Madrid mit der Bahn

Große Museen und Aperitif auf der Plaza Mayor

Avignon und Ávila, Papstpalast und Prado. Die Reise verbindet große Kunst, historische Königsstädte, mediterranes Flair und den Charme des langsamen Reisens.

Mit der Bahn fahren wir über Südfrankreich nach Madrid. In der spanischen Hauptstadt bleiben wir ganze fünf Nächte, so dass wir nicht nur die großen Museen – Prado, Reina Sofia, Thyssen Bornemisza – in Ruhe besuchen können, sondern auch Zeit für Ausflüge in die mittelalterlichen Königsstädte Ávila, Segovia und Toledo haben.

Bei der Hin- und Rückreise machen wir jeweils für zwei Nächte Zwischenstation in Avignon bzw. Montpellier. In den beiden sehr unterschiedlichen, auf ihre ganz eigene Art sehr attraktiven südfranzösischen Städte, steht uns also jeweils ein ganzer Tag zur Verfügung. Freuen Sie sich dort auf eine Mischung aus geschichtsträchtigen Gemäuern, gewagter Architektur, moderner Sammlerleidenschaft und schmackhafter Küche.

Für die Etappe nach Madrid nutzen wir den spanischen Hochgeschwindigkeitszug, der Südfrankreich mit dem Zentrum der iberischen Halbinsel verbindet.

Die Museen Madrids sind für sich genommen ein erstklassiges Kulturreiseziel: Im Prado hängt eine unglaubliche Fülle an Schätzen vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert, das Museo Reina Sofia wiederum beherbergt Schlüsselwerke von Pablo Picasso, Salvador Dalí, Joan Miró, Antoni Tàpies – darunter das berühmte Antikriegsbild Guernica. Das in einer Stadt, die vor Lebensfreude nur so brummt. Ein Aperitif oder ein paar Tapas auf der quirligen und prachtvollen Plaza Mayor ist ein Muss.

Ganz in der Nähe der spanischen Metropole befinden sich zudem drei Städte, die nicht nur für die Geschichte des Landes prägend waren, sondern mit ihren mittelalterlichen Gassen, historischen Gebäuden sowie charmanten Bars, Cafés und Geschäften zu den schönsten des Landes zählen: Ávila, Segovia, Toledo.

Die Höhepunkte im Überblick:

  • Museen in Madrid: Prado, Reina Sofia, Thyssen Bornemisza
  • Entspannte Anreise mit der Bahn inkl. Zwischenstopps in Südfrankreich
  • Avignon mit Papstpalast und moderner Kunst
  • Spanische Königsstädte: Ávila, Segovia, Toledo
  • Genießen auf der Plaza Mayor
  • Antigone: Gewagte Stadtentwicklung in Montpellier
  • Köstliche französische und spanische Küche

Für alle Details lesen Sie bitte den Reiseverlauf weiter unten.


1. Tag (Di. 12.10.): Mit dem TGV nach Avignon

Von Ihrem Heimatbahnhof geht es zunächst nach Karlsruhe, wo wir uns am frühen Mittag treffen. Bei einem gemütlichen Imbiss im Gasthof direkt gegenüber dem Karlsruher Hauptbahnhof lernen wir uns kennen.

Ab Karlsruhe, kurz nach 15 Uhr, bringt uns dann der TGV direkt nach Südfrankreich. Avignon erreichen wir am Abend. Zimmerbezug für 2 Nächte.

Hinweis: Um die Anreise für Sie – je nach Herkunft – noch entspannter zu gestalten, bieten wir gerne eine Vorabübernachtung in Karlsruhe an.

Für Gäste aus Mannheim bzw. Frankfurt gilt wiederum: Alternativ ist auch eine direkte Fahrt mit dem TGV ab Mannheim oder Frankfurt möglich – ohne Aufenthalt und Mittagessen in Karlsruhe. In diesem Fall reduziert sich der Reisepreis um 30 €.

2. Tag (Mi. 13.10.): Avignon mit Papstpalast und moderner Kunst

„Sur le pont“ und so weiter… Natürlich darf bei einem Aufenthalt in Avignon der Besuch auf der berühmten Brücke nicht fehlen, die im 17. Jahrhundert infolge massiver Flutschäden ihre Funktion verlor und als berühmter Torso erhalten blieb. Gemeinsam mit dem Papstpalast zählt sie seit 1995 zum Unesco-Welterbe, das wir im Rahmen einer Stadtführung erkunden werden.

Wir durchstreifen die engen verwinkelte Gassen und historischen Plätze der mittelalterlichen Altstadt. Der Papstpalast aus dem 14. Jahrhundert gilt als der größte gotische Palast überhaupt. Hier residierten von 1309 bis 1377 die Päpste, weil Rom zu dieser Zeit politisch instabil war und der mächtige französische König im Jahr 1305 mit Clemens V einen Landsmann als Oberhaupt der Kirche durchsetzen konnte.

Am Nachmittag erkunden wir dann – je nach aktuellem Programm – die Collection Lambert bzw. das Kunstzentrum Le Grenier à Sel. Die Collection Lambert umfasst herausragende Werke der Kunst seit den 1960er-Jahren, darunter Arbeiten von Basquiat, Sol LeWitt, Nan Goldin, und präsentiert wechselnde Ausstellungen. Für die Sammlung wurden zwei prachtvolle Bürgerhäuser aus dem 18. Jahrhundert im Zentrum der Stadt hergerichtet. Das ehemalige Salzlager Le Grenier à Sel wiederum ist ein multidisziplinärer Ort für Bildende und Darstellende Kunst.

Zwischendurch bleibt natürlich Zeit für den ein oder anderen Café crème bzw. Pastis, bevor wir uns am Abend über ein gemeinsames provenzalisches Abendessen erfreuen können.

3. Tag (Do. 14.10.): Direkter Zug nach Madrid – ein Bahnhof wie ein Gewächshaus

Am nächsten Tag bringt uns ein direkter Hochgeschwindigkeitszug von Avignon nach Madrid. Der Zug bedient wichtige Städte der Provence und des Languedoc. Dann schlängelt er sich durch eine Lagunenlandschaft direkt am Mittelmeer, wo gute Chancen bestehen Flamingos zu sichten. Hinter Perpignan nimmt er Fahrt auf und durchquert die Pyrenäen im 8,3 Kilometer langen Tunnel del Pertús, der Teil der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Frankreich nach Barcelona und weiter nach Madrid ist.

Den Bahnhof Madrid-Puerta de Atocha erreichen wir am Nachmittag. Dieser Bahnhof findet sich regelmäßig in Hitlisten à la „die schönsten Bahnhöfe der Welt“ wieder. Grund hierfür ist nicht nur die historische Architektur, sondern auch die üppige Gartenlandschaft im Inneren: Bei einer umfassenden Modernisierung wurde die historische Bahnhofshalle mit ihrem filigranen Eisen- und Glasdach in einen tropischen Garten mit Palmen und exotischen Pflanzen verwandelt. Dort, wo einst stählerne Räder über die Schienen quietschten, befindet sich heute ein einzigartiger Service- und Aufenthaltsbereich. Die eigentlichen Bahnsteige sind heute nebenan.

Mit der Metro fahren wir weiter zum Hotel. Zimmerbezug für die nächsten 5 Nächte. Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es für einen ersten Rundgang ins historische Zentrum der spanischen Hauptstadt. Die Altstadt, die Plaza Mayor, die Puerta del Sol und der Mercado San Miguel stehen auf dem Programm. Bevor wir für unser „Ankunftsessen“ ein typisches Restaurant aufsuchen, werfen wir noch einen Blick auf die Kathedrale La Almudena sowie den Königspalast.

4. Tag (Fr. 15.10.): Prado und Reina Sofia

Nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir zu einer Führung durch den Prado auf, das wohl bedeutendste Kunstmuseum Spaniens – und eines der größten und wichtigsten der Welt. Dass man hier die beste Sammlung spanischer Malerei antrifft, ist wenig überraschend. Aber auch holländische und flämische Meister (Rubens, Rembrandt und vor allem Hieronymus Bosch) sowie Botticelli, Caravaggio, Dürer etc. sind bestens vertreten.

Nach der Führung zu den wichtigsten Höhepunkten haben Sie für den ganzen Nachmittag Zeit zur freien Verfügung. Entweder vertiefen Sie den Museumsbesuch individuell oder durchstreifen die turbulente Innenstadt der Metropole – oder beides.

Am Abend dann Gelegenheit zum Besuch des Museo Reina Sofia, das freitags bis 21 Uhr geöffnet ist. Hier befindet sich Picassos Antikriegsbild Guernica sowie zig Werke von Joan Miró, Juan Gris, Salvador Dalí, Antoni Tàpies, Eduardo Chillida etc. Auch eine Version des Triadischen Balletts von Oskar Schlemmer ist vertreten.

Auch architektonisch ist das Museum eine Offenbarung: Die strenge, klassizistische Fassade eines historischen Krankenhauses aus dem 18. Jahrhundert wird aufgelockert durch die beiden gläsernen Außentürme mit den Aufzügen. Und auf der Rückseite setzt ein Erweiterungsbau des französischen Architekten Jean Nouvel mit einer großen, geometrischen Dachkonstruktion einen markanten Kontrast zur historischen Bausubstanz.

5. Tag (Sa. 16.10.): Königsstädte Ávila und Segovia

Mit dem Charterbus geht es heute über bzw. durch die mehr als zweitausend Meter hohe Sierra de Gredos, dem oft schneebedeckten Gebirgszug nördlich von Madrid. Ziel des Vormittags ist Ávila, eine der eindrucksvollsten historischen Städte Spaniens.  Im Mittelalter spielte Ávila eine wichtige Rolle für die kastilischen Könige und die Reconquista. Die Stadt liegt auf einer Hochebene rund tausend Meter über dem Meeresspiegel. Die nahezu vollständig erhaltene mittelalterliche Stadtmauer, die zahlreichen Türmen und Tore verleihen der Stadt einen ganz besonderen Charme.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen Weiterfahrt nach Segovia, das genauso wie Ávila Teil des Unesco-Welterbes ist. Dort prägt ein gewaltiges römisches Aquädukt aus dem 2. Jahrhundert mit seinen mächtigen Granitbögen das Stadtbild – neben dem märchenhaften Alcázar, der Walt Disney angeblich zu dem Schloss im Zeichentrickfilm Schneewittchen und die sieben Zwerge inspiriert haben soll. Historisch bedeutsamer ist jedoch die Tatsache, dass der Alcázar einst Residenz der kastilischen Könige war, weswegen auch Segovia als Königsstadt gilt.

Am späten Nachmittag Rückfahrt nach Madrid, Abend dort zur freien Verfügung.

6. Tag (So. 17.10.): Weiter im „Goldenen Dreieck“: Museo Thyssen Bornemisza

Heute Vormittag besuchen wir das Museo Thyssen Bornemisza. Es ist mit dem Prado und dem Reina Sofia das dritte große Kunstmuseum Madrids, die auch als „Goldenes Dreieck der Kunst“ gelten. Die Sammlung dieses Kunsttempels geht auf die deutsch-ungarische Familie Thyssen-Bornemisza zurück und umfasst neben Werken aus dem Mittelalter, der Renaissance und dem Barock auch Schätze des Impressionismus, Expressionismus und der Kunst nach 1945. Das Museum befindet sich im historischen Palacio de Villahermosa und bietet damit auch architektonisch einen besonderen Rahmen.

Der Nachmittag steht erneut zur freien Verfügung – und falls die Sanierung des Museo Sorolla bis zum Reisetermin abgeschlossen ist, nutzen wir die Gelegenheit, diesen wichtigen Vertreter des spanischen Impressionismus kennen zu lernen.

7. Tag (Mo. 18.10.): Noch eine Königsstadt: Toledo

Heute geht es nach Toledo, die geschichtsträchtige Stadt im Südwesten von Madrid. Die auf einem Hügel über dem Fluss Tajo gelegene Altstadt ist reich an christlichen, jüdischen und auch muslimischen Spuren, weswegen Toledo als „Stadt der drei Kulturen“ bezeichnet wird. Nach der Eroberung durch die Mauren im Jahr 711 entwickelte sich Toledo zu einem wichtigen Zentrum von Wissenschaft, Handel und Kultur. Der maurische Einfluss ist im Stadtbild nicht zu übersehen: verwinkelte Gassen, geometrische Ornamente, dekorative Stuckarbeiten...

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Toledos gehören die imposante Kathedrale mit Meisterwerken von El Greco, Titian, Caravaggio, Van Dyck und Goya. Die engen Gassen, die historischen Gebäude und die Lage über dem Tajo verleihen der Unesco-Welterbestadt eine besondere, fast zeitlose Atmosphäre.

Am Nachmittag Rückfahrt nach Madrid und gemeinsames Abendessen in einem Restaurant.

8. Tag (Di. 19.10.): Adios Madrid, Bienvenue Montpellier

Der direkte Schnellzug von Madrid nach Frankreich fährt gegen Mittag. Am Vormittag bleibt somit noch etwas Zeit für einen individuellen Bummel durch die Stadt.

Mit dem Zug geht es nun zurück nach Südfrankreich, wo wir am Abend Montpellier erreichen. Zimmerbezug im charmanten 4-Sterne-Hotel Oceania Le Metropole für 2 Nächte. Gemeinsames Abendessen.

9. Tag (Mi. 20.10.): Art Brut und brutale Stadtplanung

Dieses Mal widmen wir uns in Montpellier den Kunstmuseen: dem Musée Fabre mit seiner Sammlung – Delacroix, Courbet und Degas – und dem Musée Art Brut, das sich jener Kunst annimmt, die sich jenseits der etablierten Kunstakademien und Kunstmärkte entwickelt hat, häufig von Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Am Nachmittag bleibt Zeit für einen Bummel durch das außergewöhnliche Neubauviertel Antigone. Es entstand ab den 1980er-Jahren nach Plänen des katalanischen Architekten Ricardo Bofill – und stellt die Neuinterpretation einer monumentalen Stadt nach antikem, griechisch-römischem Vorbild dar. Charakteristisch sind große Plätze, Kolonnaden und geometrische Formen aus hellem Stein und Beton. In Deutschland wäre diese Form des Neo-Klassizismus und die sich daraus ergebende wuchtige und streng symmetrische Architektur undenkbar, denn dem Gast aus Germanien kommen angesichts der Monumentalität unweigerlich die Entwürfe und Beispiele des NS-Architekten Albert Speer in den Sinn.

Unbeeindruckt davon ist Antigone ein funktionierendes und beliebtes Viertel in direkter Nachbarschaft zum historischen Zentrum Montpelliers. Und am östlichen Ende, am anderen Ufer des Flusses Lez, brechen dann postmoderne und dekonstruktivistische Bauten das merkwürdig historisierende Stadtbild. Eine Augenweide hierbei ist der L’Arbre Blanc, ein rundes Apartment-Hochhaus mit rhythmisch vorgesetzten Balkonen, die tatsächlich den Eindruck eines weiß belaubten Baumes vermitteln.

Am Abend gemeinsames Abschieds-Diner.

10. Tag (Do. 21.10.): Mittagsimbiss in Straßburg, Heimreise

Wir nehmen den frühen TGV nach Strasbourg, das wir gegen Mittag erreichen. Hier bleibt uns noch Zeit für ein Mittagessen in einem typisch elsässischen Restaurant, bevor Sie in den Zug für die Rückfahrt in Richtung Ihres Heimatbahnhofs einsteigen.

Teilnehmerzahl: min. 9 / max. 16 Personen
Bei Unterschreiten der Mindestteilnehmerzahl kann der Reiseveranstalter bis 30 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten.

Nach Buchungsabschluss ist eine Anzahlung in Höhe von 20 Prozent des Reisepreises zu leisten. Der Restbetrag wird 28 Tage vor Reisebeginn fällig.

Zimmer Preis Bemerkung
Einzelzimmer 4.444 €
Doppelzimmer 3.795 €

Verbindliche Buchung
  • 2x Übernachtung in Avignon
  • Stadtführungen: Avignon, Madrid, Ávila, Segovia, Toledo
  • 5x Übernachtung im 3-Sterne-Hotel Ganivet in Madrid
  • 2x Übernachtung im 4-Sterne-Hotel Oceania Le Metropole Montpellier
  • 8x Frühstück in den genannten Hotels
  • 5x Abendessen (ohne Getränke)
  • 4x Mittagessen (ohne Getränke)
  • Bahnfahrt 2. Kl. Deutschland (Heimatbahnhof) - Avignon - Madrid - Montpellier - Heimatbahnhof
  • Ausflüge nach Ávila, Segovia, Toledo im klimatisierten Reisebus
  • Eintritt und Führung: Prado, Museo Thyssen Bornemisza, Brücke und Papstpalast Avignon, Kathedrale und Stadtmauer Ávila, Kathedrale Segovia, Kathedrale und Santo Tomé Kirche Toledo
  • Eintritt: Collection Lambert / Kunstzentrum Le Grenier à Sel in Avignon, Museo Reina Sofia Madrid, Musée Fabre Montpellier, Musée d'Art brut Montpellier
  • ÖPNV-Tickets in Avignon und Madrid
  • durchgängige Kulturtours-Reiseleitung ab Karlsruhe / bis Strasbourg
  • Reiseversicherung: Wir empfehlen eine Reiserücktrittversicherung, die Sie unkompliziert unter reiseschutz.kulturtours.de buchen können.

  • Bahnfahrt 1. Kl.: auf Anfrage und nach Verfügbarkeit

Diese Reise ist grundsätzlich nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Sollten Sie in Ihrer Mobilität eingeschränkt sein, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit uns auf. Wir klären dann individuell, inwiefern eine Teilnahme für Sie an dieser Reise möglich ist. ARB des Reiseveranstalters als PDF

Darauf können Sie sich besonders freuen

Jamón, Jamón Jamón, Jamón © Harald Kother

Leckere iberische Kost

Egal ob, Käse, Schinken, Oliven oder Wein: Freuen Sie sich auf hervorragende spanische Köstlichkeiten, die Ihnen in Restaurants und Bars serviert werden. Ein Klassiker sind die Tapas: kleine Häppchen, die in Cafés und Bars zum Aperitif bzw. (ersten) Glas Bier oder Wein gereicht werden. Wer von Bar zu Bar zieht, kann sich auf diese Art und Weise satt essen.
Alternativ bieten natürlich auch die diversen Restaurants hervorragende Kost. Die Spanier mögen es dabei gerne auch mal rustikal - mit einer riesigen Auswahl an luftgetrocknetem Schinken, so wie in der Bodega auf dem Foto zu sehen.
Übrigens: Serrano-Schinken ist in Spanien die Billig-Variante. Feinschmecker schwören auf den Jamón Ibérico.

Juan Gris Juan Gris © Museo Reina Sofia

Spanische Kunst vom Feinsten

Diego Velázquez, El Greco, Goya, Pablo Picasso, Juan Gris, Joan Miró, Salvador Dalí, Eduardo Chillida - diese Liste der großen, aus Spanien stammenden oder dort wirkenden Künstler ließe sich noch lange weiterführen. Auf dieser Reise lernen Sie einige davon mit wichtigen Hauptwerken näher kennen.

Plaza Mayor Plaza Mayor © Carlos Delgado CC BY-SA 3.0

Flanieren auf Plätzen

Madrid ist die Stadt der Plätze. Der berühmteste davon ist die Plaza Mayor im Herzen des historischen Zentrums, noch von den Habsburgern errichtet. Rundherum gibt es zahlreiche Cafés, Bars und Restaurants, so dass man das großartige Flair bei einem Cortado, einem Aperitif und ein paar Tapas ganz entspannt genießen kann.
Im die Ecke befindet sich zudem das Literaturviertel Barrio de las Letras mit charmanten Altbauhäusern.

Spanien Reisewissen und Informationen

Ortszeit
Mitteleuropäische Zeit (keine Zeitverschiebung)
Währung
Euro (EUR). Bargeldabhebung sowie Zahlung mit Kredit- und EC-Karte möglich.
Sprache

Offizielle Landessprache ist Kastilisch. Daneben existieren weitere regionale Amtssprachen: Gallego (Galizisch), Catalán (Katalanisch) und Vasco (Baskisch). Mit Englisch können Sie sich meist gut verständigen.

Spanien ist dank seiner geographischen Lage durch verschiedene Klimazonen geprägt.
In den Bergen herrscht raues Gebirgsklima mit kalten und schneereichen Wintern und kühlen Sommern.
Am Atlantik fallen die größten Niederschlagsmengen des Landes. Im Sommer bleibt es eher kühl, im Winter mild.
Im kontinental geprägten Zentralspanien sind die Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter größer. Im Norden Zentralspaniens können in den kalten Wintern große Schneemengen fallen. Im Sommer ist es dagegen meist sehr warm und trocken.
Weiter Richtung Süden setzt sich immer mehr das mediterrane Klima durch. Vor allem an der Mittelmeerküste und auf den Balearen fallen die Winter sehr mild aus und in den Sommern liegen die durchschnittlichen Maximaltemperaturen um 30 Grad. Die größten Niederschlagsmengen gehen im Herbst nieder.

Katalonien: Neben den bekannten spanischen Gerichten wie Allioli, Paella, Tapas und Crema Katalana gibt es vieles, was es neu zu entdecken gibt. Eine hervorragende Vorspeise ist zum Beispiel Escalivada– eine Art Gemüsesalat aus Grillgemüse. Probieren können Sie auch den Recuit de drap - traditionell hergestellter Frischkäse aus Ziegen- oder Schafsmilch mit Honig. Auf dem Markt in Girona können Sie die Botifarra dolça probieren. Die “süße Wurst” wird nur dort hergestellt. Oft im Angebot sieht man auch die Arròs negre – eine Art schwarze Paella mit Meeresfrüchten. Über dem Holzfeuer wird eine andere Spezialität zubereitet: Calçots sind große Frühlingszwiebeln die nach dem Grillen mit der Hand gegessen werden. Die äußeren Blätter werden abgestreift, danach wird das zarte Innere in eine pikante Soße getunkt.

Soweit dringend erforderlich besteht in Spanien für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.

Empfehlung: Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Krankenversicherung ab, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden (z. B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken).

Die Einreise ist für deutsche und österreichische Staatsangehörige mit Reisepass oder Personalausweis möglich. Das Reisedokument muss bis zum Ende der Reise gültig sein.

Schweizer Staatsangehörige wenden sich bitte an die entsprechende Landesvertretung in der Schweiz für weitere Informationen zur Einreise.

Frankreich Reisewissen und Informationen

Ortszeit
Mitteleuropäische Zeit (keine Zeitverschiebung)
Währung
Euro (EUR). Bargeldabhebung sowie Zahlung mit Kredit- und EC-Karte möglich.
Sprache

Landessprache ist Französich, mit verschiedenen Regionalsprachen, wie z.B. Baskisch, Bretonisch, Korsisch, Flämisch u.a. Unsere Guides sprechen allerdings alle auch Deutsch.

Frankreich profitiert von einem gemäßigten, angenehmen Klima.
Es finden sich folgende Klimazonen:

  • Nordwesten (Nord-Pas de Calais, Normandie, Bretagne): gemäßigtes maritimes Klima mit milden Wintern und mäßig warmen Sommern
  • Nordosten (Elsass, Lothringen): kontinentales Klima, die Sommer sind relativ warm, im Winter fällt v.a. in den Vogesen Schnee
  • Westen (Atlantikküste): ozeanisch gemäßigtes Klima (Winter feucht und kühl, Sommer feucht und warm)
  • Osten und Zentrum: kontinentales Klima mit strengen Wintern und heißen Sommern
  • Süden/Südosten (Provence, Côte d'Azur): mediterranes Klima mit milden Wintern (Niederschläge von Oktober bis April) und sehr heißen und trockenen Sommern
  • Gebirgsklima (in Regionen ab 600-800m über dem Meeresspiegel) mit häufigen Niederschlägen und drei bis sechs Monaten Schnee im Jahr

Frankreich gilt als ein Land der Weine und des Käses, von dem es mehr als 400 Sorten gibt. Die französischen Saucenarten Béchamelsauce, Sauce béarnaise, Sauce Hollandaise, Mayonnaise und Remoulade sind neben anderen von der internationalen gehobenen Küche übernommen worden. Das Stangenweißbrot Baguette ist im Ausland geradezu ein nationales Symbol der Franzosen geworden. Es wird in verschiedenen Größen als „Ficelle“, als „Baguette“ und als dicke „Flûte“ angeboten. Die Standardbrote hatten bis 1986 einen staatlich fixierten Preis, die zahlreichen Spezialbrote waren davon ausgenommen.

Regionalküchen

Die Normandie im Nordwesten ist eine Region der Milchwirtschaft und der Apfelplantagen. Die Verwendung von Kalbfleisch, dicken Rahmsaucen, der reichliche Einsatz von Butter und das Getränk Calvados sind hier typisch. Als Dessert gibt es oft flache Apfelkuchen und kräftigen Käse aus der Region wie Camembert, Livarot oder Pont-l’Évêque.

In der benachbarten Bretagne versalzen kräftige Meereswinde die Weiden. Auf den Salzwiesen der Départements Côtes d'Armor und Ille-et-Vilaine werden Lämmer gezüchtet, deren Fleisch einen typischen, mit pré-salé bezeichneten Salzgeschmack hat. Meeresfrüchte, vor allem Belon-Austern, diverse Krebssorten (tourteau, araignée de mer, crabes) und Hummer sind Spezialitäten der Bretagne, außerdem Crêpes und Galettes. Von den Gemüsen genießen die bretonischen Artischocken einen besonderen Ruf.

Weiter südlich liegt das Périgord, die Gegend der Gänse und der Trüffel. Foie gras (Enten- oder Gänsestopfleber) und „confit d’oie“ (in ihrem eigenen Fett gegarte und so konservierte Gänseteile) werden hier erzeugt.

Im Süden Frankreichs gibt es eine mediterrane Küche, aber im Binnenland wird eher deftig gekocht. So ist eine der Spezialitäten des Languedoc das Cassoulet, ein kräftiger Eintopf aus weißen Bohnen, Kräutern, Speck und Fleisch.

Die Küche der Provence kennzeichnet der Einsatz vieler aromatischer Kräuter, Tomaten, Gemüsepaprika, Auberginen und die großzügige Verwendung von Knoblauch und Olivenöl; ein mittlerweile weltweit bekanntes provenzalisches Gericht ist die Ratatouille. Die berühmte Bouillabaisse, ein Fischeintopf aus Marseille, basiert vermutlich auf einem griechischen Rezept (Marseille wurde von Griechen gegründet) und wird mit Rouille, einer scharfen rötlichen Knoblauchmayonnaise, verzehrt.

In der Region in und um Lyon werden vor allem Huhn, das vorzugsweise aus der nahe gelegenen Bresse stammt, und Schweinefleisch verarbeitet.

Weiter nördlich liegt die Bourgogne, die Heimat bekannter Weiß- und Rotweine. Charolais-Rinder und Bresse-Hühner stammen von hier. Auf den Speisekarten finden sich neben Weinbergschnecken viele Fleisch-, Fisch- und Geflügelgerichte, meistens mit Weinsaucen.

Aus Paris kommen die Zwiebelsuppe und das Pariser Schnitzel.

Im Elsass schließlich werden deftige Spezialitäten gekocht: Sauerkraut (Choucroute garnie), Baeckeoffe (ein kräftiger Schmoreintopf mit Kartoffeln und Fleisch), Flammkuchen sowie flambierte Obsttartes.

Quelle: wikipedia

In Frankreich besteht für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf dringend erforderliche Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), bzw. Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.

Empfehlung: Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Krankenversicherung ab, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden (z. B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken).

Die Einreise ist für deutsche und österreichische Staatsangehörige mit Reisepass oder Personalausweis möglich. Das Reisedokument muss bis zum Ende der Reise gültig sein. Schweizer Staatsangehörige wenden sich bitte an die entsprechende Landesvertretung in der Schweiz für weitere Informationen zur Einreise.


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