Paris: Henri Rousseau – weitere Top-Ausstellungen

Sensationelle Leihgaben aus Amerika – Matisse mit Spätwerk – Sorolla, der spanische Impressionist

Im Sommer gibt es in Paris zeitgleich 3 Spitzenausstellungen. Darunter Henri Rousseau mit zig Bildern, die erstmals seit 100 Jahren zurück nach Europa kommen.

Im kommenden Jahr wird im Pariser Musée de l' Orangerie eine der umfassendsten Retrospektiven des Künstlers Henri Rousseau auf europäischem Boden seit dessen Tod im Jahr 1910 zu sehen sein. Möglich wird das durch zahlreiche Leihgaben der Barnes Foundation in Philadelphia, die erstmalig seit ihrem Bestehen überhaupt Teile ihrer umfangreichen Sammlung ausleiht. Der Barnes Foundation gehören allein 18 Gemälde des Künstlers, so dass sie über die größte Rousseau-Sammlung weltweit verfügt. Die Bilder gelangen für diese Ausstellung zum ersten Mal überhaupt zurück nach Europa seitdem der Sammlungsgründer Dr. Barnes sie vor mehr als 100 Jahren dem legendären Pariser Kunsthändler Paul Guillaume abgekauft hatte.

Bilder erstmals seit einem Jahrhundert wieder auf europäischem Boden
Die Bilder werden im Musée de l’Orangerie zu sehen sein und in Dialog mit den Rousseaus des Pariser Museums treten, das mit 11 Exemplaren über die zweitgrößte Rousseau-Sammlung weltweit verfügt. Diese Zusammenstellung – die beiden umfassendsten Rousseau-Sammlungen überhaupt vereint – ist eine einzigartige Chance, sich dem Werk Rousseaus so zu nähern, wie es noch nie möglich war. Diese Gelegenheit wird es in dieser Form sicher so schnell nicht wieder geben!

Doch obwohl es sich bei der Rousseau-Retrospektive um eines der bedeutendsten Kunstevents auf europäischem Boden im Jahr 2026 handelt, sind auch die beiden anderen Ausstellungen nicht zu vernachlässigen: Im Grand Palais wird Henri Matisse mit herausragenden Arbeiten seiner letzten Schaffensphase in den Jahren 1941 bis 1954 zu sehen sein. Der Petit Palais wiederum plant die Ausstellung „Joaquin Sorolla. Der Maler und das Meer“. Sorolla war einer der wichtigsten spanischen Impressionisten. Er stellte in Paris, London, Berlin, Chicago und New York aus, wurde international gefeiert und galt als „Maler des Lichts“.
Wir nehmen uns jeweils einen halben Tag für jede der drei Ausstellungen Zeit, so dass wir reichlich Zeit haben für weitere Entdeckungen – und natürlich auch den ein oder anderen Café zwischendurch. Fest eingeplant ist ein Besuch in den neuen Räumlichkeiten der Fondation Cartier, die erst im Oktober 2025 ihre neuen Räumlichkeiten am Palais Royal, umgestaltet vom Architekten Jean Nouvel, im Herzen der Stadt bezogen hat. Ganz in der Nähe befindet sich zudem eine außergewöhnliche Arbeit des Pop Art-Künstlers Keith Haring: der Tryptichon „La Vie du Christ“, also das Leben Christi, ein golden schimmerndes Reliefbild in einer Seitenkapelle der Marktkirche St. Eustache.

Ebenfalls gesetzt ist ein Rundgang im charmanten Viertel Butte-aux-Cailles, das für seine vielfältige Street Art-Szene bekannt ist.
Außerdem planen wir einen Ausflug in den Vorort Meudon, wo der große Bildhauer Auguste Rodin lebte und arbeitete. Seine Villa, umgeben von einem gepflegten Garten, ist heute ein Museum.

Die Höhepunkte im Überblick:

  • Große Henri Rousseau-Ausstellung mit Bildern, die seit 100 Jahren nicht in Europa waren
  • Spätwerk von Henri Matisse
  • Ausflug zum Landsitz von Auguste Rodin
  • Street Art im Viertel Butte-aux-Cailles
  • Tryptichon „La Vie du Christ“ von Keith Haring
  • Fondation Cartier am Palais Royal

Für die Details lesen Sie bitte den Reiseverlauf weiter unten.

100% Klimaschutzbeitrag inklusive
Bei jeder Reise entstehen auch vor Ort z.B. durch Transfers, Übernachtungen und Verpflegung teils klimaschädliche Emissionen (für diese Reise p.P. ca. 66 kg CO2e). In der Höhe von 100% dieses unvermeidlichen CO2e-Ausstoßes leisten wir über unseren Partner atmosfair einen Klimaschutzbeitrag, durch den nachweislich wirksame Projekte im globalen Süden gefördert werden. Mehr über den Klimaschutzbeitrag erfahren.

1. Tag: Anreise mit der Bahn, gemeinsames Abendessen
Mit dem TGV oder ICE geht es schnell und bequem nach Paris. Vom Bahnhof ist es nicht weit zum Hotel, wo sich die Gruppe am späten Nachmittag trifft. Spaziergang durchs Viertel und dann gemeinsames Abendessen.

2. Tag: Matisse, Fondation Cartier und Keith Haring
Künstlerische Auftakt unserer diesjährigen Paris-Reise ist die Ausstellung „Matisse 1941-1954“, die die letzten Lebens- und Schaffensjahre von Henri Matisse beleuchtet. Zwischen 1941 und seinem Tod 1954 beschritt der Künstler neue Wege, u.a. mit seinen „Cut-outs“. Es handelt sich hierbei um „ausgeschnittene“ Gouachen – eine neuentwickelte Technik, die es dem Künstler ermöglichte, den bildnerischen Ausdruck auf das Wesentliche zu reduzieren, nämlich Farbe und Form. Zu sehen werden rund 230 Werke sein – Gemälde, Zeichnungen, Textilien, Glasfenster.

Dann bummeln wir vorbei an der Place de la Concorde mit dem berühmten Obelisken in der Mitte, durch die Tuilerien, vorbei an der Pyramide des Louvre, bis wir schließlich den Palais Royal erreichen. Nach der Mittagspause besuchen wir dann die neuen Räumlichkeiten der Fondation Cartier. Zu sehen gibt es dort Schlüsselwerke aus der Sammlung der Stiftung.
Danach geht es weiter ins Hallen-Viertel, wo sich die Kirche Saint Eustache befindet, die neben einer außergewöhnlichen Arbeit von Keith Haring noch weitere Kunstschätze birgt.

3. Tag: Rousseau und Butte aux Cailles
Heute starten wir mit dem Pariser Ausstellungs-Höhepunkt des Jahres 2026 in den Tag und besuchen die große Sonderausstellung „Henri Rousseau“ im Musée de l’Orangerie.
Rousseau, auch genannt „Le Douanier“, war einer der ersten autodidaktischen Künstler überhaupt, die ohne akademische Ausbildung Furore machten. Gauguin und Degas entdeckten ihn und erkannten die Bedeutung seiner Werke für die Avantgarde. Denn Rousseau sprengte mit seinen Gemälden die Idee, dass Kunst abbildhaft sein müsse. Vielmehr präsentiert Rousseau - in seiner Malweise vollkommen unbelastet von akademischen Traditionen - traumhafte Szenen. Seine Bilder hatten großen Einfluss auf die Entwicklung des Surrealismus. Sein Oeuvre gilt als einer der wichtigsten Ankerpunkte in der Entwicklung der klassischen Moderne.

Am Nachmittag werden wir dann ganz gemächlich durch das Viertel Butte aux Cailles schlendern. Butte bedeutet so viel wie Hügel – und diese Erhebung im Süden der Stadt ist durch kopfsteingepflasterte Gassen, Treppen und niedrige Häuschen mit Gärten geprägt. Man fühlt sich fast schon wie in einem kleinen Dorf, fernab der Metropole.
Butte aux Cailles ist zudem ein Paradies für Straßenkunst. Zahlreiche Werke von Street-Art-Künstlern wie Miss.Tic oder Seth schmücken die Wände – oft poetisch, sozialkritisch oder humorvoll. Diese Kunst ist Teil der Identität des Viertels, das schon lange Kreative, Intellektuelle und Freigeister anzieht. Auch kleine Galerien, unabhängige Ateliers und alternative Bars prägen das Bild.

4. Tag: Sorolla und Rodin
Am Vormittag Besuch der geplanten Ausstellung „Joaquin Sorolla. Der Maler und das Meer“ im Petit Palais. Nach der Mittagspause verlassen wir dann die Großstadt und fahren mit der Pariser S-Bahn in den Vorort Meudon.

Musée Rodin de Meudon – Zu Gast im Atelier des Meisters
Denn nur wenige Kilometer südwestlich von Paris liegt das Musée Rodin de Meudon, ein außergewöhnlich stiller und authentischer Ort. Hier, in der Villa des Brillants, lebte und arbeitete Auguste Rodin (1840–1917), der große Bildhauer der Frühmoderne. Das Haus und die Ateliers sind weitgehend so erhalten, wie Rodin sie selbst kannte – mit Gipsmodellen, Entwürfen und Werkzeugen, die einen faszinierenden Einblick in den künstlerischen Schaffensprozess gewähren.
Im Gegensatz zum stark frequentierten Musée Rodin in Paris zeigt Meudon nicht die fertigen Werke, sondern deren Entstehung – vom ersten Tonmodell bis zur monumentalen Skulptur. In den hellen Werkhallen spürt man die Energie des Künstlers, seine Suche nach Ausdruck und Bewegung.
Der Rundgang endet im weitläufigen Garten, wo Rodins Grab liegt – überragt von seiner berühmtesten Figur, „Der Denker“, mit Blick auf das Seine-Tal.

Am Abend ist dann noch in einem typisch französischen Restaurant ein gemeinsames Diner geplant, bei dem wir dann die vergangenen Tage Revue passieren lassen können.

5. Tag: Heimreise
Die Abfahrt Ihres Zuges ist gegen Mittag oder ggf. Nachmittag geplant, so dass wir am Morgen noch einmal gemeinsam durch die Stadt schlendern können. Es bleibt in jedem Fall noch Zeit für einen Café au lait in einem der gemütlichen Straßencafés.
Fahrt zum Bahnhof und Heimreise.

(Änderungen im Programmablauf vorbehalten)


Teilnehmerzahl: min. 9 / max. 16 Personen
Bei Unterschreiten der Mindestteilnehmerzahl kann der Reiseveranstalter bis 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten.

Nach Buchungsabschluss ist eine Anzahlung in Höhe von 20 Prozent des Reisepreises zu leisten. Der Restbetrag wird 28 Tage vor Reisebeginn fällig.

Zimmer Preis Bemerkung
Einzelzimmer 1.947 €
Doppelzimmer 1.698 €

Verbindliche Buchung
  • 4x Übernachtung mit Frühstück und City-Tax im zentral gelegenen 3-Sterne Hotel Les Provinces Opera

  • 2x Abendessen (ohne Getränke)
  • Eintritt und Führung: Musée de l’Orangerie - Rousseaus Geheimnisse, Matisse 1941-1954 im Grand Palais, Fondation Cartier, Musée Rodin de Meudon, aktuelle Ausstellung im Petit Palais, vorauss. Joaquim Sorolla
  • Stadtführungen: Place de la Concorde - Jardin des Tuileries - Palais Royal - Saint-Eustache sowie Butte aux Cailles
  • Pass Navigo Easy für alle Transfers mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Metro, Bus etc.)
  • Bahnfahrt 2. Kl. ab jedem DB-Bahnhof nach Paris und zurück
  • Klimaschutzbeitrag über atmosfair in Höhe von 100% des CO2e-Ausstoßes des Landprogramms

  • durchgängige Kulturtours-Reiseleitung
  • Reiseschutz: Eine geeignete Reiseversicherung können Sie online abschließen unter: https://drp-kulturtours.de/lp/reiseschutz

Diese Reise ist grundsätzlich nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Sollten Sie in Ihrer Mobilität eingeschränkt sein, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit uns auf. Wir klären dann individuell, inwiefern eine Teilnahme für Sie an dieser Reise möglich ist. ARB des Reiseveranstalters als PDF

Darauf können Sie sich besonders freuen


Henri Rousseau: Frau auf einem Spaziergang durch einen exotischen Wald Henri Rousseau: Frau auf einem Spaziergang durch einen exotischen Wald © Barnes Foundation

Teil der Barnes Foundation in Europa

Die Barnes Foundation Philadelphia verleiht erstmals seit ihrer Gründung einen Teil ihrer Sammlung. Das ist eine Sensation, denn der Stiftungsgründer Dr. Barnes hatte verfügt, dass die von ihm konzipierte Hängung nicht verändert werden darf. Um zumindest das vorübergehende Abhängen und somit Ausleihen einiger Bilder zu ermöglichen, hat die Stiftung nun ein Gerichtsverfahren geführt - und gewonnen!

Dadurch wird es möglich, dass erstmals seit dem Verkauf der Bilder an Dr. Barnes, nach mehr als 100 Jahren, die weltweit größte Sammlung von Gemälden des Autodidakten Henri Rousseau an ihren Entstehungsort zurückkommt: nach Paris.

Die Ausstellung wurde möglich durch eine Kooperation zwischen der Barnes Foundation in Philadelphia und dem Musée de l'Orangerie, das über die zweitgrößte Rousseau-Sammlung verfügt. Beide Sammlungen werden vereint gezeigt - in Paris und in Philadelphia.

Kunst, die ankommt: die Säulen von Buren Kunst, die ankommt: die Säulen von Buren © Harald Kother

Fondation Cartier am Palais Royal

Die Fondation Cartier pour l’art contemporain ist eine private Kunststiftung, die bereits 1984 gegründet wurde, um zeitgenössische Kunst zu fördern. War die Stifung bislang im Stadtteil Montparnasse unrgebracht, hat sie nun im Herzen der Stadt neue Räumlichkeiten erhalten: direkt am Palais Royal im 1. Arrondissement, ganz in der Nähe des Louvre.

Das Gebäude, ursprünglich ein Haussmannscher Bau aus dem 19. Jahrhundert, wurde vom Architekten Jean Nouvel umfassend umgestaltet: Im Inneren entstanden rund 6.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche, die durch bewegliche Plattformen und modulare Strukturen sehr flexibel genutzt werden können. Dort wird zeitgenössische Kunst in all ihren Facetten gezeigt. Je nach Ausstellung bekommt man Malerei, Fotografie, Installationen etc. zu sehen.

Der Platz und der dazugehörige kleine Park gehört zu den schönsten Orten im Zentrum von Paris: Der Garten wird auf drei Seiten von Arkaden-Gängen eingerahmt. Am vorderen Ende, dort wo der Kulturminister seinen Sitz hat, stößt man auf die gestreiften Säulen des Künstlers Daniel Buren. Das Kunstwerk "Les Deux Plateaux", also "die beiden Ebenen" ist ein beliebtes Fotomotiv.

Höhlenmalerei? Nein, Street Art mit Augenzwinkern! Höhlenmalerei? Nein, Street Art mit Augenzwinkern! © Harald Kother

Street Art in Butte aux Cailles

Das Viertel Butte aux Cailles im 13. Arrondissement von Paris ist ein charmantes, fast dörflich wirkendes Viertel, das sich seinen eigenwilligen Charakter bis heute bewahrt hat. Schmale Sträßchen, niedrige Häuser aus dem 19. Jahrhundert und kleine Plätze prägen die entspannte Atmosphäre. 

Besonders bekannt ist das Viertel für seine lebendige Street-Art-Szene: Zahlreiche Fassaden, Mauern und versteckte Winkel sind mit Werken von Szene-Größen wie Miss.Tic, Jana & JS oder Seth gestaltet. Zwischen poetischen Schablonengraffiti, farbenfrohen Wandmalereien und politischen Botschaften entsteht ein offenes, ständig wachsendes Freiluftmuseum. Die Kunst verändert sich regelmäßig, sodass jeder Besuch neue Entdeckungen verspricht.

Frankreich Reisewissen und Informationen

Ortszeit
Mitteleuropäische Zeit (keine Zeitverschiebung)
Währung
Euro (EUR). Bargeldabhebung sowie Zahlung mit Kredit- und EC-Karte möglich.
Sprache

Landessprache ist Französich, mit verschiedenen Regionalsprachen, wie z.B. Baskisch, Bretonisch, Korsisch, Flämisch u.a. Unsere Guides sprechen allerdings alle auch Deutsch.

Frankreich profitiert von einem gemäßigten, angenehmen Klima.
Es finden sich folgende Klimazonen:

  • Nordwesten (Nord-Pas de Calais, Normandie, Bretagne): gemäßigtes maritimes Klima mit milden Wintern und mäßig warmen Sommern
  • Nordosten (Elsass, Lothringen): kontinentales Klima, die Sommer sind relativ warm, im Winter fällt v.a. in den Vogesen Schnee
  • Westen (Atlantikküste): ozeanisch gemäßigtes Klima (Winter feucht und kühl, Sommer feucht und warm)
  • Osten und Zentrum: kontinentales Klima mit strengen Wintern und heißen Sommern
  • Süden/Südosten (Provence, Côte d'Azur): mediterranes Klima mit milden Wintern (Niederschläge von Oktober bis April) und sehr heißen und trockenen Sommern
  • Gebirgsklima (in Regionen ab 600-800m über dem Meeresspiegel) mit häufigen Niederschlägen und drei bis sechs Monaten Schnee im Jahr

Frankreich gilt als ein Land der Weine und des Käses, von dem es mehr als 400 Sorten gibt. Die französischen Saucenarten Béchamelsauce, Sauce béarnaise, Sauce Hollandaise, Mayonnaise und Remoulade sind neben anderen von der internationalen gehobenen Küche übernommen worden. Das Stangenweißbrot Baguette ist im Ausland geradezu ein nationales Symbol der Franzosen geworden. Es wird in verschiedenen Größen als „Ficelle“, als „Baguette“ und als dicke „Flûte“ angeboten. Die Standardbrote hatten bis 1986 einen staatlich fixierten Preis, die zahlreichen Spezialbrote waren davon ausgenommen.

Regionalküchen

Die Normandie im Nordwesten ist eine Region der Milchwirtschaft und der Apfelplantagen. Die Verwendung von Kalbfleisch, dicken Rahmsaucen, der reichliche Einsatz von Butter und das Getränk Calvados sind hier typisch. Als Dessert gibt es oft flache Apfelkuchen und kräftigen Käse aus der Region wie Camembert, Livarot oder Pont-l’Évêque.

In der benachbarten Bretagne versalzen kräftige Meereswinde die Weiden. Auf den Salzwiesen der Départements Côtes d'Armor und Ille-et-Vilaine werden Lämmer gezüchtet, deren Fleisch einen typischen, mit pré-salé bezeichneten Salzgeschmack hat. Meeresfrüchte, vor allem Belon-Austern, diverse Krebssorten (tourteau, araignée de mer, crabes) und Hummer sind Spezialitäten der Bretagne, außerdem Crêpes und Galettes. Von den Gemüsen genießen die bretonischen Artischocken einen besonderen Ruf.

Weiter südlich liegt das Périgord, die Gegend der Gänse und der Trüffel. Foie gras (Enten- oder Gänsestopfleber) und „confit d’oie“ (in ihrem eigenen Fett gegarte und so konservierte Gänseteile) werden hier erzeugt.

Im Süden Frankreichs gibt es eine mediterrane Küche, aber im Binnenland wird eher deftig gekocht. So ist eine der Spezialitäten des Languedoc das Cassoulet, ein kräftiger Eintopf aus weißen Bohnen, Kräutern, Speck und Fleisch.

Die Küche der Provence kennzeichnet der Einsatz vieler aromatischer Kräuter, Tomaten, Gemüsepaprika, Auberginen und die großzügige Verwendung von Knoblauch und Olivenöl; ein mittlerweile weltweit bekanntes provenzalisches Gericht ist die Ratatouille. Die berühmte Bouillabaisse, ein Fischeintopf aus Marseille, basiert vermutlich auf einem griechischen Rezept (Marseille wurde von Griechen gegründet) und wird mit Rouille, einer scharfen rötlichen Knoblauchmayonnaise, verzehrt.

In der Region in und um Lyon werden vor allem Huhn, das vorzugsweise aus der nahe gelegenen Bresse stammt, und Schweinefleisch verarbeitet.

Weiter nördlich liegt die Bourgogne, die Heimat bekannter Weiß- und Rotweine. Charolais-Rinder und Bresse-Hühner stammen von hier. Auf den Speisekarten finden sich neben Weinbergschnecken viele Fleisch-, Fisch- und Geflügelgerichte, meistens mit Weinsaucen.

Aus Paris kommen die Zwiebelsuppe und das Pariser Schnitzel.

Im Elsass schließlich werden deftige Spezialitäten gekocht: Sauerkraut (Choucroute garnie), Baeckeoffe (ein kräftiger Schmoreintopf mit Kartoffeln und Fleisch), Flammkuchen sowie flambierte Obsttartes.

Quelle: wikipedia

In Frankreich besteht für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf dringend erforderliche Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), bzw. Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.

Empfehlung: Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Krankenversicherung ab, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden (z. B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken).

Die Einreise ist für deutsche und österreichische Staatsangehörige mit Reisepass oder Personalausweis möglich. Das Reisedokument muss bis zum Ende der Reise gültig sein. Schweizer Staatsangehörige wenden sich bitte an die entsprechende Landesvertretung in der Schweiz für weitere Informationen zur Einreise.


Mit drp Kulturtours unterwegs

  • in kleinen Gruppen
  • Kultur ganz entspannt erleben
  • vielfältige Begegnungen
  • Verborgenes entdecken
  • reisen mit Freunden
drp-Kultourtours-Schaufenster
drp-Kultourtours-logo

Ihre Reiseexperten

Dillstr. 16, 20146 Hamburg
info@drp-kulturtours.de
+49 (0)40 43 263 466

Wir beraten Sie gerne persönlich!

Häufige Fragen

Auf jeden Fall. Essen ist Kultur – deshalb planen wir landestypische Mahlzeiten in unser Programm mit ein.
Nein, eine klassische Studienreise mit straffem Pflichtprogramm werden Sie bei uns nicht finden. Was wir stattdessen anbieten: besondere Kulturreisen mit thematischem Schwerpunkt, fundiert und gleichzeitig in lockerer Atmosphäre. Kulturtours vermittelt kulturelle Zusammenhänge verständlich und lebendig – durch Gespräche, Begegnungen, Führungen mit Experten, und den Besuch von Orten, die man allein oft nicht findet: Künstlerateliers, Privatsammlungen oder außergewöhnliche Museen. Unsere Reisen richten sich an neugierige Menschen, die sich intensiver mit einem Thema oder einer Region beschäftigen möchten – auch ohne akademisches Vorwissen, aber mit Freude am Austausch. Und natürlich gehört gutes Essen, ein wenig Muße und eine offene Gesprächskultur immer mit dazu.
Das kommt vor – aber wir bleiben flexibel. Ob Wetter, spontane Schließung, Streik oder Umbau: Wir finden meist passende Alternativen, die inhaltlich zur Reise passen und den Tag nicht aus dem Takt bringen.
Unsere Reisen leben von der Begegnung mit Kunst, Kultur und miteinander. Deshalb sind wir bewusst in kleinen Gruppen mit 8 bis 16 Teilnehmenden unterwegs. Das schafft eine angenehme Atmosphäre, lässt Raum für Gespräche und macht die Reise für alle persönlicher und entspannter.
Die Mehrheit unserer Gäste sind alleine unterwegs, manche zum ersten Mal. Unsere kleinen Gruppen machen das Ankommen leicht. Sie finden bei uns Raum für Gespräche, aber auch genügend Zeit für sich, wenn Ihnen danach ist. Einzelzimmer gibt es bei jeder Reise.
Sie können jederzeit frei entscheiden, ob Sie am jeweiligen Programmpunkt mitmachen und z.B. zu einem späteren Zeitpunkt wieder einsteigen.
Es wird auf charmante Hotels mit gutem Komfort geachtet. Meist sind es zentral gelegene Mittelklassehotels (z. B. 3 Sterne Superior) inklusive Frühstück. Nach einem eigenen Bewertungssystem suchen wir die Hotels nach Lage, Eigentümerstruktur, Wohlfühlfaktor und Nachhaltigkeitsengagement aus.

Essenswünsche werden auf Anfrage und nach Möglichkeit berücksichtigt – sei es vegetarisch, vegan oder allergenfrei. Bitte geben Sie Ihre Bedürfnisse schon bei der Buchung in dem dafür vorgesehenen Feld an. Sonst gehen wir davon aus, dass Sie alles essen können und würden.

Das kommt öfter vor – manche Reisen sind schnell voll, andere passen zeitlich einfach nicht. Einige unserer Reisen bieten wir im nächsten oder darauffolgenden Jahr erneut an. Bitte nehmen Sie dafür Kontakt zu uns auf.