Grand Tour zu Gustav Klimt & Co.

Sonderausstellung Halle, Heimat in Wien, Freunde aus der Wachau

Zum Klimt-Jubiläum organisiert das Kunstmuseum Moritzburg in Halle eine herausragende Ausstellung. Und danach fahren wir weiter nach Wien und in die Wachau...

Im Jahr 2018 jährt sich der Todestag Gustav Klimts zum 100. mal. Dem Kunstmuseum Moritzburg in Halle an der Saale ist es gelungen, die einzige monografische Ausstellung auf deutschem Boden zum Klimt-Jahr zu organisieren. Herzstück der Ausstellung bildet Klimts Bildnis der Marie Henneberg, eines der wenigen großformatigen Hauptwerke auf Leinwand. Die Ausstellung zählt sicher zu den Höhepunkten des Jahres.

Selbstverständlich fahren wir auch nach Wien, wo weitere Originale auf uns warten – insbesondere die berühmten großformatigen Decken- bzw. Wandmalereien im Burgtheater, im Kunsthistorischen Museum und in der Secession. Darüber hinaus gibt es eine genussvolle Verlängerung in die Wachau, woher wichtige Zeitgenossen Klimts stammen.

1. und 2. Tag: Der Zauberer aus Wien in Halle (Saale)
Anreise am Freitag im Laufe des Tages. Zimmerbezug im 4-Sterne-Dorint Hotel Halle in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs. 2 Übernachtungen mit Frühstück. Am frühen Abend begrüßt Sie Ihr Reiseleiter in der Lobby des Hotels. Im Anschluss gemeinsames Dinner.
Am Samstagvormittag fahren wir ein paar Stationen mit der Straßenbahn bis zur Moritzburg. Dort befindet sich das Kunstmuseum Halle, das über eine der handverlesenen Arbeiten Gustav Klimts auf Leinwand verfügt: das Bildnis der Marie Henneberg, um 1902, Öl auf Leinwand, 140 x 140 cm. Um dieses Hauptwerk Klimts gestaltet das Kunstmuseum eine in dieser Form zuvor nie dagewesene monografische Ausstellung – die einzige des Wiener Jugendstilmeisters in Deutschland anlässlich des 100. Todestages. Repräsentative Gemäldeleihgaben aus öffentlichem und Privatbesitz werden einen Einblick in das Œuvre des Künstlers von den akademischen Anfängen bis in die letzten Schaffensjahre geben. Führung durch die Ausstellung.
Nachmittags “besuchen” wir zudem den vielleicht berühmtesten Sohn der Stadt: Georg Friedrich Händel. Führung durch das Geburtshaus des Komponisten, in dem sich heute ein beeindruckendes Museum befindet. Anschließend Stadtrundgang. Gemeinsames Dinner am Abend.

3. Tag: Auf dem Weg nach Wien

Wir fahren gemeinsam mit der Bahn 1. Klasse von Halle nach Wien. Der ICE saust dabei über die erst im Dezember 2017 fertiggestellte Neubaustrecke durch den Thüringer Wald nach Nürnberg. Da wir in Nürnberg umsteigen müssen, nutzen wir den Stopp für eine ausgiebige Mittagspause. Wir (ent-) führen Sie in die historischen Felsengänge unter der Altstadt, die einst Bedeutung für das Brauwesen und als Luftschutzkeller hatten. Der Rundgang durch die Gewölbe endet direkt im Keller der Hausbrauerei Altstadthof, wo wir ein typisch Nürnberger Mittagsmahl einnehmen werden und auch das ein oder andere Selbstgebraute verkosten können.
Weiterfahrt mit dem ICE nach Wien. Zimmerbezug im 4-Sterne-Hotel “Der Wilhelmshof”. Im Anschluss gemeinsames Abendessen in einem Restaurant in der Nähe. 4 Übernachtungen mit Frühstück.
“Unser” Hotel, unweit des Praters gelegen, wurde von Wiener Künstlern extravagant gestaltet. Jedes Zimmer stellt somit ein eigenes Kunstwerk dar. Doch nicht nur durch sein einzigartiges Ambiente überzeugt der Wilhelmshof, auch durch sein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit: Das Haus wurde mehrfach mit “grünen” Siegeln ausgezeichnet und war das erste Bio-Hotel in Wien.

4.-6. Tag: Wien 1900: Klimt, Schiele, Kokoschka etc.
Am Montag, Dienstag und Mittwoch besuchen wir die herausragenden Original-Werke Gustav Klimts in Wien, darunter berühmte Gemälde im Belvedere, den Beethoven-Fries in der Secession sowie die Deckengemälde in den Stiegenhäusern des Burgtheaters und des Kunsthistorischen Museums. Selbstverständlich weiten wir den Blick und beschäftigen uns auch mit seinen Zeitgenossen: Das Untere Belvedere wird eine große Egon Schiele-Ausstellung zeigen. Im Leopold-Museum sind weitere Meisterwerke, u.a. von Oskar Kokoschka, zu sehen. Und bei einem ganz besonderen Zeitgenossen werden wir in der Praxis “erwartet”: Im Haus Berggasse 19, den ehemaligen Wohn- und Praxisräumen Sigmund Freuds, befindet sich heute ein einzigartiges Museum, das gewissermaßen einen tiefenanalytischen Blick in den damaligen Zeitgeist ermöglicht.
Doch auch die Einflüsse Klimts auf nachfolgende Künstler werden uns beschäftigen. Und da drängt sich in Wien insbesondere Friedensreich Hundertwasser auf. Sein vielen Menschen kaum bekanntes grafisches und malerisches Werk, aber auch seine Architektur-Visionen, nehmen direkt Bezug auf Künstler und Architekten des Wien um 1900.
An allen 3 Tagen ist ein gemeinsames Mittagessen in einem typischen Wiener “Beissl” eingeplant. Der späte Nachmittag und der Abend stehen Ihnen dann zur freien Verfügung, so dass Kaffeehaus- und Theaterbesuche o.ä. möglich sind.

7.-9. Tag: Die Wachau: Heimat Schieles und Kokoschkas

Am Donnerstagvormittag geht es mit einem Kleinbus zunächst nach Thulln, wo wir uns auf die Spuren von Egon Schiele machen wollen. Führung durch das Geburtshaus und das dem Künstler gewidmete Museum, Mittagspause. Anschließend Weiterfahrt nach Krems, wo wir uns im Ortsteil Stein in einem urigen Gästehaus eingemietet haben. Es handelt sich um ein historisches Gebäude aus dem 16. Jahrhundert mit bezauberndem Innenhof, der schon mehrfach für Filmaufnahmen genutzt wurde. Einst als Handelshof betrieben, wurde das Gebäude im 20. Jahrhundert in ein Gästehaus umfunktioniert. 2 Übernachtungen mit Frühstück. Gemeinsames Abendessen beim Heurigen.
Am Freitag nehmen wir uns Zeit für die Kremser Kunstmeile. Außerdem ist ein Ausflug zum Geburtshaus Oskar Kokoschkas in Pöchlarn, zum Stift Melk und zum Ausstellungshaus Spoerri in Hadersdorf vorgesehen. Daniel Spoerri gilt als Mitbegründer des “Nouveaux Réalisme” und somit als einer der großen Nachkriegskünstler. Unter anderem arbeitete er dabei mit Lebensmitteln, beschäftigte sich mit der Tischkultur und wurde so zum Vater der “Eat Art”. In dieser Tradition steht auch das direkt benachbarte und vom Künstler initiierte Esslokal, in dem wir am Abend ein erstklassiges Abschiedsdinner einnehmen werden.
Am Samstag endet eine vielseitige und inspirierende Kunstreise auf den Spuren Gustav Klimts und des (Wiener) Zeitgeistes um 1900. Von Krems gelangen Sie mit einem Regionalzug schnell nach St. Pölten, wo Sie Anschluss an den Fernverkehr nach Deutschland (ICE) haben. Alternativ können Sie auch mit einem Regionalzug zum Flughafen Wien fahren.

Teilnehmerzahl: min. 8 / max. 15 Personen
Bei Unterschreiten der Mindestteilnehmerzahl kann der Reiseveranstalter bis 30 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten.

Klicken Sie auf einen Termin um die Zimmer und Preise zu sehen.

Zimmer Preis Bemerkung
Einzelzimmer 1.905 €
Doppelzimmer 1.690 €

Unverbindliche Buchungsanfrage Verbindliche Buchung
  • 2 Übernachtungen mit Frühstück im ****Dorint Hotel Halle
  • 4 Übernachtungen mit Frühstück im ****Öko- und Kunsthotel "Der Wilhemlmshof" in Wien
  • 2 Übernachtungen mit Frühstück in einer Pension in Krems
  • 5x Abendessen (ohne Getränke)
  • 4x Mittagessen (ohne Getränke)
  • Eintritte: Klimt-Ausstellung in Halle, Händel-Haus Halle, Oberes und Unteres Belvedere in Wien, Sigmund Freud Haus Wien, Kunsthistorisches Museum Wien, Leopold Museum Wien, Kunst.Haus.Wien (Hundertwasser), Wiener Secession, Egon Schiele Museum Thulln, Kunstmeile Krems, Stift Melk
  • Führungen durch örtliche/ortskundige Guides in den o.g. Institutionen
  • Führung durch die historischen Felsengänge in Nürnberg
  • Bahnfahrt 1. Klasse Halle-Nürnberg-Wien
  • Bustransfers in die bzw. in der Wachau
  • Transfers mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Halle, Nürnberg und Wien (u.a. 72h-Karte für die Wiener Linien)
  • durchgängige Kulturtours-Reiseleitung
  • Anreise: Wir buchen gerne die Hinfahrt nach Halle und die Rückfahrt von Wien
  • Reiseschutz: Wir empfehlen eine Reiserücktritt-, Reiseabbruch- und Auslandsreisekrankenversicherung und machen ein unverbindliches Angebot

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