Im kommenden Jahr wird im Pariser Musée de l' Orangerie eine der umfassendsten Retrospektiven des Künstlers Henri Rousseau auf europäischem Boden seit dessen Tod im Jahr 1910 zu sehen sein. Möglich wird das durch zahlreiche Leihgaben der Barnes Foundation in Philadelphia, die erstmalig seit ihrem Bestehen überhaupt Teile ihrer umfangreichen Sammlung ausleiht. Der Barnes Foundation gehören allein 18 Gemälde des Künstlers, so dass sie über die größte Rousseau-Sammlung weltweit verfügt. Die Bilder gelangen für diese Ausstellung zum ersten Mal überhaupt zurück nach Europa seitdem der Sammlungsgründer Dr. Barnes sie vor mehr als 100 Jahren dem legendären Pariser Kunsthändler Paul Guillaume abgekauft hatte.
Bilder erstmals seit einem Jahrhundert wieder auf europäischem Boden
Die Bilder werden im Musée de l’Orangerie zu sehen sein und in Dialog mit den Rousseaus des Pariser Museums treten, das mit 11 Exemplaren über die zweitgrößte Rousseau-Sammlung weltweit verfügt. Diese Zusammenstellung – die beiden umfassendsten Rousseau-Sammlungen überhaupt vereint – ist eine einzigartige Chance, sich dem Werk Rousseaus so zu nähern, wie es noch nie möglich war. Diese Gelegenheit wird es in dieser Form sicher so schnell nicht wieder geben!
Doch obwohl es sich bei der Rousseau-Retrospektive um eines der bedeutendsten Kunstevents auf europäischem Boden im Jahr 2026 handelt, sind auch die beiden anderen Ausstellungen nicht zu vernachlässigen: Im Grand Palais wird Henri Matisse mit herausragenden Arbeiten seiner letzten Schaffensphase in den Jahren 1941 bis 1954 zu sehen sein. Der Petit Palais wiederum plant die Ausstellung „Joaquin Sorolla. Der Maler und das Meer“. Sorolla war einer der wichtigsten spanischen Impressionisten. Er stellte in Paris, London, Berlin, Chicago und New York aus, wurde international gefeiert und galt als „Maler des Lichts“.
Wir nehmen uns jeweils einen halben Tag für jede der drei Ausstellungen Zeit, so dass wir reichlich Zeit haben für weitere Entdeckungen – und natürlich auch den ein oder anderen Café zwischendurch. Fest eingeplant ist ein Besuch in den neuen Räumlichkeiten der Fondation Cartier, die erst im Oktober 2025 ihre neuen Räumlichkeiten am Palais Royal, umgestaltet vom Architekten Jean Nouvel, im Herzen der Stadt bezogen hat. Ganz in der Nähe befindet sich zudem eine außergewöhnliche Arbeit des Pop Art-Künstlers Keith Haring: der Tryptichon „La Vie du Christ“, also das Leben Christi, ein golden schimmerndes Reliefbild in einer Seitenkapelle der Marktkirche St. Eustache.
Ebenfalls gesetzt ist ein Rundgang im charmanten Viertel Butte-aux-Cailles, das für seine vielfältige Street Art-Szene bekannt ist.
Außerdem planen wir einen Ausflug in den Vorort Meudon, wo der große Bildhauer Auguste Rodin lebte und arbeitete. Seine Villa, umgeben von einem gepflegten Garten, ist heute ein Museum.
Die Höhepunkte im Überblick:
- Große Henri Rousseau-Ausstellung mit Bildern, die seit 100 Jahren nicht in Europa waren
- Spätwerk von Henri Matisse
- Ausflug zum Landsitz von Auguste Rodin
- Street Art im Viertel Butte-aux-Cailles
- Tryptichon „La Vie du Christ“ von Keith Haring
- Fondation Cartier am Palais Royal
Für die Details lesen Sie bitte den Reiseverlauf weiter unten.
100% Klimaschutzbeitrag inklusive
Bei jeder Reise entstehen auch vor Ort z.B. durch Transfers, Übernachtungen und Verpflegung teils klimaschädliche Emissionen (für diese Reise p.P. ca. 66 kg CO2e). In der Höhe von 100% dieses unvermeidlichen CO2e-Ausstoßes leisten wir über unseren Partner atmosfair einen Klimaschutzbeitrag, durch den nachweislich wirksame Projekte im globalen Süden gefördert werden. Mehr über den Klimaschutzbeitrag erfahren.

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