kunstwissenschaft in ihr jedoch eine nicht minder bedeutende Vertreterin des Abstrakten Expressionismus, auch wenn sie bei ihrer Maltechnik längst nicht so intuitiv vorging wie Pollock, sondern ihre ganz eigene, auf geometrischen Figuren aufbauende Zeichensprache entwickelte.

Die Rückfahrt führt vorbei am Parrish Art Museum, das ebenfalls den Fokus auf amerikanische Künstler richtet. Zur Sammlung zählen bedeutende Werke der amerikanischen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts, aber auch moderne und zeitgenössische Kunst.
Von dort geht es auf direktem Weg zum Flughafen John F. Kennedy, wo am späten Abend der Rückflug nach Europa startet.

9. Tag (So.): Heimreise
Am Morgen Landung in London Heathrow. Im weiteren Verlauf Anschlussflüge nach Deutschland bzw. Österreich und in die Schweiz. Individuelle Heimreise von Ihrem Heimatflughafen. Es endet eine intensive und vielseitige Kunst- und Architekturreise.

Teilnehmerzahl: min. 8 / max. 16 Personen
Bei Unterschreiten der Mindestteilnehmerzahl kann der Reiseveranstalter bis 30 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten.

Nach Buchungsabschluss ist eine Anzahlung in Höhe von 20 Prozent des Reisepreises zu leisten. Der Restbetrag wird 28 Tage vor Reisebeginn fällig.

Klicken Sie auf einen Termin um die Zimmer und Preise zu sehen.

Zimmer Preis Bemerkung
Einzelzimmer 3.350 €
Doppelzimmer 2.795 €

Verbindliche Buchung

Unser Hotel (Microtel Inn / Red Lion Inn / Long Island City Hotel o.ä.) befindet sich in unmittelbarer Nähe der Queens Plaza im gleichnamigen Stadtteil. Dort kreuzen sich mehrere U-Bahn-Linien, so dass sich die einzelnen Museen und sonstigen Besichtigunsorte schnell erreichen lassen. Zum MoMA sind es z.B. gerade einmal 3 Haltestellen! Auch die Anreise vom internationalen Flughafen JFK ist schnell und unkompliziert. Die vom Flughafen kommende Linie "E" hält ebenfalls dort.
Die Queens Plaza hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Geschäftszentrum entwickelt. Hier gibt es diverse Einkaufsmöglichkeiten (Supermarkt etc.), Banken, Restaurants. Das SculptureCenter - ein gemeinnützige Galerie für Bildhauerei - sowie die Außenstelle PS1 des MoMA befinden sich nur wenige hundert Meter entfernt.

  • 7x Übernachtung mit Frühstück in New York
  • geführter Architektur-Rundgang Brooklyn Heights - Brooklyn Bridge - Downtown Manhattan (deutschsprachig)

  • geführter Architektur-Rundgang Midtown Manhattan, Schwerpunkt Art Déco (deutschsprachig)

  • geführter Kunst- und Architektur-Rundgang über die High Line durch Chelsea (deutschsprachig)

  • Führung durch die Radio City Music Hall (englisch - Reiseleitung übersetzt)
  • MetroCard 7 Tage - freie Fahrt mit der U-Bahn
  • Air Train JFK zum Flughafentransfer nach dem Hinflug
  • Eintritte in folgende Museen / Kunst-Stätten: Metropolitan Museum, Museum of Modern Art, Noguchi Museum, Brooklyn Museum, Whitney Museum of American Art, The Vessel, Guggenheim Museum, Dia Beacon, Pollock-Krasner-House, Parrish Art Museum

  • Audioguides im Metropolitan Museum und im Museum of Modern Art (deutsch verfügbar)
  • Eintritt und Auffahrt zur Aussichtsplattform Top of the Rocks
  • Eintritt und Auffahrt zur Aussichtsplattform des Empire State Building
  • Fährfahrt über den East River
  • Bahnfahrt NYC-Beacon-NYC
  • Busfahrt in die Hamptons und zurück inklusive Flughafentransfer für den Rückflug
  • durchgängige deutschsprachige Reiseleitung
  • Flug (economy) nach New York und zurück inkl. Freigepäck, Steuern und Gebühren sowie CO2-Kompensation durch Atmosfair, mögliche Abflughäfen: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Wien, Zürich - weitere Flughäfen auf Anfrage

Hinweis zur Verlängerung
Auf Wunsch können wir Hin- und Rückflug auch abweichend von diesem Programm buchen, so dass Sie die Reise individuell verlängern können. Auch ergänzende Hotelübernachtungen, z.B. in Philadelphia und Washington DC buchen wir gerne hinzu, genauso wie Bahnfahrkarten oder Mietwagen.

Bitte geben Sie Ihre Wünsche bei der Buchung im Bemerkungsfeld an.


Diese Reise ist grundsätzlich nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Sollten Sie in Ihrer Mobilität eingeschränkt sein, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit uns auf. Wir klären dann individuell, inwiefern eine Teilnahme für Sie an dieser Reise möglich ist. ARB des Reiseveranstalters als PDF

Darauf können Sie sich besonders freuen

Fußboden des Ateliers im Pollock-Krasner-House Fußboden des Ateliers im Pollock-Krasner-House © Rhododendrites, CC BY-SA 4.0

Pollock-Krasner Haus

Jackson Pollock (1912-1956), herausragende Persönlichkeit des Abstrakten Expressionismus, heiratete 1945 heiratete seine Künstlerkollegin Lee Krasner (1908-1984). Mit einem Darlehen der Kunsthändlerin Peggy Guggenheim konnte das junge Paar ein kleines Anwesen ganz in den Osten von Long Island erwerben, rund 100 Meilen von New York City entfernt. Die kleine Scheune neben dem Wohnhaus wurde zum Künstleratelier umfunktioniert.
Hier entstanden die berühmten Drippings, bei denen Jackson Pollock intuitiv die Farbe aus Dosen auf die Leinwand tropfen ließ. Der Atelierboden ist mit Zeugnissen des einzigartigen kreativen Prozesses des Künstlers bedeckt.

Gentlemen's Lounge, Radio City Music Hall Gentlemen's Lounge, Radio City Music Hall © Andreas Praefcke

Radio City Music Hall

Mit seinen eleganten Art-déco-Innenräumen und der komplexen Bühnenmaschinerie setzte die Radio City Music Hall einen neuen Standard für Konzertsäle bzw. Theater. Bei der Eröffnung wurde sie von Kritikern als so außergewöhnlich schön gewürdigt, dass man sogar auf die Darsteller bzw. Musiker verzichten könne. Das war natürlich übertrieben, beschreibt aber gleichwohl treffend den umfassenden Gestaltungswillen des Architekten Donald Deskey: Anstatt auf üppige Verzierungen zu setzen, wie es bei Theatergebäuden vor 1930 üblich war, strebte er ein stimmiges Gesamtkunstwerk an. Deskey entwarf dazu mehr als dreißig Räume, darunter ein großes Foyer und mehrere Lounges, von denen jeder sein eigenes, individuelle thematische Bildgestaltung erhielt. Es entstanden aufeinander abgestimmte Wandbilder und Skulpturen, umrahmt von passenden Textilien, Balustraden und anderen dekorative Elementen. Deskey setzte dabei ganz bewusst nicht nur auf Gold und Marmor, sondern auch auf Industrieprodukte wie Aluminium und neuartige Kunststoffe. Das Ergebnis ist eine ganz besondere Form des Luxus, wie ihn nur Art Déco hervorgebringen konnte.
Bei einem Rundgang erhalten Sie einen Blick hinter die Kulissen und in einige der außergewöhnlich gestalteten Räume.

High Line: neue Grünflächen in Manhattan High Line: neue Grünflächen in Manhattan © Harald Kother

High Line

Die High Line zählt zu den herausragendsten städtebaulichen Innovationen, die New York in den vergangenen Jahren hervorgebracht hat. Es handelt sich um eine stillgelegte Hochbahntrasse, die über viele Jahre vor sich hin rottete. Anstelle sie einfach abzureißen, wurde sie zu einem öffentlichen Spazierweg umgebaut, der links und rechts von Gartenlandschaften umsäumt ist. Dadurch ist es gelungen, den Menschen mitten in der Stadt eine kleine grüne Oase zu schenken, ohne dabei wertvolles Bauland zu beanspruchen.
Der Geniestreich wurde von Bewohnern und Besuchern gleichermaßen begeistert angenommen - und zählt seit der Eröffnung des ersten Abschnitts im Jahr 2009 zu den beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt. Als Ergänzung soll zudem in Kürze eine Querverbindung zur Moynihan Train Hall entstehen, der erst 2021 eröffneten Bahnhofshalle der Penn Station, einem der wichtigsten Bahnhöfe New Yorks.

USA Reisewissen und Informationen

Ortszeit
Im kontinentalen Teil der Vereinigten Staaten gibt es vier Zeitzonen zu beachten.
Währung
1 Dollar (USD) = 100 Cent. Kreditkarten sind das Zahlungsmittel der Wahl. EC-Karten werden nur selten zur Bargeldabhebung akzeptiert.
Sprache

Amtssprache ist Englisch. Je nach Region wird auch Spanisch, Französisch, Deutsch oder eine der asiatischen Sprachen gesprochen. Insgesamt gibt es in den USA 337 Sprachen.

Das Klima der Vereinigten Staaten ist äußerst vielfältig. Es herrschen mehrere Klimazonen vor, wie z. B. das kontinentale, subtropische, mediterrane sowie im südlichen Florida tropische Klima.

In den nördlichen Regionen, vom Staat Washington bis nach Maine, lässt sich ein moderates, gemäßigtes Klima feststellen. Die Winter können empfindlich kühl werden (Werte unter 0 °C sind nicht selten) – im Sommer kann es jedoch oftmals zu Hitzewellen mit Temperaturen über 35 °C kommen. Die Niederschlagsmenge ist gleichmäßig auf das ganze Jahr verteilt; die Winter sind immer von Schneefall begleitet. Die höchste jemals in New York gemessene Temperatur betrug 43 °C (108 °F), die niedrigste hingegen nur −26 °C.
Das Klima verändert sich, je weiter man nach Süden blickt: in den Südstaaten spricht man bereits von subtropischem Klima – wie beispielsweise in Texas, Louisiana, Mississippi, Georgia und großen Teilen Floridas.
Der Süden Floridas ist, in Miteinbezug der Keys, bereits tropisch mit einer Regen- und Trockenzeit.
Da der Staat Kalifornien direkt an den pazifischen Ozean grenzt, spricht man in dieser Zone vom mediterranen Klima.

Eine amerikanische Küche gibt es nicht, denn so unterschiedlich wie die kulinarische Kultur ihrer Einwanderer sind auch die Essgewohnheiten. Je nach Region besteht die Küche aus französischen, spanischen, englischen, deutschen, asiatischen, afrikanischen oder mexikanischen Einflüssen.
So kommt im Nordosten gerne als Klassiker der Truthahn auf den Tisch, während sich im tiefen Süden  kreolische, afrikanische und französische Rezepte zur Cajun-Küche mischen. Inzwischen auch in Europa populär, findet man im Südwesten vor allem den Texmex-Style, mediterrane und asiatische Einflüsse gibt es in der Fusion-Küche Kaliforniens.

In den USA sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene und Medikamentenversorgung i.d.R. kein Problem. Es sollten jedoch die teilweise großen Entfernungen nicht unterschätzt werden, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung.

Empfehlung: Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Krankenversicherung ab, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden (z. B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken).

Hinweis zur Verlängerung
Auf Wunsch können wir Hin- und Rückflug auch abweichend von diesem Programm buchen, so dass Sie die Reise individuell verlängern können. Auch ergänzende Hotelübernachtungen, z.B. in Philadelphia und Washington DC buchen wir gerne hinzu, genauso wie Bahnfahrkarten oder Mietwagen.

Bitte geben Sie Ihre Wünsche bei der Buchung im Bemerkungsfeld an.

Deutsche Staatsangehörige können bei touristischen Reisen visumfrei in die USA einreisen, sofern sie über einen elektronischer Reisepass (e-Pass mit Chip), eine gültige elektronische Einreisegenehmigung (ESTA) sowie ein gültiges Rück- oder Weiterflugticket verfügen.

Die ESTA-Beantragung ist gebührenpflichtig (14 U.S.-Dollar).

Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis gilt für beliebig viele Einreisen für die Dauer von jeweils max. 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen U.S.-Behörden empfehlen, den Antrag mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen.


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