Ausstellungshighlights in Düsseldorf: Marc, Immendorff, Schütte, Saint-Phalle

3 Tage Düsseldorf, 4 Ausstellungen

Vier herausragende Sonderausstellungen zeitgleich! Mit Besuch im ZERO-Haus und der Sonderausstellung Franz Marc - Die Suche nach einer besseren Welt

Im Mittelpunkt dieser Kunstreise stehen gleich vier Sonderausstellungen: Der Kunstpalast widmet Jörg Immendorff, der viele Jahre in Düsseldorf lebte und arbeitete, eine umfassende Retrospektive mit mehr als 100 Exponaten. Ebenfalls im Kunstpalast eröffnet die Ausstellung zu Niki de Saint Phalle einen facettenreichen Blick auf ihr Werk - von den Schießbildern über Modelle ihrer Großplastiken bis zu ihren farbenfrohen Nanas. Gezeigt wird auch ihr künstlerisches Umfeld mit Werken von Yayoi Kusama und Jean Tinguely.

Im K21 begegnen Sie dem vielgestaltigen Werk von Thomas Schütte. Für seine mitunter ungewöhnlichen Präsentationsformate nutzt Schütte sowohl die zentrale Piazza des Museums als auch die Ausstellungsräume im Untergeschoss und bezieht die besondere Architektur des ehemaligen Ständehauses in seine Präsentation mit ein.

Ein weiterer Höhepunkt ist die Führung durch die Ausstellung „Die Suche nach einer besseren Welt“ im K20 mit ausgewählten Werken von Franz Marc. Exklusive Einblicke eröffnet zudem der Besuch des ZERO-Hauses mit einer Führung durch das Atelier von Otto Piene.

Ergänzt wird die Reise durch eine Führung im MedienHafen Düsseldorf, wo die Architektur von Frank Gehry, David Chipperfield und Renzo Piano aufeinandertrifft.

Besonderheiten dieser Reise:

  • Führung durch die Franz Marc Sonderausstellung
  • Besuch der ZERO Foundation
  • Architekturführung Düsseldorf
  • Umfangreiche Kunstsammlung im K20 & K21
  • Niki de Saint Phalle und Jörg Immendorff im Kunstpalast

Für alle weiteren Details lesen Sie bitte den Reiseverlauf weiter unten.

100% Klimaschutzbeitrag inklusive

Bei jeder Reise entstehen auch vor Ort z.B. durch Transfers, Übernachtungen und Verpflegung teils klimaschädliche Emissionen (für diese Reise p.P. ca. 50 kg CO2e). In der Höhe von 100% dieses unvermeidlichen CO2e-Ausstoßes leisten wir über unseren Partner atmosfair einen Klimaschutzbeitrag, durch den nachweislich wirksame Projekte im globalen Süden gefördert werden. Mehr über den Klimaschutzbeitrag erfahren.


1. Tag (Fr., 04.12.): Anreise, ZERO-Haus, Thomas Schütte

Individuelle Anreise. Check-in und Zimmerbezug.

Auftakt der Reise bildet der Besuch im K21: Internationale Gegenwartskunst der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in eindrucksvoller Architektur des ehemaligen Ständehaus. In einer Sonderausstellung widmet sich das Haus dem Werk von Thomas Schütte. In einer umfangreichen Einzelausstellung treten seine Architekturmodelle in Dialog mit Skulpturen und Installationen. Bekannt für seine ungewöhnlichen Präsentationsformate entstand diese Ausstellung in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler und setzt sich zugleich intensiv mit dem Ständehaus als Institution und architektonischem Raum auseinander.

Im Anschluss besuchen Sie das ZERO-Haus. Bei einer Führung mit Wein und Snacks entdecken Sie die Anfänge der in Düsseldorf entstandenen ZERO-Bewegung rund um Otto Piene, Heinz Mack und Günther Uecker, die zu den bedeutendsten Avantgardebewegungen des 20. Jahrhunderts zählt. Nach den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs proklamierten Piene und Uecker die „Stunde Null“ der Kunst. Piene arbeitete dabei mit künstlerischen Elementen wie Licht, Feuer, Farbe und Rasterstrukturen. Sein originales Feueratelier ist im ZERO-Haus zu sehen.

Ein gemeinsames Abendessen am Rhein beschließt den Tag.

2. Tag (Sa., 05.12.): Architekturführung, Kunstpalast mit Immendorf und Saint-Phalle

Düsseldorf entpuppt sich als beeindruckender Querschnitt verschiedenster Architekturstile - von den Anfängen in der Vorromantik über Historismus und Reformarchitektur bis hin zu Jugendstil und Backsteinexpressionismus. Heute zeigt sich die Stadt als spannendes Sammelsurium architektonischer Strömungen. Besonders sichtbar wird der Strukturwandel vom Altem Zollhafen zum Medienhafen: Zur Jahrtausendwende schuf der kürzlich verstorbene Architekt Frank O. Gehry mit seinen Bauten im Medienhafen eines der Düsseldorfer Wahrzeichen. Dort reihen sich expressive stählerne Gebäudeensembles an Klinkerbauten und weißen Putz.

Am Nachmittag widmen wir uns im Kunstpalast zwei bedeutenden Positionen der Kunst des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung zu Niki de Saint Phalle beleuchtet ihren jahrzehntelangen Kampf gegen gesellschaftliche Strukturen, die die Selbstbestimmung von Frauen einschränken - insbesondere über den eigenen Körper. Gezeigt werden ihre berühmten Schießbilder, Frauenfiguren und Filme ebenso wie Modelle ihrer monumentalen Skulpturen im öffentlichen Raum.

Im Anschluss folgt eine Begegnung mit dem Werk von Jörg Immendorff, der jahrzehntelang in Düsseldorf lebte und arbeitete. Eine Retrospektive beleuchtet seine verschiedenen Schaffensphasen und umfasst großformatige Gemäldeserien, Skulpturen sowie Zeichnungen und Archivmaterial.

Gemeinsames Abendessen.

3. Tag (So., 06.12.): Franz Marc im K20, Heimreise

Wir widmen uns dem letzten Highlight dieser Reise. Unter dem Titel „Die Suche nach einer besseren Welt“ präsentiert das Museum K20 in einer monografischen Schau ausgewählte Werke des blauen Reiters. Nach der Führung bekommen Sie die Möglichkeit, den Ausstellungsbesuch individuell zu vertiefen.

Ab 15 Uhr individuelle Heimreise zu Ihrem Zielbahnhof.

Teilnehmerzahl: min. 9 / max. 16 Personen
Bei Unterschreiten der Mindestteilnehmerzahl kann der Reiseveranstalter bis 30 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten.

Nach Buchungsabschluss ist eine Anzahlung in Höhe von 20 Prozent des Reisepreises zu leisten. Der Restbetrag wird 28 Tage vor Reisebeginn fällig.

Zimmer Preis Bemerkung
Einzelzimmer ohne Deutschlandticket 1.183 €
Einzelzimmer bei Deutschlandticket 1.161 € inkl. 22 € Rabatt für Inhaber des Deutschlandtickets
Doppelzimmer ohne Deutschlandticket 998 €
Doppelzimmer mit Deutschlandticket 976 € inkl. 22 € Rabatt für Inhaber des Deutschlandtickets

Verbindliche Buchung

Premier Inn Düsseldorf City Friedrichstadt 

Zentral in der Nähe des Hauptbahnhofs gelegen, sind es vom Premier Inn Düsseldorf Friedrichstadt nur wenige Minuten bis zur Königsallee, der historischen Altstadt und dem Rheinufer. Die komfortablen Zimmer sorgen für einen erholsamen Aufenthalt.

  • 2x Übernachtung mit Frühstück im Premier Inn Düsseldorf City Friedrichstadt inkl. City Tax

  • 2x Abendessen (ohne Getränke)
  • ÖPNV Ticket für 3 Tage
  • Eintritt und Führung: K20, K21, Kunstpalast
  • Führung im ZERO-Haus
  • Architekturführung in Düsseldorf
  • durchgängige Kulturtours-Reiseleitung
  • Klimaschutzbeitrag über atmosfair in Höhe von 100% des CO2e-Ausstoßes des Landprogramms
  • Reiseschutz: Eine geeignete Reiseversicherung können Sie online abschließen unter: https://drp-kulturtours.de/lp/reiseschutz
  • Anreise: Gerne buchen wir die Bahnfahrt zu unseren vergünstigsten Reiseveranstaltertarifen (Touristik-Sparpreis)

Diese Reise ist grundsätzlich nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Sollten Sie in Ihrer Mobilität eingeschränkt sein, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit uns auf. Wir klären dann individuell, inwiefern eine Teilnahme für Sie an dieser Reise möglich ist. ARB des Reiseveranstalters als PDF

Darauf können Sie sich besonders freuen


Kö Bogen Kö Bogen © Matthias Pätzold

Medienhafen Düsseldorf

Die Umgestaltung des Düsseldorfer Hafens zum heutigen Medienhafen war vor allem eine Folge des wirtschaftlichen Strukturwandels seit den 1960er- und 1970er-Jahren. Wirtschaftlich galt der Hafen zunehmend als überdimensioniert; gleichzeitig rückte seine besondere Lage nahe der Düsseldorfer Innenstadt und direkt am Rhein stärker in den Fokus der Stadtplanung. Bereits ab 1969 entstanden erste Überlegungen, Teile des Hafens umzunutzen und neue Entwicklungsflächen für die wachsende Stadt zu schaffen.

Unter Einbeziehung erhaltener Bestandsbauten wurde der Hafen schrittweise umgewidmet. Insbesondere seit den 1990er-Jahren entwickelte sich hier eine rege Bautätigkeit und eine Vielzahl an Firmen der Medienlandschaft, die sich infolge des Booms der Privatisierung von Fernsehen und Rundfunk niederließen. Ehemalige Hafenflächen wurden zu modernen Büro- und Kulturstandorten umgestaltet; zudem entstanden in diesem Zusammenhang der Neubau des Landtags Nordrhein-Westfalen sowie der Rheinturm.

Prägend für die architektonische Entwicklung des Medienhafens wurde die Verbindung historischer Hafenarchitektur mit zeitgenössischen Neubauten internationaler Architekten. Neben Frank Gehry war auch David Chipperfield an der Umgestaltung des Hafengebiets beteiligt. Gemeinsam mit dem Architekturbüro Ingenhoven realisierte er die Kaistraße Studios. Ingenhoven wiederum war später am Bau des Kö-Bogen-II-Komplexes beteiligt.


Blaues Pferdchen Blaues Pferdchen © Wikimedia common

Franz Marc im K20

Der programmatische Titel „Auf der Suche nach einer besseren Welt“ der monografischen Schau zu Franz Marc passt in besonderer Weise in unsere Zeit. Das Tier ist im Sinne Marcs ein Zeichen von Ursprünglichkeit und Reinheit und unberührt von moderner Entfremdung; das Verhältnis zwischen Mensch, Tier und Natur erscheint geradezu unbelastet. Franz Marc, der gemeinsam mit Wassily Kandinsky zu den Mitbegründern des „Blauen Reiters“ zählt, gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts.

Deutschland Reisewissen und Informationen

Ortszeit
Mitteleuropäische Zeit
Währung
Euro (EUR). Bargeldabhebung sowie Zahlung mit Kredit- und EC-Karte möglich.
Sprache

Die Landessprache ist Deutsch.

Das Klima in Deutschland wird maßgeblich durch die Lage an der Westseite des Kontinents im Bereich der Westwindzone bestimmt. Mit den Westwinden wird häufig feuchte und aufgrund des warmen Golfstroms milde Meeresluft vom Atlantik herangeführt, so dass die Temperaturen in Deutschland vor allem im Winterhalbjahr höher sind, als es seine nördliche Position vermuten ließe. Der atlantische Einfluss nimmt innerhalb des Landes von West nach Ost ab. An den Küsten, dem dahinterliegenden Binnenland sowie bis in die Kölner Bucht dominiert so ein maritimer Klimatyp mit vergleichsweise geringen Temperaturunterschieden zwischen Sommer und Winter, während nach Südosten hin, vor allem im östlichen Bayern und in Ostdeutschland ein deutlicher kontinentaler Einfluss besteht mit wärmeren Sommern und kalten Wintern.

Die sonnigsten Regionen liegen an den nördlichen und südlichen Rändern des Landes. Spitzenreiter beim Sonnenschein sind die vorpommerschen Inseln Rügen und Usedom. Ebenfalls vergleichsweise sonnig ist die Hauptstadtregion Berlin und das angrenzende Brandenburg. Im Süden sind die sonnigsten Regionen der südliche Oberrhein etwa zwischen Karlsruhe und Lörrach, die Region Stuttgart und das bayerische Alpenvorland inkl. der Landeshauptstadt München.



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