Kunstreise nach Wien (BG)

Vielfalt der Donaumetropole Wien

Reise des Fördervereins der Berlinischen Galerie. Begleitet durch Dr. Ilka Voermann, Leitung der Grafischen Sammlung.

Auf dieser Reise in die Donaumetropole Wien spannen wir einen größeren kulturhistorischen Bogen – und gehen dabei auch auf die herausragende Stadtplanung aus der Feder Otto Wagners im späten 19. Jahrhundert und frühen 20. Jahrhundert ein.

Während einer Stadtführung und dem Besuch der Wiener Werkbundsiedlung entdecken Sie sowohl die „Wiener Melange“, die Stadt der Gleichzeitigkeit mit ihren mittelalterlichen Gassen, barocken Kirchen und modernen Bauten in direktem Kontakt, als auch Wiens städtebaulichen Weg aus der Kaiserzeit in die Moderne bis zur heutigen Gegenwart.

Ein Besuch in der Maria Lassnig Stiftung gibt Ihnen einen Vorgeschmack auf die für 2027 geplante Ausstellung in der Berlinischen Galerie und ein Ausflug ins nahe gelegene Klosterneuburg erlaubt Einblicke in eine der größten Privatsammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst in Österreich.

Aktuelle Ausstellungen in den bedeutenden Museen des Wiener Museumsquartiers (Leopold Museum und MUMOK) ergänzen diese Reise.

1.Tag: Anreise – Maria Lassnig – Kirche am Steinhof
Um 09:00 Uhr starten wir von Berlin und landen bereits Viertel nach 10 Uhr in der österreichischen Hauptstadt Wien. Nach einem stärkenden Mittagsimbiss erwartet uns als Startpunkt dieser Reise ein Besuch in der Maria Lassnig Stiftung.

Seit 2015 widmet sich die Maria Lassnig Stiftung dem umfassenden Œuvre einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts. Zentrale Aufgabe der 2001 von der Künstlerin gegründeten, gemeinnützigen Stiftung ist es, das Werk Maria Lassnigs langfristig zu sichern, ihr Schaffen der Öffentlichkeit näher zu bringen und das Verständnis dafür zu vertiefen. Wir erhalten während einer Führung Einblicke in die Schausammlung der Stiftung.

Nach einer halbstündigen Fahrt nach Penzing (im 14. Wiener Bezirk) erreichen wir im Anschluss mit Otto Wagners Kirche St. Leopold am Steinhof einen der bedeutendsten Bauten Wiens und zugleich die erste moderne Kirche Europas. Wagner nahm für den Kirchenbau Anleihen bei der europäischen Architekturgeschichte, von Byzanz über das Wiener Barock bis zum Klassizismus. Die Formensprache selbst ist jedoch von historischen Vorbildern vollkommen frei, das Ornament konsequent modern. Zu den künstlerischen Höhepunkten des weiträumigen und hellen Kirchenraums zählen die Glasmosaikfenster von Koloman Moser.

Am frühen Abend Rückfahrt zum Hotel, Zimmerbezug und gemeinsames Abendessen in einem ausgewählten Restaurant.

2. Tag: Architekturführung – KHM – Leopold Museum
Wir beginnen den Tag mit einem Stadtrundgang „Wiener Melange – Alt trifft Neu in der Wiener Innenstadt“.
Das Zentrum von Wien ist UNESCO Weltkulturerbe und damit eine besondere Herausforderung für die zeitgenössische Architektur, die mit vielfältigen Interventionen – in Baulücken und Innenräumen, unterirdisch und über den Dächern – in Dialog mit der Geschichte tritt und zur Lebendigkeit der City entscheidend beiträgt. Der Weg zu den zeitgenössischen Interventionen führt über einige der schönsten historischen Plätze und Straßen Wiens. Auch die Moderne hinterließ hier Zeugen der architektonischen Erneuerung wie die Postsparkasse von Otto Wagner oder das Haus am Michaelerplatz von Adolf Loos.

Nach der Mittagspause gehen wir zurück in der Zeit und besuchen im Kunsthistorischen Museum (KHM) mit der Wiener Hofjagd- und Rüstkammer eine der vielseitigsten und bestdokumentierten Sammlungen ihrer Art.
Hier erhalten wir einen besonderen Einblick durch eine exklusive Führung mit dem Kurator Rahul Kulka. 
Zu ihren Höhepunkten zählen der spätgotische Reiterharnisch Kaiser Maximilians I. von Lorenz Helmschmid, der Kinder-Faltenrockharnisch von Konrad Seusenhofer für den späteren Kaiser Karl V. und der Halbharnisch „alla romana“ von Filippo Negroli für Erzherzog Ferdinand II. von Tirol.

Unweit des KHM befindet sich mit dem Leopold Museum eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen österreichischer Kunst der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und der Moderne. Die Ausstellung „VERBORGENE MODERNE. Faszination des Okkulten um 1900“ thematisiert in Wien erstmals in einer großen Überblicksschau die Suche nach dem Neuen Menschen, ohne dass dunkle Aspekte des magischen Denkens ausgeklammert werden.
Der Abend steht zur freien Verfügung.

3. Tag: Albertina Klosterneuburg – Abramović – Secession
Nach dem Frühstück geht es vor die Tore Wiens in die zwischen Donau und Wienerwald gelegene Stadt Klosterneuburg. Hier befand sich bis 2016 mit dem für die Kunstsammlung des Unternehmerpaares Karlheinz und Agnes Essl errichteten Museum Essl eine der größten Privatsammlungen Österreichs.
Im Februar 2017 ging die Sammlung Essl als Dauerleihgabe in den Besitz der ALBERTINA über und wird im Rahmen von Ausstellungen in der Albertina Klosterneuburg wieder zugänglich gemacht. 
Die aktuelle Ausstellung „De Sculptura“ präsentiert ein Ausloten dessen, was das Thema Skulptur und Plastik heute in der Kunst und für das Museum bedeutet.

Zurück in Wien erwartet uns in der Albertina Modern mit Marina Abramović eine der wichtigsten zeitgenössischen Künstlerinnen, die mit ihren legendären Auftritten Kunstgeschichte geschrieben hat. Als Schwerpunkt der Präsentation werden über die gesamte Laufzeit täglich Reenactments der historischen Performances zu sehen sein. Die Performancekunst hat in Wien eine lange Tradition, mit dem Aktionismus als bekanntester Ausprägung.

Mit einem Besuch der Wiener Secession beenden wir den heutigen Tag. Die Wiener Secession ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst, das in der Geschichte der Moderne einzigartig ist. Hier verbindet sich ein aktuelles, in die Zukunft gerichtetes Ausstellungsprogramm mit einem Bau, dessen Architektur ikonisch für die Aufbruchsstimmung um 1900 steht. Seine Architektur ist so jung geblieben, dass sie in ihrer Funktionalität und ästhetischen Eleganz auch heute hervorragende Bedingungen für die Kunst- und Ausstel-lungspraxis bietet.
Gemeinsames Abendessen.

4. Tag: Werkbundsiedlung – MUMOK – Heimreise
Nach dem Frühstück verlassen wir nochmals den 1. Bezirk und fahren hinaus nach Lainz. Hier befindet sich mit der Werkbundsiedlung eine 1932 eröffnete Musterhaussiedlung der Moderne.

Eingeladen waren international renommierte Architekt*innen wie Gerrit Rietveld, Richard Neutra, Adolf Loos, Josef Hoffmann oder Margarethe Schütte-Lihotzky, um ihre Vision des „neuen Wohnens“ zu entwerfen.

Während eines geführten Rundgangs lernen wir die seinerzeit als „größte Bauausstellung Europas“ bezeichnete Siedlung kennen, die damals schon 100.000 Besucher angelockt hat.

Zum Abschluss lädt uns das MUMOK – Museum moderner Kunst zu einer Ausstellung ein, welche die Klassische Moderne mit der Gegenwart und die 1920er- mit den 2020er-Jahren verknüpft. „Die Welt von morgen wird eine weitere Gegenwart gewesen sein“ zeigt fünf raumgreifende Installa-tionen, die durch das gemeinsame Interesse der beteiligten Künstler*innen an Fragen der Zeit miteinander verbunden sind.

Am späten Nachmittag Transfer zum Flughafen.
Abflug in Wien 19:10 Uhr – Ankunft in Berlin 20:20 Uhr.

- Änderungen im Reiseablauf vorbehalten -

Teilnehmerzahl: min. 15 / max. 25 Personen
Bei Unterschreiten der Mindestteilnehmerzahl kann der Reiseveranstalter bis 30 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten.

Nach Buchungsabschluss ist eine Anzahlung in Höhe von 25 Prozent des Reisepreises zu leisten. Der Restbetrag wird 28 Tage vor Reisebeginn fällig.


Diese Reise ist nicht mehr buchbar / es gibt noch keine Folgetermine. Möchten Sie auf dem Laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!

4* Hotel Der Wilhelmshof

Einzigartig ist Ihre Unterkunft, das Hotel „Der Wilhelmshof“. Gemeinsam mit den Wiener Künstlern Ty Waltinger und Andreas Reimann präsentiert sich das familiengeführte Designhotel auf ungewohnte Weise: die Künstler stellen ihre Werke nicht einfach aus, sondern gestalten ganze Räume und betten ihre Werke in den Raum ein. Aus diesem ganzheitlichen Zugang entstand ein Haus voller Poesie, detailverliebt und faszinierend, das inzwischen zu einem Gesamtkunstwerk gereift ist.

Der Wilhelmshof fühlt sich schon seit Jahren nachhaltigem Wirtschaften verpflichtet. Schonung von Ressourcen ist ebenso selbstverständlich wie soziales Engagement und ein achtsamer Umgang mit PartnerInnen und MitarbeiterInnen. Zeichen dieses Engagements sind das Österreichische Umweltzeichen für Tourismus und das Europäische Ecolabel, aber auch die Solaranlage (die größte Anlage der Wiener Hotellerie) und verschiedene Partnerschaften mit Hilfsorganisationen.

Alle Zimmer sind Nichtraucherzimmer und beinhalten eine saisonale Klimaanlage, Kostenloses WLAN, Minibar, Safe, Sat-TV (HD-LED) mit Radio, Telefon, Badezimmer mit Dusche oder Badewanne, WC, Fön, Fußbodenheizung.

  • Flüge Berlin – Wien / Wien – Berlin (Economy, inkl. 1x Aufgabegepäck, Handgepäck)
  • Transfers und alle Fahrten in Wien mit dem ÖPNV (S-Bahn, Tram, Bus)
  • 3x ÜN/F in Wien im 4* Hotel Der Wilhelmshof (Deluxe-Doppelzimmer zur Doppel-/Einzelnutzung)
  • City-Tax Wien
  • 3x Mittagsimbiss inkl. Getränke
  • 2x Abendessen in ausgesuchten Restaurants (ohne Getränke)
  • Architekturführung „Wiener Melange“
  • Eintritt und Führung Maria Lassnig Stiftung
  • Eintritt und Führung Kirche am Steinhof
  • Eintritt und Führung Rüstkammer im KHM
  • Eintritt und Führung Leopold Museum
  • Eintritt und Führung Albertina Klosterneuburg
  • Eintritt und Führung Albertina Modern

  • Eintritt und Führung MUMOK
  • Geführter Rundgang durch die Werkbundsiedlung
  • Eintritt Wiener Secession

  • QuietVox Tourguide-System
  • 100% CO2-Ausgleich der Flüge und des Landprogramms über atmosfair

  • Reisebegleitung durch Dr. Ilka Voermann und Rosa Marie Wesle

Diese Reise ist grundsätzlich nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Sollten Sie in Ihrer Mobilität eingeschränkt sein, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit uns auf. Wir klären dann individuell, inwiefern eine Teilnahme für Sie an dieser Reise möglich ist. ARB des Reiseveranstalters als PDF

Darauf können Sie sich besonders freuen


Maria Lassnig in ihrem Studio in Wien Maria Lassnig in ihrem Studio in Wien. Selbstporträt, aufgenommen zwischen 2001 und 2004. © Maria Lassnig Stiftung

Maria Lassnig Stiftung

Seit 2015 widmet sich die Maria Lassnig Stiftung dem umfassenden Œuvre einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts. Zentrale Aufgabe der 2001 von der Künstlerin gegründeten, gemeinnützigen Stiftung ist es, das Werk Maria Lassnigs langfristig zu sichern, ihr Schaffen der Öffentlichkeit näher zu bringen und das Verständnis dafür zu vertiefen. Wir erhalten während einer Führung Einblicke in die Schausammlung der Stiftung.

Die Postsparkasse von Otto Wagner in Wien Fassaden-Detail der Postsparkasse von Otto Wagner © Thomas Ledl, CC BY-SA 4.0

Stadtrundgang „Wiener Melange"

Das Zentrum von Wien ist UNESCO Weltkulturerbe und damit eine besondere Herausforderung für die zeitgenössische Architektur, die mit vielfältigen Interventionen – in Baulücken und Innenräumen, unterirdisch und über den Dächern – in Dialog mit der Geschichte tritt und zur Lebendigkeit der City entscheidend beiträgt. Der Weg zu den zeitgenössischen Interventionen führt über einige der schönsten historischen Plätze und Straßen Wiens. Auch die Moderne hinterließ hier Zeugen der architektonischen Erneuerung wie die Postsparkasse von Otto Wagner oder das Haus am Michaelerplatz von Adolf Loos.

Blick in die Rüstkammer des KHM Blick in die Rüstkammer des KHM © KHM, Wien

Rüstkammer des KHM

Mit der Wiener Hofjagd- und Rüstkammer beherbergt das Kunsthistorische Museum (KHM) eine der vielseitigsten und bestdokumentierten Sammlungen ihrer Art. Sie vereint Objekte von höchstem Rang aus mehr als tausend Jahren.

Zu ihren Höhepunkten zählen der spätgotische Reiterharnisch Kaiser Maximilians I. von Lorenz Helmschmid, der Kinder-Faltenrockharnisch von Konrad Seusenhofer für den späteren Kaiser Karl V. und der Halbharnisch „alla romana“ von Filippo Negroli für Erzherzog Ferdinand II. von Tirol.


Österreich Reisewissen und Informationen

Ortszeit
Mitteleuropäische Zeit (keine Zeitverschiebung)
Währung
Euro (EUR). Bargeldabhebung sowie Zahlung mit Kredit- und EC-Karte möglich.
Sprache

Die Landessprache ist Deutsch.

Österreich fällt in den Übergangsbereich vom atlantischen zum kontinentalen Klima. Das atlantische Klima steht kühle Sommer und relativ milde Winter. Entgegen steht das Kontinentalklima für heiße Sommer und kalte Winter. Der Süden Österreichs wird durch mediterrane Strömungen beeinflusst.

In weiten Teilen Österreichs wehen die Winde aus westlicher bis nordwestlicher Richtung, wodurch es zum Nordstau bei den Nördlichen Kalkalpen und der Zentralalpen kommt und sich dort dadurch eine Wetterscheide bildet. An der windzugewandten Seite herrscht ergiebiger Steigungsregen und an der abgewandten Seite sinkt die trockenere Luftmasse ab, erwärmt sich und die Wolken lössen sich auf. Daher regnet es in den inneralpinen Längstäler und Beckenlagen wesentlich weniger, als Im nördlichen Alpenvorland.

Der Januar gilt als der kälteste Monat in Österreich. Im März hingegen kann man schon Temperaturen um die 13°C und im April und Mai bereits15 bis 20°C erleben.
Generell ist der Sommer in Österreich mild bis heiß. Im August wird es hingegen schon wieder milder mit hoher Luftfeuchtigkeit. Mild und warm kann der Herbst in Österreich ausfallen, mit Temperaturen bis zu 20°C. Ab November wird es dann aber deutlich kälter..

Die österreichische Küche zeigt Einflüsse aus allen Regionen der k. u.k. Monarchie, insbesondere aus Ungarn, Böhmen und Norditalien, aber auch aus Frankreich. Gerichte und Zubereitungsarten wurden von dort übernommen, integriert und angepasst. Als Beispiel sei hier das Gulasch genannt. International bekannt ist die österreichische Küche vor allem für ihre Mehlspeisen wie Kaiserschmarrn sowie für Tafelspitz und Wiener Schnitzel.

Das Versorgungsniveau in Österreich ist gut.
Es besteht in Österreich für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.

Empfehlung: Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Krankenversicherung ab, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden (z. B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken).

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit Reisepass oder Personalausweis möglich. Das Reisedokument muss bis zum Ende der Reise gültig sein.

Schweizer Staatsangehörige wenden sich bitte an die entsprechende Landesvertretung in der Schweiz für weitere Informationen zur Einreise.


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